Santa Cruz Heckler CC
Dauertest
Das neue Heckler wurde komplett überarbeitet, eine neue Geometrie und ein 720 Wh Akku sorgen für frischen Wind. Man kann wählen zwischen der MX Version mit 29“ Vorderrad und 27,5“ Hinterrad oder der 29“ Version und vier verschiedenen Ausstattungsvarianten. Länger, schneller und weiter als sein Vorgänger soll das neue Heckler gehen, so die Ansage von Santa Cruz. Der Dauertest sollte zeigen, ob dem wirklich so ist.
Was ist nun tatsächlich neu am Heckler: Der Federweg hat sich auf 160/150mm erhöht, die Geometrie ist etwas bergab lastiger und der Akku mit 720Wh deutlich leistungsstärker geworden. Dadurch hat sich das Gewicht auf 22 kg erhöht, von unter 20 kg beim alten Heckler mit 500Wh Akku - gewogen jeweils am Topmodell mit CC Rahmen. Das Gewicht ist aber im Vergleich zu anderen Herstellern immer noch recht niedrig. Auch das Heckler wird, wie bei Santa Cruz üblich, in zwei Karbon-Qualitäten angeboten: In der preisgünstigeren C Variante und der ausschließlich beim Topmodell erhältlichen CC Version, die wir im Dauertest hatten. Der Gewichtsunterschied von 300 Gramm schlägt sich in einem erheblichen Preisunterschied nieder, da das Heckler CC mit SRAM AXS Komponenten und Fox Factory Fahrwerk bestückt ist.
Am Heckler ist der Shimano EP8 Motor mit 85Nm Drehmoment verbaut, der für ordentlich Vortrieb sorgt. Was den moderaten Tourenfahrer und auch größere Fahrer freuen wird: Es gibt das Heckler nun auch in einer 29“ Spezifikation. Hier sorgen längere Kettenstreben und das größere Hinterrad für mehr Laufruhe, was aber etwas zu Lasten der Wendigkeit geht. Wer auf Agilität und Verspieltheit steht, der greift zum MX Modell mit 29“ Vorderrad und 27,5“ Hinterrad. Per Flipchip kann die Geometrie verändert werden. Im High Modus wird der Lenkwinkel steiler und das Tretlager wandert etwas nach oben, dadurch ist das Bike etwas wendiger, aber auch nervöser. Im Low Modus ist der Lenkwinkel flacher und das Tretlager etwas abgesenkt, dies gibt mehr Sicherheit und Vertrauen in schnellen Downhills, das Bike liegt satter und ruhiger. Trailorientierte Fahrer werden auf das höher gelegene Tretlager switchen. Fahrer, die mehr im Bikepark ballern wollen, gehen auf das niedrigere Tretlager und den flacheren Lenkwinkel.
Setzt man sich auf das Heckler, fallen einem der steilere Sitzwinkel und der etwas längere Reach im Vergleich zum Vorgänger gleich auf. So sind längere Anstiege komfortabler zu bewältigen. Man bringt mehr Druck auf das Pedal, beim alten Heckler hat man mehr von hinten getreten. Die gestreckte und komfortablere Sitzposition, gepaart mit der größeren Akkuleistung von 720Wh, ließen uns immer wieder weit über die 2.000 Höhenmeter kommen. Die Reichweite hängt natürlich auch davon ab, wie man in der Shimano App E-Tube die Unterstützungsleistung der einzelnen Fahrstufen einstellt, und von Fahrergewicht und Fitnesslevel. Der Aktionsradius ist aber wesentlich größer geworden.
Auf einem technischen Trail berghoch, sowie über felsiges, steiles Gelände, arbeitet der Hinterbau sehr gut und vermittelt viel Traktion. Hier ist noch mal eine Verbesserung zum alten Heckler feststellbar. Der VPP Hinterbau arbeitet sehr sensibel, ohne jegliche Vortriebseinschränkungen, die Kraft wird bestens umgesetzt. Bei der 29“ Version, die wir ebenfalls gefahren sind, ist die Traktion nochmal etwas besser und man hat das Gefühl, das größere Hinterrad schiebt noch besser an.
Die wahren Qualitäten des Bikes liegen aber im Bergab-Bereich. Der flachere Lenkwinkel von 64,5° und das Mehr an Federweg lassen uns den Trail entspannt angehen. Bei sehr steilen Abschnitten war man mit dem alten Heckler mit 140mm Federweg schon etwas am Limit. Hier vermittelt das neue einem sehr viel Sicherheit und das Selbstvertrauen des Fahrers steigt: Handlich und spielerisch, trotz der 2kg mehr Gewicht, lenkt man das Bike durch den Trail.
