24 SK I TEST Bergstolz Ski & Bike Magazin • 06/2026 SCOTT SEA 98 Testermeinung: Der SEA 98 kombiniert leichtes Handling mit überraschend guter Performance und macht dabei vor allem eines: richtig viel Spaß. Scott setzt dabei auf einen durchgehenden Pappelholzkern sowie den Spin Tech Rocker, der für leichtes drehen und ein spielerisches Fahrgefühl sorgt. Auf der Piste zeigt er sich agil, reaktionsfreudig und mit gutem Kantengriff. Zudem zeigt er sich hier seht stabil und lässt sich auch von kleineren Ridern super steuern. Im verspurten Gelände punktet er mit Spurtreue und ist auch hier reaktionsfreudig. Er bleibt kontrollierbar und vermittelt viel Vertrauen, auch wenn ihm bei Speed etwas Laufruhe fehlt. Im Powder überzeugt er mit solidem Auftrieb und einem verspielten Charakter. Ein großes Plus ist die Verspieltheit: Schnell gedreht, leicht zu kontrollieren und ideal für Tree Runs. Der SEA 98 ist ein spaßiger Allrounder für Rider, die einen leichten, verspielten Ski für Piste und Gelände suchen. „You see me – and you know me.“ VÖLKL Revolt 101 Testermeinung: Ein auffälliger Allmountain-Ski, der optisch, als auch mit seinen Fahreigenschaften überzeugte. Der Revolt 101 setzt auf einen Multilayer Woodcore mit Full Sidewall-Konstruktion. Die Seitenwangen werden dabei durch stabile Holzlagen im Kern ergänzt, während ein leichteres Holz im Zentrum für eine ausgewogene Balance aus Stabilität und Agilität sorgt. Auf der Piste überzeugt er mit starkem Kantengriff, Stabilität und hoher Laufruhe. Gleichzeitig wirkt er in der Schwungeinleitung etwas träge und verlangt eine aktive Fahrweise. Im verspurten Gelände zeigt er sich stabil und spurtreu. Bei der Dämpfung waren sich unsere Tester nicht ganz einig: Leichtere Rider fanden die Dämpfung solide, schwerere wiederum eher durchschnittlich. Im Powder liefert er guten Auftrieb und punktet bei Big Mountain Lines. Er lässt sich leicht drehen, braucht aber einen Rider mit Druck und einer sauberen Technik. Der Revolt 101 richtet sich an fortgeschrittene bis sehr gute Rider, die einen stabilen Ski für Speed und Big Lines suchen. „If you know, you know.“ ZAG MATA Ti Testermeinung: Der ZAG Mata Ti ist keine Diskussion, sondern eine Ansage: Asymmetrischer Shape, den man entweder feiert oder eben nicht. Dazwischen gibt's hier wenig und genauso fährt er sich auch. Unterm Topsheet steckt Heavy-Duty-Titanal mit doppelter Glasfaser und Gummi-Insert, dazu eine Semi-Cap-Bauweise für satte Kraftübertragung und ABS-Kanten fürs Grobe. Auf der Piste ist er in seinem Element: Kante rein, und er zieht sauber durch den Turn, fast wie ein Racecarver. Mittlere bis lange Radien sind sein Ding, bei Highspeed wird die Schaufel etwas nervös. Im verspurten Gelände funktioniert er solide, ist aber anspruchsvoll und weniger intuitiv. Die spezielle Geometrie fordert saubere Technik und verzeiht weniger Fehler. Im Powder sorgt die breite Schaufel zwar für Auftrieb, echtes Surfgefühl kommt aber kaum auf. Hier merkt man klar die pistenorientierte Auslegung. Verspielt ist er nicht, will er auch gar nicht sein. Ein Spezialist für Fahrer, die auf der Piste maximale Präzision wollen und ab und zu über den Tellerrand schauen. „One-Trick-Pony – aber das kann er verdammt gut.