Seite 16 - BergstolzIssue33

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Man kann sogar da aus dem Heli
aussteigen, wo nicht mal eine Dole
hinkacken würde.
Alaska ist wirklich das Nonplusultra!
ter über Seattle nach Juneau, die Hauptstadt Alaskas. Juneau hat nur 30.000
Einwohner und ist die einzige Hauptstadt der USA, die nicht auf dem Landweg,
sondern nur per Schiff oder mit dem Flugzeug erreichbar ist.
Nach einer Nacht in Juneau ging es mit Kleinflugzeugen weiter nach Haines, das
etwa 30 Flugminuten nördlich liegt. Nur wenige hundert Meter neben der Stadt
sieht man den ersten Gletscher., der fast bis ans Meer heran reicht. Spätestens
nach diesem Flug wurde uns bewusst, in was für eine faszinierende Landschaft wir
die kommenden drei Wochen eintauchen würden. Bei der Ankunft in Haines erleb-
ten wir jedoch eine große Überraschung: Der für uns wichtigste Ort auf dem ges-
amten Freeski-Globus ist ein Fischerdorf mit etwa 2.000 Einwohnern. Unsere
Hütte, in der wir uns die nächsten drei Wochen aufhalten sollten, sowie die Heli-
Base lagen mehr als 30 Meilen von Haines entfernt.
Sechs Tage später, Kenny war mittlerweile auch in Alaska angekommen, war
unser Team komplett. Jetzt hätte es also losgehen können, wäre da nicht ein wei-
teres großes Problem gewesen. Der Grund, dass Alaska immer frei von
Massentourismus sein wird, ist das Wetter. Die Unvorhersehbarkeit
Unbeständigkeit in den Küstengebirgen Alaskas erforderte vor allem ei
Geduld. Und so gehörte der morgendliche Blick aus dem Fenster zu den er
Tätigkeiten nach dem Aufwachen. Danach fiel die Entscheidung: weiterschla
hektisch aufspringen oder einfach nur ratlos dasitzen. Nicht nur einmal wart
wir in voller Montur zwölf Stunden in der Heli-Base auf besseres Wetter. Nach
Downdays in Serie stieg die Angst in uns hoch, dass wir unverrichteter Dinge
der nach Hause fahren müssen. Wie vielen Athleten war es wohl schon so ge
gen? Wie viele Tage muss man hier sein, um gesichert eine Schönwetterphas
erwischen? Diese Fragen beschäftigten uns immer öfter. Die 500 Seeadler un
Elche hatten wir gesehen, den Hafen von Haines und den Supermarkt kannten
auch. Langsam wurde uns langweilig. Doch dann war es endlich so weit! Eine r
tiv stabile Schönwetterphase stellte sich ein, und wir konnten an nur einem
mehr als 70 Prozent unseres gesamten Filmmaterials drehen. Zwar endete
Tag mit einer leichten Verletzung von Ueli nach dem Abgang über ein 60-G
Face, aber endlich konnten wir aufatmen: Die Operation Alaska war erfolgreic