Bergstolz Issue No. 81
52 FRM / / HOHE TAUERN SELECT Skigebiet: Sportgastein Benutzte Bahnen: Goldbergbahn I und Goldbergbahn II Exposition: Abfahrt Ost/Nord/Nordwest Höhendifferenz: Aufstieg 0 m // Abfahrt 1.400 m Karten: Freeride Map Hohe Tauern Select 1:25 000 ISBN 978-3-905916-76-8 www.freeride-map.com Tageskarte: € 54,00 STRECKE • Bergstation Gondel Goldbergbahn II – vom Kamm hinter der Bergstation östlich queren (Richtung Keuchenscharte) und dann nördlich in die weiten Nordhänge einfahren (Alternative für Experten bei sicheren Verhältnissen: direkt nördlich der Gipfelstation in die deutlich steile- ren Rinnen einfahren) – unten durch zuneh- mend flacheren Wald – am Ende auf Forstweg zur Mautstation – per Bus zurück zur Talstation Goldbergbahn.Warntafeln undWildabsperrun- gen beachten! Sportgastein Tourismus www.skigastein.com Alpinschulen/Bergführer Freeride Hohe Tauern www.freeride-hohetauern.at Freeride Experience www.freeride-experience.at Schneesport Gastein www.schneesportgastein.com Diverses Informationen zu Wetter, Schneesituation und Lawinenlage unter www.mountaininfo.eu Bergstolz Ski & Bike Magazin • 01 | 2019 Das Gasteinertal zählt zu den Pionierregionen in Sachen Skisport. 1945 ging am Graukogel der vermutlich erste Sessellift Österreichs in Be- trieb. Längst lebt das ganze Tal vom Skitouris- mus. Und doch darf man sich ein wenig als Pionier fühlen − zumindest als Freerider. Für die meisten, die nicht aus dem Salzburger Land kommen, besitzt Sportgastein noch so etwas wie Geheimtipp-Status. Wer hier abseits der Pisten auf seine Kosten kommen möchte, muss durch finstere Straßentunnels bis ans Talende. Die Infrastruktur dort ist übersichtlich. Eine Gondel und ein Schlepplift, das ist alles. Als Freeride-Zubringer reicht sogar die Gondel al- leine. Links und rechts der Pisten am Kreuzko- gel warten gerade auf Off-Piste-Genießer jede Menge übersichtliche, weite und auch nicht allzu steile Hänge. Sie machen schnell süchtig nach mehr. Wer es etwas abenteuerlicher möchte, der fin- det neben den Südhängen ins Weißenbachtal auf der Nordroute alles, was eine gute Freeride- Abfahrt ausmacht: viele Höhenmeter, Rinnen, Felsen zum Springen, weite Hänge zum Pulver- Schwelgen und nicht zuletzt Passagen durch lichteWaldstücke. Satte 1400 Höhenmeter sind es vom Gipfel bis hinunter zur Mautstraße.Wer davon nicht genug kriegen kann, nimmt einfach den nächsten Skibus zurück ins Gebiet. Und wem nach den rassigen Abfahrten die Knochen schmerzen, dem sei ein Besuch im nahen Heil- stollen empfohlen. Die rund 40 Grad warme, ra- donhaltige Luft hilft, Gicht, Arthritis, Wirbelsäulen- und Atemwegserkrankungen sowie Sportverletzungen zu therapieren. SPORTGASTEIN In Kooperation mit www.freeride-map.com Foto: Sam Strauss Schwierigkeitsgrade Die farblich gekennzeichneten Freeride-Korridore zeigen die Bereiche, welche befahren werden können. Sie sind in drei Schwierigkeitsstufen darge- stellt: Die Klassierung der Sektoren basiert ausschließlich auf den Anforderungen an die Fahr- technik. Die Routenwahl muss zwin- gend den herrschenden Schneebedingungen und der aktuellen Lawinensituation an- gepasst werden! Weitere Freeride Maps / Other Freeride Maps Einen aktuellen Überblick und einen Blattschnitt aller erhältlichen Freeride Maps erhältst du unter www.freeride-map.com oder indem du den QR-Code scannst. Bestellungen und Informationen über Freeride Maps Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Italien unter www.freeride-map.com Blau – fahrtechnisch einfaches Gelände. Gelb – fortgeschrittenes bis hohes fahrtechnisches Können erforderlich. Rot – sehr schwieriges bis extremes Gelände. Teilweise ausgesetzt – nur Könnern vorbehalten. Extremes Gelände. Bei Sturz Lebensgefahr! Wildschutzgebiet – Freeriding verboten! Aufstieg ! Erhöhte Vorsicht / !! Lawineneinzugsgebiet Die Freeride Map Hohe Tauern ist auch erhältlich für die Scout App. App und Karte sind erhältlich unter www.outdoormediashop.com
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