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Tobi Heinle | Riderprofile


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„I bi zfrieda!“

Alter: 27
Homespot: Lech am Arlberg
Sponsoren: Mammut, Völkl, Marker, Dalbello, Leki, Sport Frey Buchenberg, Berg Werk
Erfolge: 1. Platz Pitztal Wild Face 2013 | 2015
1. Platz Nebelhorn Classics 2008 | 2010 | 2012 | 2013
1. Platz KIng of the Mountain Andermatt 2009 | 2010 | 2011
2. Platz Der weiße Rausch 2012

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Er mags gerne steil. Und schnell. Und abseits. Und je weiter abseits, desto besser. Bei Fußballern wird das ein Kopfschütteln hervorrufen, für ihn ist das seine Welt. 200 Tage im Jahr verbringt er auf Skiern.
Er war nicht immer Offpiste unterwegs. Der gebürtige Allgäuer landete dort erst nach einem kurzen, aber erfolglosen Gastspiel im blauroten Rennzirkus. „Die Kurven waren zu eng, die Pisten zu hart und außerdem hatte ich noch nicht ausgeschlafen. Ausreden? Nein, nur falsch gewaxt!“ Was Neues musste her. „Freeriden, Parkfahren, Telemarken, Skitouren und viel Blödsinn im Kopf zeigten mir, dass man am Berg sehr vielseitig Spaß haben kann“.
Heute wohnt er in Lech am Arlberg und ist dort als Skiführer selbstständig. Außerdem ist er Ski Alpin Ausbilder beim DSLV und damit auch wieder viel auf der Piste unterwegs. „Meine Base ist seit fünf Jahren in Lech, wo ich fast meinen ganzen Winter verbringe. Hier habe ich meine große Leidenschaft zum Beruf gemacht - und anders als bei meinem erlernten Beruf als Schreiner freue ich mich jeden Morgen auf die Arbeit.“ Vor zwei Jahren wäre der Traum fast vorbei gewesen. Nach einem Autounfall mit mehrfach gebrochenem Rücken auf der Alp, wo Tobi seine Sommer mit 160 jungen Ladies verbringt, schien es im ersten Moment, dass die wilden Zeiten vorbei sind. Zu dieser Zeit verbrachte er viel Zeit im geschmolzenen Schnee - Schwimmen wurde seine neue Leidenschaft, seinem Rücken zuliebe. Ein Jahr später war er wieder am Arlberg.

„Hier bin ich mit meinen Gästen hauptsächlich abseits der Pisten unterwegs. Der Arlberg bietet zum Führen mit die besten Rahmenbedingungen. Rings um Lech, Zürs, Warth und St. Anton findet man immer ein paar unverspurte Hänge, um seinen Gästen einen schönen Urlaub zu bescheren.“ Und manchmal ist Tobi sein eigener Gast. In jeder freien Minute ist er, meist mit Kollegen, am Berg. „Dann versuche ich Abfahrten nachzugehen, die nicht immer im Pistenplan eingezeichnet sind. Doch gerade da liegt der Reiz für mich, unbekannte, neue Abfahrten zu befahren.“ Ein Projekt für die Saison 15/16 ist eine Nordwand gegenüber seiner Alp, die er im Sommer während der Brotzeit stundenlang gescannt hat.

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Auch in den Dolomiten und in Chamonix wird er zu sehen sein - wo genau, will er noch nicht verraten. Im Herbst, um Skilehrer auszubilden und auch öfter während der Saison verschlägt es ihn ins Pitztal. Hier konnte er 2013 und 2015 das legendäre Pitztal Wild Face gewinnen, das vom Mittagskogel startet. 1510 Höhenmeter auf 4,6 Kilometer in verfahrenen Offpiste-Gelände - bei Zeiten um die sechs Minuten. Aber nicht nur ein erster Platz zählt, sondern vielmehr das Drumrum. „Hier trifft man jedes Jahr die gleichen Verrückten, die sich in Abfahrtshocke die Buckel hinunterschmeißen und es am Abend im Hexenkessel gscheit krachen lassen. And that´s what it´s all about.

Portrait: Michael Mayer | Action: oben: Daniel Zangerl



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