bergstolz

Homebase – Montafon


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„Eine Skibum Story“

„Freeriden ist mehr als nur eine Bewegungsform oder eine Sportart. Es ist unser Lebensstil. Wir sind leidenschaftliche Wintersportler, Mountainbiker & Bergsportler und Persönlichkeiten, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ihre positiven Erfahrungen und die Freude am Freeriden zu teilen! Wir sind eine große Community und laden dich ein, mit uns eine gute Zeit zu haben!“

(Simon Wohlgenannt, Chief Powder Officer, Freeride Station)

Schon wieder Oktober: Trotz angenehmer Herbstsonne und wunderbaren Bike- und Klettertagen lassen uns die gerade zum ersten Mal verschneiten Berge vom Winter träumen. Und ja, die Wintervorfreude könnte kaum größer sein. Der Oktober ist eine gute Zeit, Pläne für den Winter zu schmieden. Viel brauchen wir als Freerider ja nicht: Schöne Berge, Powder, gut erreichbare Abfahrten & nette Gesellschaft. Und obwohl das einfach klingt – heuer ist es irgendwie komplizierter. Stichwort Reisewarnungen. Alles ungewiss. Und nicht so planbar. Wie wird der Winter 20/21? Es sind derzeit noch viele Fragen offen, aber eines ist klar: Der Powder kommt bestimmt. Und auch die Sehnsucht nach Powder-Erlebnissen mit Freunden in den Bergen.

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Diese spezielle Winter-Sehnsucht ist bei uns traditionell das ganze Jahr über vorhanden. Wir sind Regina & Simon Wohlgenannt. Beide leidenschaftliche Skifahrer, Schneeliebhaber, kurzum „Skibums“ und im Montafon zu Hause. Simon ist studierter Biologe & Sportwissenschaftler, Skiführer und Bikeguide. Seit 2015 ist er mit „Guide Simon“ selbständiger Guide und hauptsächlich am Arlberg und im Montafon unterwegs. Regina ist Tourismus- und Marketingexpertin und Gründerin von exploristas (eine Initiative, um Mädchen für Sport zu begeistern und die Art und Weise zu ändern, wie Frauen und Mädchen über Sport wahrgenommen werden.). Gemeinsam haben wir eine Firma gegründet und letzten Winter die Freeride Station in der Silvretta Montafon ins Leben gerufen. Wir haben noch viele Pläne, wollen Angebote für den Freerider und Mountainbiker schaffen und haben mittlerweile zwei kleine SkifahrerInnen zu Hause (ok, eine muss erst noch laufen lernen).

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Als wir beide so Anfang zwanzig sind kennen wir uns nicht. Regina verbringt ihr Studienpraktikum gerade in Whistler Mountain und unterstützt bei Extremely Canadian den Lodge Betrieb und die Freeride Schule. Der Lohn, eine Saisonkarte, wird fast jeden Tag ausgenutzt (weil: „Office closed on Powder Days“ ist dort gelebte Bürokultur). Simon ist währenddessen Teil der Freeride Szene und mit seinem Freeride Buddy Martin Rofner in Europa unterwegs, um einen begehrten Startplatz für die Freeride World Tour zu ergattern. Mit ihrem schmalen Budget nächtigen sie auf dem Weg zum Contest in Andorra im Auto auf südfranzösischen Parkplätzen oder feiern nach intensiven Contest Tagen Partys (speziell in Erinnerung bleiben die norwegischen Nächte bei der legendären Roldal Freeride Challenge).

Zum Glück kreuzen sich unsere Wege – bei einer Kunstaustellung mit sehr starkem Skibezug. Kurze Zeit später, vor fast genau zehn Jahren, habe ich Simon zum ersten Mal für einen gemeinsamen Skitag abgeholt. Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern: kalter, stürmischer Wintermorgen, kribbeln im Bauch und große Nervosität. Wir sind an den Sonnenkopf gefahren (Luftlinie nur ein paar Kilometer von unserem jetzigen gemeinsamen zu Hause in Schruns entfernt): Die Schneeverhältnisse waren semi-optimal, und ich habe mich einfach nur darauf konzentriert, Simon nicht aus den Augen zu verlieren - er war natürlich damals schon der viel bessere Skifahrer. Da konnte ich mit meiner Kinderskilehrerkarriere & Liebe zum Tiefschnee nicht mithalten. Trotzdem war es ein toller Tag mit anspruchsvollen Abfahrten, denn Simon hatte schon immer ein feines Gespür dafür, was er seinen „Gästen“ zutrauen kann und wo er den besten Schnee findet.