Dank des MX Fahrwerks fährt man flott durch enge Kurven und das Bike lässt sich präzise steuern. Verblockte, technische Trails sind die Spielwiese des Hecklers, hier trumpft es voll auf. Die Maxxis Reifen tragen ihren Teil zu noch mehr Kontrolle und Fahrspaß bei. Der VPP Hinterbau arbeitet souverän und schluckt die gröbsten Schläge weg. Das Fahrwerk ist sportlich straff abgestimmt, so wie man es von einem guten Trail E-Bike erwartet. Die Entwickler von Santa Cruz haben am Hinterbau nochmal ein bisschen heraus kitzeln können, und so sind das Ansprechverhalten und der Federungskomfort nochmal spürbar besser geworden.
Das Santa Cruz Heckler CC setzt neue Maßstäbe im Trail E-Bike Bereich. Es ist zwar etwas schwerer geworden, trotzdem ist das Bike agil geblieben. Mit der Akkuleistung von 720Wh und einem Gewicht von unter 22 kg ist Santa Cruz eine Meisterleistung gelungen. In Sachen Fahrdynamik ist das Santa Cruz Heckler CC MX die Referenz. Uns hat es über die Monate sehr viel Spaß gemacht.
Hier gehts zu den GEOMETRIEDATEN!
Ausstattung
| Rahmen | Vollcarbonrahmen mit 29Z/27,5 Trail-Geometrie, 150mm Federweg |
| Gabel | Fox 36 Float Factory E-Tune 29Zoll, Grip2, Federweg:160mm |
| Dämpfer | Rock Shox Super Deluxe Ultimate |
| Laufräder | Santa Cruz Reverse 30mm 29Zfront, 27,5Z rear Carbon, Industry Nine 1/1 Naben |
| Reifen | Maxxis Assegai 29x2.5 3C Maxx Grip,EXO+,TR |
| Schalthebel | SRAM GX AXS, 12 Speed |
| Schaltwerk | SRAM XO1 AXS, 12 Speed |
| Kurbel | Shimano EM900 Hollow Tech, 165mm |
| Kassette | SRAM XG1295, 12 Speed, 10-50Zähne |
| Kettenführung | E13 E-Spec+ AL |
| Bremsen | SRAM Code RSC, 200/200mm Bremsscheiben |
| Sattelstütze | Fox Transfer Performance Elite |
| Motor | Shimano DU-EP800 |
| Akku | Shimano 720Wh, Intergrated, herausnehmbar |
| Gewicht | 21,98kg |
- Freigegeben in Bike

Der Bikepark befindet sich in direkter Nähe der auf 1.320 Meter gelegenen Bergstation, die Biker in wettergeschützten Achter-Gondeln erreichen. Geöffnet ist der Park während der Betriebszeit der Hornbahn – täglich von 9 bis 16.30 Uhr. Die Außengastronomie der Berggaststätte „Zum Oberen Horn“ ist ebenfalls in Betrieb.
Mit bisher drei Weltcuprennen in XCO und XCC ist zwar erst ein Drittel der Cross-Country Saison absolviert, dennoch ist ein Name aus dem Favoritenkreis nicht mehr wegzudenken: Rebecca „Bec“ McConnell. Die Australierin hat nicht nur alle drei XCO-Rennen gewonnen, sondern ist auch in der neu ins Leben gerufenen XCC-Weltcup-Wertung jedes Mal aufs Podest gefahren. Neben den üblichen Verdächtigen lassen auch zwei Österreicherinnen diese Saison aufhorchen: Laura Stigger und Mona Mitterwallner liegen derzeit auf den Plätzen vier und fünf im XCO-Gesamtweltcup und brennen darauf, sich in Bestform vor heimischem Publikum zu beweisen.
Eine Mountainbikerin, die in Leogang mit Heimvorteil an den Start geht, ist Downhill-Gesamtweltcupsiegerin Valentina „Vali“ Höll, die mehr oder weniger auf der Leoganger Downhillstrecke groß geworden ist. Gleichwohl hat sie mit dem „Speedster“ noch eine Rechnung offen, auf dem sie im vergangenen Jahr kurz vorm Ziel und bei der WM 2020 im letzten Practice Run scheiterte. Im Gesamtweltcup hat derzeit eine andere die Nase vorn: Mit ihrem Sieg in Lourdes und einem zweiten Platz in Fort William führt Camille Balanche, die sich auch in Leogang pudelwohl fühlt, die Rangliste an. Die Schweizerin gewann im Pinzgau nicht nur das Weltcuprennen im vergangenen Jahr, sondern auch die Weltmeisterschaft 2020. Um den Sieg werden zudem Weltmeisterin Myriam Nicole und Fort William Siegerin Nina Hoffmann ein Wörtchen mitreden wollen.
