Bergstolz Issue No. 86

6 NEWS Bergstolz Ski & Bike Magazin • 1 0 | 2019 DYNAFIT // Hoji Free 2019 Mit dem Hoji Free präsentiert Dynafit im Winter 19/20 einen neuen abfahrtsorientierten Skitouren- schuh. Dank seiner erhöhten Steifigkeit, der enge- ren Passform und dem individuell anpassbaren Liner von Sidas steht beim Hoji Free die Downhill- Performance im Fokus – unter anderem zu erken- nen an der „Nase“ für Alpinbindungen und der entsprechend adaptierten Ferse. Ansonsten wurden bewährte Technologien vom Hoji Pro Tour beibehalten: Dank des Hoji Lock-Systems werden Schaft und Schale zur Einheit, der Ski-Walk- Mechanismus ist über ein technisch ausgefeiltes Ka- belsystem mit nur einem Handgriff zu bedienen. Für bestmögliche Abfahrtsperformance bei gleichzeitig größtmöglichem Komfort sorgen das Grilamid-Scha- lenmaterial, drei feinjustierbare Schnallen plus Ultra Lock Strap, progressiver 130er Flex und 102 mm Leistenbreite. Im Abfahrtsmodus kann der Hoji Free in zwei verschiedenen Neigungswinkeln blockiert werden. Die V-Shape Zunge und die Schaftrotation von 55 Grad sorgen für maximale Bewegungsfrei- heit, Flexibilität und Komfort im Aufstieg. Ausgestattet ist der Hoji Free mit der neuen Pomoca Free Sole, die optimalen Grip bietet und besonders stabil und langlebig sein soll. Außerdem ist der Boot mit vollautomatischen Steigeisen kompatibel. Für einen leichten Einstieg in Tech-Bindungen ist der Ski- schuh mit dem bewährten Quick Step-In Insert aus- gestattet. Den Hoji Free gibt es erst einmal nur in Herren-Größen von 25 bis 29,5. www.dynafit.com SWEET PROTECTION // Interstellar Goggle Die Norweger haben jetzt auch die passenden Gog- gles zu ihren bekannt ausgereiften Helmen im Sorti- ment. Und die sollen, wie es sich für Sweet Protection gehört, den Markt auch richtig aufmischen. Atle Enberget, General Manager von Sweet Pro- tection, erklärt das Konzept: „Wir haben uns auf dem Markt umgesehen, aber keine Linsen gefunden, die unseren Ansprüchen gerecht wurden. Wir wollten Goggles für Norwegen bauen: Für flaches Licht und wenig Kontrast. So haben wir die Linsen dann letzt- endlich selbst entwickelt und herausgekommen ist die RIG-Technologie. RIG steht für Retina Illumina- tion Grading und wirkt kontrastverstärkend. Gleich- zeitig wollten wir keine Farbverschiebung, sondern die natürlichen Farben möglichst erhalten.“ Tatsäch- lich wirken die Farben sehr natürlich, wenn auch deutlich kontrastreicher – optimal für flache Licht- verhältnisse. Dazu sind die Scheiben extrem stoßfest und deutlich stärker, als man es gewohnt ist: „Verzerrungen wer- den dadurch minimiert, auch wenn die Haptik zuerst gewöhnungsbedürftig ist.“ Ach ja, für die Gearjun- kies: Die Goggles entsprechen den militärischen bal- listischen Standards für Brillen und sind kugelsicher. James Bond wird wohl im nächsten Ski-Abenteuer Goggles von Sweet Protection tragen… www.sweetprotection.com VDBS // G-K-M-R Risiko Strategie VDBS stellt G-K-M-R Risiko Strategie zur Lawinen- beurteilung vor. „Vereinfacht gesagt gilt Gefahr x Konsequenz = Risiko. Das klingt banal, aber viele der gängigen Risiko-Strategien beschäftigen sich fast ausschließ- lich mit der Gefahrenbeurteilung. Wir sind der An- sicht, dass das Bewerten der Konsequenzen mitberücksichtigt werden muss“, erklärt Chris Sem- mel, zuständig für die Bergführerausbildung beim VDBS, warum es einen neuen Ansatz zur Beurteilung des Lawinenrisikos braucht. Das „M“ steht dabei für Maßnahmen, mit denen die Eintretenswahrschein- lichkeit einer Gefahr reduziert bzw. drohende Kon- sequenzen abgemildert werden können.Der Vorteil von GKMR liegt in der Risikobewertung anstatt einer Gefahrenbewertung. Außerdem braucht es für die Reduktionsmethode einen Lawinenlagebericht, GKMR kann auch auf eigene Beobachtungen ge- stützt werden. Ergänzend wurde das „Passt die Tour?