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Es hat gefunkt und unsere Leidenschaft fürs Skifahren hat uns seit dem ersten Tag begleitet & zusammengeschweißt. Simon war zu dem Zeitpunkt Student in Innsbruck, ich hatte gerade angefangen bei den Silvretta Montafon Bergbahnen zu arbeiten – mein absoluter Traumjob. Jeden Tag das angenehme Surren der Gondel im Hintergrund, die Ski jederzeit einsatzbereit im Büro und oft beruflich im Skigebiet unterwegs: Mit Journalisten das Skigebiet erkunden, Fotoshootings betreuen und Events am Berg organisieren. Ohne dass wir es wirklich beschlossen haben, haben wir bald gemeinsam in Schruns gelebt. Job gut. Großartige Berge, super Infrastruktur am Berg und viele Tiefschneetage. Was will das Freeride-Herz mehr.

Simon und ich haben uns oft über unsere Träume unterhalten: Wo wollen wir leben? Wie können wir Skifahren, Arbeiten und Reisen am besten verbinden und unter einen Hut bringen? Die Erinnerungen und vor allem die Sehnsucht nach den weit entfernten Orten war immer präsent (weil: the grass is greener on the other side) und hat uns auch an viele wunderbare Orte geführt: Ausgedehnte Skitouren und Erkundungen in Alaska, Neuseeland, Norwegen oder Chile bleiben uns immer in Erinnerung. Überall haben wir die Atmosphäre aufgesogen, endlose Powder Turns genossen und uns überlegt, wie es wohl wäre an dem jeweiligen Ort zu wohnen. Nicht nur einmal dachten wir – das ist es: hier möchten wir leben! Geträumt haben wir immer von einer eigenen Freeride Lodge und von unserer eigenen Freeride Skischule mit Freeride Reisen im Angebot. Von jeder Reise sind wir aber sehr gerne ins Montafon zurückgekommen und haben uns gefreut, hier daheim zu sein.

Denn: in Fußdistanz zum Lift, mit dem Rätikon, dem Verwall und der Silvretta mehrere Gebirgszüge und Skigebiete mit fantastischer Infrastruktur direkt vor der Haustür. In Vorarlberg (dem westlichsten Bundesland Österreichs) gelegen und durch die günstige geografische Lage als erste Barriere bei einer Nordwestströmung mit viel Niederschlag und das durch die Höhenlage in Form von Powder gesegnet. Und trotzdem in der Nähe von Freunden und Familie (nicht nur, aber auch praktisch, wenn man mal gerne ohne die Kids ein paar Powderturns machen möchte). Das sind nur einige der Gründe, die stark für unsere Homebase im Montafon sprechen. Und was Regina in Whistler gelernt hat („come for the winter, stay for the summer“) gilt auch fürs Montafon: Aufgrund der recht niedrigen Talsohle ist im Frühling die Kombination Ski & Climb oder Ski & Bike an einem Tag super möglich. Und wer nie genug hat vom Skifahren, kann in der Silvretta bis 1. Mai oder noch länger Skitouren machen. Und das Sommerangebot ist ebenfalls unglaublich vielseitig.

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Besondere Leckerbissen für Freerider sind sicher die von den Liftanlagen der Silvretta Montafon zu erreichenden Ausgangspunkten für kurze Freeridetouren. Gerade das Novatal zwischen St. Gallenkirch und Gaschurn bietet viele coole Runs, die lange Powder halten und durch kurze Zustiege (zwischen zwanzig bis sechzig Minuten mit Fellen) gut erreichbar sind und trotzdem wenig frequentiert werden. Zum Schluss der Abfahrten kommt man zurück ins Skigebiet und kann durch Liftunterstützung und je nach Kondition noch weitere Runs machen. Einfach, geruhsam und genau das Richtige, um an einem Freeridetag mal abzuschalten.

UTja, so sieht es aus. Auch ohne den Kontinent zu wechseln und auszuwandern sind wir an einem Ort gelandet, der ziemlich viele Kriterien unserer „Traumorte“ bereits erfüllt. Wir sind keine waschechten Montafoner (auch wenn unser großer im Kindergarten einwandfreies montafonerisch lernt). Und vielleicht schätzen wir genau deswegen die Vorzüge des Tals ganz besonders.

