Ganze 8 verschiedene Patente in nur 370 Gramm. Mit der Raider EVO musst du an nichts anderes denken als einfach nur ans Skifahren. Entdecke mehr auf: atkbindings.com IN EVERY BLOCK HIDES A MASTERPIECE RAIDER 13 EVO Gewicht: 370g CNC-gefrästes Aluminium7075 Einstellbare Auslösewerte an Hinter- und Vorderbacken von 5-13 Laufmodi: Flach, +26, +47mm Skibremse: 86, 91, 97, 102, 108, 120mm „Pico Austria“ zeugen von den jüngsten alpinistischen Eroberungszügen. Es ist daher verständlich, dass manche Einheimische eine gewisse Abneigung gegenüber Touristen hegen, die ihre heiligen Berge entweihen. Noch vor wenigen Jahren war deshalb die Region um den Chachacomani eine für Ausländer unbetretbare „rote Zone“. Heute jedoch profitieren die Einheimischen vom Tourismus und helfen uns, unser Gepäck durch ein atemberaubend schönes Hochtal bis zum Highcamp auf 5.200 Meter zu bringen – in zerschlissenen Sandalen und mit 30 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken. Während eines heftigen Gewitters suchen sie Schutz in windigen Strohhütten, während wir in unseren Daunenschlafsäcken im Zelt liegen. Sie sind die wahren Helden dieser Expedition, und wir sind voller Dankbarkeit und Respekt. In der Nacht brechen wir zum Gipfel des Chachacomani auf, durchqueren ein riesiges Labyrinth aus Gletscherspalten, und mehrmals suchen wir im Schein unserer Stirnlampen nach sicheren Schneebrücken. Beim ersten Tageslicht sind wir ernüchtert: Die Südwand, die wir befahren wollten, ist viel eisiger und steiler als gedacht. Dennoch klettern wir weiter hinauf, in der Hoffnung, eine fahrbare Linie zu finden. Oben raubt uns der Anblick die Sprache: In der Ferne breitet sich der nebelverhangene Amazonas aus, das endlose goldene Altiplano liegt vor uns, und am Horizont leuchtet der Titicacasee in tiefem Blau. Unter uns gähnt die Leere der Südwand. Mascht wagt als Erster die Abfahrt, steuert direkt durch die etwa 55 Grad steile Wand, vorbei an bedrohlichen Gletscherabbrüchen. Während ich mit angehaltenem Atem seine Schwünge im harten Schnee beobachte, denke ich unweigerlich an unser Rettungskonzept, sollte etwas schiefgehen – Helikopter gibt es keine, nur uns, die Träger und ihre Maultiere. Vali wählt eine furchteinflößende Route, die erst 2018 von Kletterern erstbestiegen wurde. Geschickt schlängelt er sich durch die Felsen, stets am Limit des Kantengriffs seiner Ski. Ich entscheide mich für eine Abfahrt entlang des imposanten Grats. Die Freude, als wir unten auf dem Gletscher wieder vereint sind, ist unbeschreiblich. Leider ist die Tour noch lange nicht vorbei. Durch sumpfigen Schnee kämpfen wir uns mit letzter Kraft zurück zum Pass, wo Paul und Sergio uns freudig erwarten. Sergio erklärt, dass alle drei Lines höchstwahrscheinlich Erstbefahrungen seien. Dass wir mit unseren Erstbefahrungen einen seiner Berge „entzaubert“ haben, nimmt Sergio uns aber nicht übel, sondern freut sich mit uns. Erfüllt von diesem Erfolg reisen wir nach Peru. Von Lima aus geht es mit dem Nachtbus nach Huaraz, wo wir Christian, unseren lokalen Führer, treffen. Mascht`s 35 ANDEN
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