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MARIO GATTINGER


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„Ich hab irgendwann einfach beschlossen, dass ich einen Skifilm produzieren will“

Alter: 28
Homespot: Tirol
Beruf: Feeride-Skifahrer, Freeride-Filmemacher, Masterstudent Sportwissenschaften
Sponsoren: CAT Rugged Phones, Helvetia Versicherungen, Dynastar- Lange-Look, Mammut, Alpina Sports
Filmprojekte: FreeRidersLife: TRIANGLE 2015
FreeRidersLife: DRAWING LINES 2014
Projekte: www.4634bytagheuer.com & The Mountain Within
www.geraldinefasnacht.com | Portrait: David Carlier | Action: LionelFavre
www.mariogattinger.com Portrait: Tanja Neuner | Action: Peter Moser

Mario ist in Niederösterreich zwischen weiten Flächen und eher schneearmen Wintern aufgewachsen. Da fragt man sich doch wie man so als Flachlandtiroler zum Skifahren bzw. Freeriden kommt? Die Lösung: Mit "zwei und noch ein bisschen was Jahren" zog Mario mit seinen Eltern über den Winter nach Sölden. Dort lernte er seine Leidenschaft für das Skifahren kennen. Es dauerte nicht lange bis er aufs Rennfahren umstieg. Doch mit ca. 14 begann er mit dem Snowboarden zu liebäugeln und wagte für einen kurzen Moment den Seitensprung auf nur ein Brett. "Es war einfach damals das coolste, Snowboard zu fahren bevor sich die Twin Tips in Österreich so richtig etabliert hatten." Mit dem Snowboard entdeckte er, dass man auch im Gelände unterwegs sein kann und dass das richtig Spaß macht.

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Diesen Abstecher hinter sich gelassen begann Mario mit seinen Freunden dann auf Skiern das freie Gelände zu erkunden. Mit langen Wochenenden in Salzburg, Tirol und Vorarlberg wollte er seine Skills beim Freeriden verbessern. Zu dieser Zeit kamen auch nach und nach die ersten österreichischen Freeridefilme auf den Markt, die Mario zu interessieren begannen. "Ich habe dann irgendwann beschlossen, dass ich auch einen Skifilm produzieren will", lacht er.

Nach seiner Matura und einem Jahr Sportstudium brach er seine Zelte im Flachland ab und übersiedelte nach Innsbruck. Dort angekommen gründete er FreeRidersLife – ein Team aus Freeskiern wie Bernhard Braun, Jochen Mesle, Julian Zenzmaier und vielen weiteren. Er versuchte sich auch an den ersten Skifilmproduktionen. "Das war definitiv ein Sprung ins kalte Wasser!" Aber nach dem er halbwegs schwimmen gelernt hatte war schlussendlich 2014 sein Erstlingswerk "Drawing Lines" auf diversen Filmfestivals wie der Alp Con Cinematour zu sehen. Bereits im Oktober 2015 folgte dann gleich "Triangle". "Sicherlich ein Höhepunkt war meine Reise nach Indien im Februar 2015. Kaschmir ist eigentlich für das Skifahren eher unbekannt. Trotzdem haben wir uns entschlossen für Triangle dort zu filmen. Wir hatten eigentlich keine Ahnung was uns dort erwartet. Es war eine der interessantesten und intensivsten Reiseerfahrung jemals für mich. Nicht nur gesundheitlich und dadurch auch sportlich kam ich an meine Grenzen, sondern auch kulturell war es eine Achterbahnfahrt."

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Das alles klingt und schaut am Bildschirm bzw. auf der Leinwand immer sehr romantisch aus. Es ergeben sich aber immer wieder Schwierigkeiten die die ganze Organisation und Produktion eines Films nicht so einfach machen. Vor allem wenn man das Beste rausholen möchte. "Die erste Frage ist: Welche Idee möchte man überhaupt umsetzen? Daran kann es schon oft scheitern. Für die Entwicklung einer Idee braucht man dann schon ein gut zusammengespieltes Team. Wenn dann die Idee steht, muss alles sorgfältig und ansprechend zu Papier gebracht werden. Nicht nur die Idee des Films – man sollte auch an einem Marketingkonzept tüfteln, welches das Projekt von anderen Projekten abhebt. Ist das alles in einem Konzept verpackt, dann beginnt die Organisation – und das ist dann der schwierigste Teil, der zu bewältigen ist. Hier sind nicht nur die offensichtlichen Dinge zu erledigen wie Partnersuche, Shootingpläne, Reisen usw. sondern auch ziemlich viel Kleinkram an den man vorher gar nicht gedacht hat. Da kann es dann schon mal passieren, dass man kurz davor ist die Nerven zu verlieren", plaudert Mario aus dem Nähkästchen. "Außerdem muss man als Kopf des Projektes den ca. 35 oder mehr mitwirkenden Personen seine Vision vermitteln und den Zusammenhalt der Gruppe gewährleisten. Jeder in deinem Team hat andere Vorstellungen und seinen eigenen Kopf. Für mich heißt es dann Brücken zu schlagen, um alle auf einen Nenner zu bringen."

Nach einem Jahr schöpferischer Pause geht es für Mario jetzt mit Vollgas in ein neues Projekt: "Ich will noch nicht zu viel verraten, aber ich habe eine Filmproduktion namens Framebakery gegründet, mit der ich in den nächsten zwei Winter saisonen ein neues Filmprojekt namens "IN ME" produzieren möchte. Dieses Filmprojekt soll ausschließlich in den Alpen produziert werden. Mit einigen Webepisoden, die im Laufe der kommenden zwei Jahre veröffentlicht werden, soll das ganze abgerundet werden." Jede Menge bekannte Namen hat Mario schon ins Boot geholt: "Meine Kollegen Bernhard Braun, Eva Walkner, Jochen Mesle, Max Kroneck, Reine Barkered, Jackie Paaso, Johannes Schnitzer, Thomas Feuerstein und Julian Zenzmaier werden mit dabei sein. Ich freu mich schon darauf!"




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