Wir wohnen immer noch in Schruns, träumen aktuell immer wieder von Reisen nach Neuseeland und Kanada. Aber nicht nur, weil wir wieder tolle Abfahrten im Auge haben, sondern weil wir es nochmals gemeinsam mit unserer kleinen Familie erleben und unseren Kindern die Welt zeigen möchten (wir hoffen, dass die aktuellen Reisewarnungen und Grenzschließungen nur vorübergehend sind und auch unsere Kinder mit einer Reisefreiheit, wie wir sie lange Zeit gewohnt waren, aufwachsen können). Wir haben unsere Träume im Montafon verwirklicht, denn wir wohnen in Fußdistanz zum Lift. Ab Dezember haben wir unsere eigene kleine Unterkunft/Lodge für Freeride Freunde (derzeit sind Simon und Vinzent noch fleißig am Arbeiten). In Kooperation mit der Silvretta Montafon haben wir die Freeride Station gegründet. Skifahren ist nicht nur eine Leidenschaft für uns. Es ist unser Leben.

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Unter dem Motto „RIDE – CONNECT – LEARN“ haben wir im letzten Winter am Grasjoch in der Silvretta Montafon die Freeride Station eröffnet. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Silvretta Montafon Bergbahn ist ein neuer Treffpunkt für Freerider entstanden. Die Freeride Station dient als einfache Informationsquelle über die aktuellen Bedingungen. Sie dient zum Auftanken. Zum Aufwärmen. Zum Lernen. Als Schnittstelle zwischen Skigebiet, Freerider und Freeride Angeboten. Zum Kaffee trinken + Freeride Bergerlebnisse buchen. Und so viel können wir schon verraten: auch heuer wieder wird es spannende Freeride Bergerlebnisse mit der Freeride Station geben und – tadaaaaaa- auch das Powderfest findet wieder statt (29.1.-31.1.2021).

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Für alle, die es noch nicht kennen: Das Powderfest ist ein Freeride Festival für Jedermann und bietet mit den Kliniken und Touren ein vielseitiges Angebot. Jeder kann sich seinen eigenen „Stundenplan“ zusammenstellen. Das optimale Gelände am Grasjoch bietet beste Voraussetzungen für alle Freerider neue Erfahrungen zu sammeln, an Workshops teilzunehmen und zu feiern. Die passionierten Freerider (oder jene, die es noch werden wollen) können beispielsweise bei der Ortovox Safety Academy oder bei den „Freeride Days“ ihr Wissen und Können erweitern.

Wer es noch nicht gemerkt hat: Wir mögen das Montafon. Denn es ist schön hier: für leidenschaftliche Skifahrer. Für Familien. Für Freerider. Für den Freeride Nachwuchs. Und so sind wir 10 Jahre später immer noch hier. Sind angekommen. Haben eine Familie gegründet. Haben Träume verwirklicht und freuen uns auf einen Winter der ganz unter dem Motto steht – „Back to the roots“. Konzentration auf das Wesentliche, denn das Schöne liegt näher als man denkt.

Infobox

ANREISE.

Auf der A12 Inntalautobahn sowie auf der S 16 Arlberg-Schnellstraße bzw. A14 Rheintalautobahn bis nach Bludenz und anschließend auf der B 188 ins Montafon.
Mit dem Schnellzug bis Bludenz (www.oebb.at). Umsteigen und weiter mit der Montafonerbahn (www.mbs.at) bis Schruns.

UNTERKUNFT.

Wer bei Simon und Regina wohnen möchte, am besten per Mail bei office@guidesimon.at melden. Ansonsten können sie auch die Cabinskis wärmstens empfehlen. Wer es etwas luxuriöser möchte, ist mit dem Sporthotel Silvretta Montafon gut beraten.
www.sporthotel-silvretta-montafon.at/de | www.cabinski.at

GUIDES.

Guide Simon: www.guidesimon.at
Michael Lippitsch: www.splitandride.at
Bergführer Montafon: www.montafon-bergfuehrer.at

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» Silvretta Montafon
» Golm
» Gargellen

FREERIDE STATION:.

www.freeridestation.at

EVENTS.

Powderfest, Open Faces Silvretta Montafon

www.montafon.at




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