Nach zwei Siegen in zwei Weltcuprennen in der Herren-Elite zieht der Franzose Amaury Pierron einsam seine Kreise. Seine ärgsten Verfolger Laurie Greenland, Thibaut Dapréla, Benoit Coulanges oder der zuletzt angeschlagene Finn Iles scheinen noch kein rechtes Mittel gegen die Dominanz des Riders aus dem französischen Massive Central gefunden zu haben. Ob und wie Mitfavorit Loic Bruni nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder ins Renngeschehen eingreifen wird, bleibt fraglich.
Zum Festival-Wochenende gehören zahlreiche Sideevents, wie eine Flugshow der Flying Bulls mit der Trojan 28B und Pilot Miguel Hochleitner oder eine BMX Show mit Senad Grosic sowie eine große Signing Session mit den Top Athleten von FOX Racing. In der großen Expo-Area können überdies die heißesten Neuigkeiten aus der Bike-Welt bestaunt werden, während man in der Team Area seinen Idolen und Helden zum Greifen nahekommt. Die beiden Areas sind freitags von 12-20 Uhr, samstags von 10-20 Uhr und sonntags von 9.30-17 Uhr geöffnet.
Der Leatt Enduro 4.0 ist der einzige Helm im Test mit abnehmbaren Kinnbügel. Daher liegt er im Gewichtsvergleich mit 844 Gramm etwas über dem Durchschnitt. Der Kinnbügel ist bombenfest arretiert, wenn man es nicht besser wüsste, käme man nicht auf die Idee, dass der abnehmbar ist. Das System macht einen sehr stabilen Eindruck und ist unkompliziert in der Handhabung, ebenso wie der Fidlock-Verschluss. Der Enduro 4.0 kann über eine Ratschenverstellung in der Größe etwas angepasst werden, zudem werden verschiedene zusätzliche Polster zur Größenanpassung mitgeliefert. Die 360°Turbine Technologie mindert - ähnlich wie bei MIPS - die Rotationskräfte bei einem seitlichen Einschlag. Der Enduro 4.0 zeichnet durch seinen sehr hohen Tragekomfort aus, dafür sorgen auch die 18 Belüftungsschlitze.
Der neue Trajecta Enduro-Fullface-Helm von 100% ist ein sehr edler und stylischer Helm. Mit 912 Gramm Gewicht ist er das Schwergewicht im Test, allerdings bietet er außerordentlich guten Tragekomfort. 24 Belüftungsschlitze sorgen für ausreichend Luft beim Bergauf-Fahren, der Fidlock-Verschluss lässt sich problemlos mit nur einer Hand oder auch mit Handschuhen bedienen, und zu guter Letzt punktet der Trajecta mit seiner herausragenden Passform. Ausgestattet ist der Helm mit dem neuen Smartshock Rotationsschutzsystem, das ähnlich dem bekannten MIPS funktioniert: Es erlaubt, dass sich die Helmpolsterung separat von der Schale bewegen kann und so im Fall eines Sturzes weniger Rotationsenergie auf das Gehirn einwirkt. Gut belüftet, sicher und die beste Passform im Test – der Komfortsieger.
Der IXS Trigger ist mit 607 Gramm der leichteste Helm in unserem Testfeld. Er ist mit dem MIPS System ausgestattet und kann dank eines Verstellrads mit Präzisionsverzahnung und des ErgoFit Ultra System mit horizontaler und vertikaler Verstellung perfekt an die Kopfform angepasst werden. So sitzt der Trigger ausgezeichnet, da wackelt nix. Der Kinnriemen wird ganz einfach über einen Magnetverschluss geschlossen, der sich selbst mit Handschuhen unkompliziert handhaben lässt. Unser Frischluft-Champion im Test sorgt über sage und schreibe 26 Lüftungsschlitze für einen kühlen Kopf bergauf. Das Visier lässt sich in zwei Stufen verstellen, damit auch wirklich jede Goggle drunter passt. Wer viel Endurohelm für vernünftiges Geld will, der sollte sich unseren Preis/Leistungs-Tipp ansehen.