“ Testlänge 188 cm | ø R = 18 m Erhältliche Längen 156, 164, 172, 180, 188 cm Taillierung 133 | 98 | 122 Gewicht 4.100 g Preis 699,95 Euro Testlänge 189 cm | ø R = 21,2 m Erhältliche Längen 168, 175, 182, 189 cm Taillierung 133 | 101 | 115 Gewicht 4.000 g Preis 650,00 Euro Testlänge 183 cm | ø R = 14,7 m Erhältliche Längen 154, 160, 167, 173, 178, 183 cm Taillierung 143 | 90 | 120 Gewicht 4.160 g Preis 799,00 Euro OGSO Grizzly 104 Testermeinung: Der Grizzly 104 fühlt sich vor allem in weichem Schnee zuhause. Der Ski fällt mit seiner markanten Schaufel sofort ins Auge. Im Inneren setzt OGSO auf einen Mixed Wood Core, der durch eine Titanal-Verstärkung ergänzt wird. Der Grizzly lässt sich bei weichem Schnee leicht fahren, dreht willig ein und ist reaktionsfreudig. Bei mittleren bis höherem Tempo beginnt die Schaufel allerdings zu flattern. In Sulz oder weichem Schnee fühlt er sich dagegen deutlich wohler. Im verspurten Gelände zeigt sich ein ähnliches Bild. Solange der Schnee weich bleibt, fährt sich der Ski angenehm und kontrolliert. Wird der Untergrund ruppiger oder härter, stößt die weiche Schaufel an ihre Grenzen. Im Powder spielt der Grizzly 104 seine Stärken voll aus. Viel Auftrieb, ein ausgesprochen surfy Fahrgefühl und hohe Drehfreudigkeit machen ihn zu einem echten Spaßgerät. Besonders bei kurzen, verspielten Turns fühlt er sich zuhause. Mit wenig Kraftaufwand lässt sich der Ski intuitiv bewegen und lädt zum Spielen ein. Der Grizzly 104 richtet sich an Rider, die einen surfy Ski für Powdertage suchen. „Ich bring dich zum Surfen.“ ROSSIGNOL Sender 100 Testermeinung: Der Sender 100 kombiniert einen Pappelholzkern mit einer durchgehenden Seitenwange sowie einem Twin Rocker. Das Ergebnis ist ein vielseitiger Ski, der sich im gesamten Skigebiet zuhause fühlt. Auf der Piste überzeugt er mit gutem Kantengriff, reaktionsfreudigem Fahrverhalten und hoher Drehfreudigkeit. Kurze wie lange Schwünge gelingen mühelos, auch bei höherem Tempo bleibt er kontrollierbar, wenn auch nicht ganz so laufruhig wie schwerere Modelle. Im verspurten Gelände schluckt er viele Schläge, bleibt gut steuerbar und lässt sich spielerisch durchs Gemüse manövrieren. Auch kleine Sprünge steckt er problemlos weg. Im Powder treibt der Sender 100 für seine Mittelbreite überraschend gut auf und vermittelt ein leicht surfy Fahrgefühl. Er fühlt sich breiter an, als es die 100 Millimeter vermuten lassen, lässt sich leicht drehen und funktioniert auch in älterem oder bereits zerfahrenem Powder noch überzeugend. Der Ski ist drehfreudig, agil und macht sowohl auf der Piste als auch im Gelände richtig Spaß. Ideal für fortgeschrittene bis gute Rider, die einen modernen One-Ski-Quiver suchen. „One for everything.“ SALOMON QST 100 Testermeinung: Der QST 100 präsentiert sich als echter Allrounder mit breitem Einsatzbereich. Für den Aufbau setzt Salomon auf einen Pappel-Vollholzkern, eine Titanal-Verstärkung unter der Bindung, Basalt- und Glasfasern sowie die Full Sandwich-Seitenwangen. Auf der Piste überzeugt er mit Stabilität, top Kantengriff und schnellen Kantenwechseln. Er lässt sich intuitiv steuern und ist reaktionsfreudig. Im verspurten Gelände punktet er mit viel Stabilität und einem fehlerverzeihenden Charakter. Unebenheiten werden zuverlässig geschluckt, sodass sich der Ski auch bei härteren Bedingungen leicht und kontrolliert fahren lässt. Im Powder liefert der QST 100 für seine Mittelbreite einen starken Auftrieb, kombiniert mit schönem Pop und spielerischen Style. Schnelle Richtungswechsel meistert er mühelos, bleibt gut steuerbar und zeigt sich angenehm drehfreudig. Der QST 100 ist ein idealer One-Ski-Quiver für fortgeschrittene bis gute Rider, die einen unkomplizierten, spaßorientierten Allrounder suchen. „Ich bin, wonach du schon immer gesucht hast.“ Testlänge 178 cm | ø R = 18 m Erhältliche Längen 170, 178, 186, 194 cm Taillierung 136 | 104 | 122 Gewicht 3.300 g Preis 699,00 Euro Testlänge 190 cm | ø R = 25 m Erhältliche Längen 162,170,178,184,190 cm Taillierung 132 | 100 | 124 Gewicht 4.200 g Preis 620,00 Euro Testlänge 188 cm | ø R = 18,5 m Erhältliche Längen 148,156,164,172,180,188 cm Taillierung 135 | 100 | 123 Gewicht 4.000 g Preis 600,00 Euro
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