genießen können - eine einzigartige Bergwelt. Wir fahren zur Segnes-
hütte ab und kehren auf einen Cappuccino ein, den wir im Freien zu-
sammen mit dem Panorama genießen. Der Wetterbericht hat nicht zu
viel versprochen, für den gestrigen Nebel werden wir heute mit einem
traumhaften Herbsttag belohnt. Aber wir wollen ja noch viel sehen hier,
also weiter in Richtung Alp Nagens. Kurz vor dem kleinen Stausee geht
es dann rechts den Trail hoch zur Nagens Kante und nun abwechselnd
trailig rauf und runter am Rücken entlang. Unser Weg mündet in den
Kretatrail, der technisch und über viele Spitzkehren in die Baumregion
zurückführt. Schnelle Passagen wechseln sich mit Waldboden und tech-
nischen Abschnitten ab, bis wir ins Green Valley fahren und von da
über die Runcahöhe wieder zurück nach Flims. Wow! Wir sind beein-
druckt: Marco hat zu Beginn unseres Aufenthalts wirklich nicht über-
trieben, ein super Trail und auch wieder sehr lang.
Unten angekommen fahren wir zum Busbahnhof und warten auf den
Bus Richtung Bargis. Ungefähr eine dreiviertel Stunde dauert die Fahrt
ins Bargis Hochtal. Dort machen wir eine kleine Pause und lassen das
Hochtal auf uns wirken. Von hier aus lassen sich einige kombinierte
Touren – Bike & Hike heißt das Motto - hinauf zur Sardonagruppe un-
ternehmen. Wir entscheiden uns jedoch für den Weg bergab, satteln
unsere Bikes und lassen das Bargis Hochtal hinter uns.
Wir nehmen den Bargistrail, der rechts vom Parkplatz beginnt und
einen teilweise ausgesetzten Weg unter einer senkrechten Wand hi-
nunterführt. Von dort geht es weiter in den Scheia-Trail und Fidazer-
hof-Trail bis ganz hinunter nach Flims. Die 500 Höhenmeter bergab
sind anspruchsvoll und landschaftlich reizvoll, wir werden ordentlich
gefordert. Ein grandioser Tag neigt sich dem Ende zu – naja, noch nicht
LAAX