Der neue, futuristisch anmutende, und zumindest in der Frontansicht an die Storm Troopers erinnernde Gambit gehört mit seinen gerade einmal 670 Gramm Gewicht zu den Fliegengewichten im Test. Ausgerüstet ist der Helm mit dem MIPS-System zur Reduktion von Rotationskräften bei einem Aufprall. Über eine Ratsche verstellt man den Helm in der Größe, dank mitgelieferter, dickerer Pads und dem Integrated Fit System wird der Helm individuell an die Kopf- und Kieferform angepasst. 17, teilweise sehr große Lüftungsöffnungen, lassen den Angstschweiß im Bruchteil eines Augenblicks verdunsten, die innovative Belüftung funktioniert super. Ein festes, integriertes Visier ermöglicht ein großes Sichtfeld und löst sich bei einem Sturz. Außerdem ist der Gambit ANGi-ready – für mehr Sicherheit am Bike.
Der französische Helmhersteller Urge liefert mit dem Lunar den preisgünstigsten Teilnehmer für unseren Test. Er trägt sich komfortabel und ist mit 15 teils großen Belüftungsschlitzen ausgestattet, sodass es nicht zu heiß unter dem Helm wird. Die Besonderheit ist sein umweltfreundliches Fertigungsmaterial: Urge hat seinen CO2-Fußabdruck seit 2011 um 50% reduziert, indem in vielen Bereichen auf Recyclingmaterialien umgestellt wurde. Beim Lunar besteht der Liner z.B. aus recyceltem EPS, die Inmold-Shell aus wiederverwertetem PVC, und sämtliche Non-Safety Parts aus recyceltem Plastik. Mit 750 Gramm Gewicht liegt der Urge im Mittelfeld des Tests, preislich unterbietet er sämtliche Konkurrenten. Wer einen günstigen Endurohelm sucht, ist mit Lunar bestens – und umweltverträglich - ausgestattet.
Was bei Troy Lee Designs immer schon Programm war, setzt der Stage nahtlos fort: Ein hochwertiger und stylischer Endurohelm, der geringes Gewicht und viele Safety-Features vereint. Der einzige Helm, der über ein geschraubtes Visier verfügt, punktet mit MIPS-Ausstattung und Dual Density EPS mit EPP, um bei Stürzen, sowohl bei niedrigem als auch hohem Tempo, optimalen Schutz zu bieten. Mit Pads in drei unterschiedlichen Größen lassen sich Helm und Passform optimal an jeden Kopf anpassen. 21 Belüftungsschlitze sorgen für ausreichend Frischluft, wenn es mal heiß zur Sache geht. Vom Gewicht her gehört der Stage mit 696 Gramm zu den leichteren Helmen. Sehr komfortabel auch das schnelltrocknende und feuchtigkeitsableitende Material der X-static Kopfpolsterung. Lighter, cooler, faster? Ja, stimmt.
Der MT500 Full Face Helm ist Enduras erster Vollvisier-Helm und bietet Downhill-zertifizierten Schutz bei nur 580 Gramm Gewicht. Möglich macht das der vollständig integrierte Koroyd-Kern, der für die ausgezeichnete Energieabsorption bei einem Aufprall sorgt, gleichzeitig aber dank der Materialstruktur erhöhte Luftdurchlässigkeit ermöglicht – da bleibt selbst am heißesten Trail der Kopf kühl. Erwartungsgemäß trägt sich der MT500 dann auch kaum spürbar und extrem komfortabel. Perfekten Sitz garantiert das einhändig zu bedienende sowie höhenverstellbare Einstellrad am Hinterkopf. Der Endura MT500 Full Face Helm kann mit seinem hervorragenden Tragekomfort auch ausgewiesene Halbschalen-Fans von den Vorzügen eines Full Face überzeugen – ein rundum gelungenes Debut für die Schotten.
Geradlinig, scharfkantig, futuristisch – mit dem Roca von Alpina zieht man ganz sicher schon vor dem Losfahren die Aufmerksamkeit auf sich. Dank seiner leichten Inmold-Bauweise – das bedeutet, dass unter hohem Druck und starker Hitze die Innen- unter die Außenschale geschäumt wird, dem feststehendem Schild und dem robustem Kinnbügel sowie dem magnetischen und mit einer Hand zu bedienenden Fidlock-Verschluss bietet der Alpina ausgefuchsten Schutz für Enduristen. Damit der Helm auch wirklich perfekt sitzt, werden zudem zwei unterschiedliche Pad Sets mitgeliefert. Die großen und gut positionierten Lüftungsöffnungen sorgen für beste Kühlung auch bei sommerlichen Temperaturen und anstrengenden Bergauf-Passagen. Der Roca liefert alles, was ein Enduro-Helm braucht – plus außergewöhnliche Optik.
Erhältliche Größen: S – XL
Erhältliche Größen: S – XXL
Erhältliche Größen: XS – XL
Erhältliche Größen: S/M – 2XL/3XL
Erhältliche Größen: 46 - 58
Erhältliche Größen: XS - XXL









