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editorial

no65

Gestern ist Deutschlands erster "Nachtskitouren Bus" von München an den Tegernsee gefahren und hat prompt für einige negative Schlagzeilen gesorgt. Unter Überschriften wie: "Münchner Agentur karrt Skitourengänger von München an den Hirschberg", Kommentaren wie: "Die Bergwacht muss dann die Besoffenen wieder vom Berg holen" bis zu den schon obligatorischen Birk-, Schnee- oder Sonst-Irgendwas-Hühnern, die natürlich nicht gestört werden sollen und dürfen war alles dabei. Nachdem wir an der Sache nicht ganz unbeteiligt sind und für den Nachttourenbus auch über unsere Kanäle werben, will und muss ich an dieser Stelle auch mal ganz klar Stellung beziehen. Ja, ich fahre Ski! Ja, ich gehe in die Natur! Ja, ich gehe Skitouren! Und ja, das mach ich sogar manchmal Nachts! Und nein, dabei hab ich keine schlechtes "Umwelt-Gewissen".
Was ich nicht verstehe ist, dass immer gleich das "große Geschütz" von der Bedrohung bzw. Zerstörung der Alpen aufgefahren wird und immer sofort der große Shit-Storm einsetzt. Wer gestern dabei war, hat ein paar junge Leute gesehen, die unter Anleitung der Guides der Skischule Tegernsee nachts eine präparierte Piste hochgegangen sind. Für viele war es die erste Skitour. Als wir oben abgefellt haben, hat man nur glückliche Gesichter gesehen – bei ein Paar fiel sogar das Wort "Hochzeitsantrag". Was soll daran schlimm sein?

Ich würde mir hier ein Miteinander wünschen. Ich denke jeder, der bewusst raus in die Natur geht, liebt sie auch und wird sie nach besten Wissen und Gewissen schützen. Ich kann hier nur für mich und die Leute sprechen, mit denen ich unterwegs bin: Wir respektieren Schutzzonen, fahren nicht in gesperrte Bereiche und schmeißen keinen Müll weg. Skitourenabende haben sich etabliert. Ein verteufeln bringt also nichts mehr. Es wäre viel wichtiger die Leute aufzuklären, wie zum Beispiel die Mitarbeiter des Bayerische Landesamt für Umwelt, die auf den einschlägigen Hütten vorbeischauen und auf die Schutzzonen hinweisen. Einem "geht‘s halt einfach links um die Schutzzone rum" wird sich kein vernünftiger Mensch widersetzen. Auch gestern war ein Mitarbeiter vom Naturschutzreferent der DAV-Sektion Tegernsee vor Ort und hat die Teilnehmer noch mal auf die Schutzzonen hingewiesen. Ich denke, dass alle, die gestern dabei waren, ein Gespür dafür entwickelt haben, ihren neuen Sport umweltverträglich auszuüben.
Und das sollte doch unser aller Ziel sein: Nur eine intakte Natur kann man auch genießen! Also: Geht raus und genießt die Berge! Seid Bergstolz! Und passts a bisserl auf, was ihr wo macht. Aber da mach ich mir bei den Lesern dieses Magazins (und den Mitarbeitern) eh keine Sorgen!

In dem Sinn – vui Spaß beim Tourengehn!

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