“-Tool entwi- ckelt, mit dem in Kombination mit der 30°-Methode Schlüsselstellen bewertet werden können. Das ist prinzipiell für jede/n machbar, der Hangsteilheiten aus einer Karte bestimmen bzw. im Gelände ab- schätzen kann. Wer mehr zur GKMR-Methode wissen möchte, kann sich an den Verband Deutscher Berg- und Skiführer wenden. www.vdbs.de SALEWA // Pedroc Hybrid TirolWool Celliant Jacket Salewa verbindet in der neuen, mit einem ISPO Award ausgezeichneten Pedroc Hybrid TirolWool Celliant Jacke, die Wolle der Südtiroler und Tiroler Bergschafe mit der mineralischen Faser Celliant zu einem atmungsaktiven, aber dennoch wärmenden Mid- bzw. Outerlayer. „Diese innovative Isolations-Technologie verbindet die Vorteile der Schafwolle mit der wärmeregulieren- den Technologie von Celliant, das Körperwärme spei- chert und gleichzeitig über einen längeren Zeitraum wieder abgeben kann“, erklärt Christine Ladstätter von Salewa. Kurz gesagt: Das Hybridmaterial bleibt während bewegungsintensiver Phasen am Berg at- mungsaktiv, hält den Sportler in inaktiven Momen- ten aber länger warm. Optimal also auch zum Biken oder Skitourengehen! Seit dem Frühjahr begleitet uns die nur knapp 300g leichte und klein packbare Pedroc Hybrid TirolWool Celliant Jacke überallhin: Auf Skitour, zum Biken, zum Wandern, ans Lagerfeuer, ans Meer… Die Unterarm- einsätze aus Durastretch Bamboo sorgen für Bewe- gungsfreiheit, durch die Stretchbündchen sitzt die Jacke an Handgelenken und Hüfte dicht – hier pfeift kein Wind rein! Die wattierte Kapuze verhindert kalte Ohren, das wasserabweisende Nylon-Außenmaterial hält auch einem Regenguss stand. Im Winter wird die Jacke ein hervorragendes Midlayer zum Freeriden abgeben – auf Skitour muss sie sowieso mit. Ach ja, dank „Anti-Odor-Ausrüstung“ braucht man sie auch nicht ständig zu waschen, trotz schweißtreibender Aktivitäten. Definitiv eines der Teile, das im Rucksack bleiben wird! www.salewa.com SKI ALPIN CARD // Eine Karte für Skicircus, Schmittenhöhe & Kitzsteinhorn Mit der kommenden Wintersaison schließen sich sieben Salzburger und Tiroler Bergbahnen zum Ski Alpin Card-Verbund zusammen. So setzen zukünf- tig der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, die Schmittenhöhe Zell am See und das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn Kaprun auf einen gemeinsamen Ticketverbund. Insgesamt 408 Pistenkilometer, 121 Anlagen, 47 Themenpisten, Routen, Kinderländer und Snowparks – inklusive Gletscher – und 99 Hütten oder Bergres- taurants sind mit der Ski Alpin Card künftig erfahr- bar. Dabei sind sämtliche Tickets – von der Tages- bis zur Saison- und Ganzjahreskarte – in allen drei Regionen gültig. Die Saisonkarte im Ski Alpin Card-Ticketverbund ist gültig von 12.10.2019 bis 03.05.2020 und wird für Erwachsene im Vorverkauf bis zum 8. Dezember 2019 590,00 Euro kosten, danach zum Vollpreis von 695,00 Euro erhältlich sein. www.alpincard.at www.saalbach.com www.schmitten.at www.kitzsteinhorn.at CONTOUR & DOGHAMMER // Skifell-Upcycling Ja gibt’s denn sowas: Hüttenschuhe aus Skifellres- ten! Contour und Doghammer haben sich zusam- men getan, und zeigen mit ihrem Hüttenpatschen-Projekt, dass man durchaus auch die Verschnittreste von Skifellen einer sinnvollen Verwendung zuführen kann. Aus diesen entsteht nämlich das Riemen- und Schaftmaterial der Hüttenschuhe. Was also eigent- lich im Müll landen würde, wird so einer neuen Ver- wendung zugeführt. Die sinnvoll verwerteten Materialreste von Contour geben den Patschen au- ßerdem einen ziemlich coolen Look und signalisieren dem Gegenüber auch gleich die eigene Passion zum Skifahren bzw. Skitourengehen. Coole Sache! Zu kaufen gibt es die coolen Hüttenpatschen im aus- gewählten Fachhandel oder im Doghammer-Online- shop www.doghammer.de

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