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FREERIDE PRO

BERGSTOLZ Ski Magazin NOVEMBER 2016 | Seite 51

Der Fotograf

ANTON BREY

www.brey-photography.de www.anton-brey.blogspot.com

Sicherheit geht vor!

Egal wie geil, innovativ und eindrucksvoll das Bild wäre, an allererster

Stelle steht die Sicherheit aller Beteiligten. Niemand hat was davon, wenn er sich beim

Shooting verletzt, weder der Athlet, noch der Fotograf oder die Sponsoren.

Bunte Bekleidung!

Schwarze, weiße oder dunkelblaue Skibekleidung sind das absolute

„No Go“. Klar ist es cool, wie der Nightrider seine Spuren im Schnee zu hinterlassen, aber

beim Fotografieren dann doch bitte die Klamotten mit Farbe. Das gilt auch für den Helm,

hier ist es von Vorteil einen zweiten - farblich auf die Bekleidung abgestimmt - fürs Shoo-

ting zu haben.

Lawinenrucksack entsichern!

Wenn ihr einen habt, dann entsichert den Auslöser vor der

Abfahrt. Wir bekommen immer wieder Bilder in die Redaktion, bei denen der Trigger mit

dem Klettband oder hinterm Reißverschluss unter dem Airbag Logo gesichert ist. Das seid

ihr nicht nur euch selbst (siehe Sicherheit geht vor!), sondern auch euren Sponsoren schul-

dig.

Brotzeit einpacken!

Packt eine Thermoskanne mit Tee und einer Brotzeit ein für den Fall,

dass es länger dauert als geplant. Fotos werden nicht besser, wenn einem kalt ist oder man

hungrig ist und ungeduldig wird.

Mach dich schlau!

Produktionstage fangen früh an und enden meist spät –die Top-Tage in

der Saison sind rar. Man sollte zumindest über grundlegende Ortskenntnisse – Stichwort

Geländeexposition - verfügen und wissen, wann die Sonne wo steht und wie das Licht ein-

fällt. Das macht ein Shooting effizienter und erfolgreicher, und die Chance ist höher, richtig

gute Fotos zu bekommen.

Konzentrier dich auf deinen Job und lass den Fotografen seine Arbeit machen!

Shooten

ist des Fotografen Arbeit und von einem Freeski Pro kann man erwarten, dass er das weiß.

Vertrau darauf, dass das Licht dort schon passen wird, wo er dich hinhaben will! Nicht nur

du hast was von guten Bildern, auch der Fotograf packt die in sein Portfolio.

Der Sponsor

MAREEN LISSNER

Trade & Brand Marketing Manager Central Europe | Peak Performance

Prinzipiell gibt es für Athlet/innen zwei Wege, an einen Sponsorvertrag zu kommen: entweder die Industrie bzw. eine Marke sucht eine/n passende/n

Sportler/in, oder diese/r geht aktiv auf das Unternehmen zu, weil er oder sie einen Sponsor sucht.

Im 1. Fall gilt: um in den Kreis der Auswahl zu kommen, muss man sich als Athlet nicht zwingend dem Motto „Höher, Schneller, Weiter“ unterwerfen. Es

geht vor allem um Persönlichkeit, eigene Projekte, Kooperationen und Aktivität in die Außenwelt. Es gibt verschiedene Ansatzpunkte, warum ein/e Athlet/in

für die Marke interessant sein könnte. Ich arbeite zum Beispiel gerne für verschiedene Projekte mit unseren Athleten, je vielseitiger einsetzbar diese Perso-

nen sind, desto besser.

Beim 2. Fall ist es wichtig, dass man sich 100% realitätsnah vorstellt. Was sind deine sportlichen Ziele und bisherigen Erfolge, was sind deine Visionen und

Pläne, was sind aktuelle Projekte, bist du aktiv in den digitalen Netzwerken, was sind deine aktuellen Kooperationspartner, wo bewegst du dich etc.? Die

Art und Weise dieser Präsentation kann auch sehr unterschiedlich sein! Im Grunde läuft das genauso wie bei einem Vorstellungsgespräch für einen Job ;-)

The most important thing: Safety first!