JÜRGEN
STROLZ
ALOIS
BICKEL
Jürgen Strolz,
Skiführer und Outdoor-Spezialist
Was ist Dein schönster Freeride-Run in W/S?
In Warth-Schröcken ist der Ochsenkopf einfach ein
Muss. Mit dem Saloberjet in die Höhe, rechts weg und
mit Speed zur Startkante. Es geht los mit einem gewag-
ten Sprung in den endlos scheinenden Nordhang.
Anfangs mächtig steil und dann immer flacher wer-
dend, bis man sich am Ende durch die Cliffs bis zur Piste
spielen kann. Schuss zurück zum Saloberjet und gleich
nochmal.
Gib uns einen Tipp: kurzer Hike, lange Powderabfahrt?
Auenfelder Horn. Vom Saloberkopf Richtung Süden bis
knapp zu den Felsen aufsteigen. Rechts weg queren,
und dann gibt es kein Halten mehr. Diese Ruhe,
Abgeschiedenheit und diese lange Mulde.Wow!!! Und
wer es drauf hat, schafft es im Abschlusshang auf 100
Schwünge (keine Freerideschwünge). Kurz zurück zur
Station schieben und mit dem Auenfeldjet wieder hin-
auf.
Beschreib uns kurz den perfekten Tag in W/S?
Perfekt ist der Powder – und das nicht nur manchmal,
sondern fast so oft, wie wir es uns wünschen. Mit
Telemark-Kollegen zuerst die Nordseite aufwühlen, dort
gibt es immer noch irgendeine Rinne, vor der
Mittagspause noch kurz den Ochsenkopf schnupfen
und dann zum Körbersee zum verspäteten Mittagessen.
Am Nachmittag noch etwas gemütlich und zum
Abschluss im freien Gelände vom Skigebiet nach
Nesslegg. Da sind wir garantiert die Ersten.
Wo trifft man sich nach einem fetten Powderday zum
Sundowner?
Wer den Run vom Skigebiet nach Nesslegg / Schröcken
geschafft hat, bekommt seinen Cappuccino im Holz-
schopf. Insider Pur – selbst die Mitarbeiter sind auf
Powder gebrieft.
Was macht W/S so besonders für Dich?
Freiraum und Freiheit – dort wo täglich Telemarker
anzufinden sind, da ist immer noch eine Ecke Tiefschnee
frei. Garantiert!
Alois Bickel,
Freeride Pro, Aufgewachsen in Warth
Was ist Dein schönster Freeride-Run in W/S?
Die feinsten Runs findet man sicherlich zwischen der
Jägeralpbahn und dem Saloberjet. Der große Vorteil an
diesem verspielten Terrain ist, dass man direkt ab der
Bergstation, ohne zu hiken, bereits in den Startlöchern
für die begehrten Lines steht.
Gib uns einen Tipp: kurzer Hike, lange Powderabfahrt?
Ausgehend von der Wartherhorn-Express Bergstation
läuft man gute 20 Minuten auf den Sattel des
Wartherhorns, von wo aus man dann mehrere Möglich-
keiten hat wieder bis ins 700 Höhenmeter tiefer gelege-
ne Warth abzufahren.
Beschreib uns kurz den perfekten Tag in W/S?
Warth bietet sowohl im Winter, als auch im Sommer
unzählige Möglichkeiten sich in einer traumhaft schö-
nen Bergwelt wiederzufinden. Ein besonderes High-
light, mit Impressionen wie aus dem Bilderbuch, bietet
jedoch der Aufstieg in der abendlichen Sonne zum
sogenannten „Gamsloch“, einem kleinen höhlenarti-
gen Durchgang im Berg. Die anspruchsvolle Abfahrt
sollte dann aber nur in Begleitung eines Bergführers
gemacht werden. Unvergessliche Eindrücke garantiert!
Wo trifft man sich nach einem fetten Powderday zum
Sundowner?
Nach einem gelungenen Skitag trifft man sich am
besten noch kurz in der Punschhütte, direkt im
Skigebiet neben dem Wartherhorn-Express gelegen,
bevor man dann in diversen Skirmbars oder dem
Warther Nachtleben den Tag ausklingen lässt. Je nach
Zeitpunkt in der Saison kann man auf der Terrasse der
Punschhütte auch noch den einen oder anderen wun-
derschönen Sonnenuntergang vor der Kulisse der
mächtigen Lechtaler Alpen genießen.
Was macht W/S so besonders für Dich?
Warth-Schröcken ist für mich einer der ultimativen
Plätze, um zu entspannen, Ruhe zu finden, aber auch
um neue sportliche Herausforderungen zu finden. Ich
schätze sehr die einzigartige Lage, inmitten der wohl
schönsten Berge unserer Alpen und das Privileg mich in
einem Gebiet zu bewegen, das noch nicht überlaufen
und künstlich ist, sondern mit Argumenten wie
Beschaulichkeit und Natürlichkeit punktet.