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Unterwegs

Cape Epic - das Rennen kann beginnen!

Nino Schurter und Filippo Colombo als Dream-Team


Mit Nino Schurter und Filippo Colombo als Team verspricht die diesjährige Cape Epic Ausgabe absolute Spannung! Die beiden Schweizer Spitzenfahrer stellen sich der Herausforderung des legendären Etappenrennens in Südafrika – dem wohl wildesten Mountainbike-Rennen der Welt.

Trainingslager in Südafrika

Das gesamte SCOTT-SRAM Team bereitet sich aktuell in Stellenbosch, Südafrika, auf die Saison 2025 vor. Neben intensivem Training stehen umfangreiche Materialtests und Feintuning an, um optimal für die kommenden Rennen gerüstet zu sein. Während sich Nino Schurter, Filippo Colombo und Andri Frischknecht bereits aus den letzten Rennjahren bestens kennen, nutzen die Neuzugänge Emilly Johnston und Bjorn Riley die Chance, sich ins Team einzufügen. Beide fügen sich nahtlos ein und hinterlassen den Eindruck, als wären sie schon immer Teil der SCOTT-SRAM Familie gewesen. Mit der perfekten Teamdynamik als letztem Puzzlestück ist die Mannschaft bereit für die anstehende Rennsaison.

Cape Epic – Der erste große Showdown der Saison

Für einige Teammitglieder geht es bald wieder zurück nach Südafrika, denn mit der Teilnahme von Nino Schurter und Filippo Colombo an der Cape Epic 2025 steht das erste große Saison-Highlight an. Die beiden trainieren bereits seit Wochen gemeinsam und feilen an ihrer Team-Taktik – ein entscheidender Faktor, denn anders als im Weltcup kommt es beim härtesten Etappenrennen im MTB-Sport auf perfekte Zusammenarbeit an. Ein erster Härtetest war das Marathon-Rennen Imbuko Big 5 mit dem berüchtigten Cliff Hanger-Anstieg. Filippo Colombo sicherte sich den Sieg, während Nino Schurter mit Platz vier ebenfalls ein starkes Zeichen setzte.

Der europäische Saisonauftakt des Teams findet am 8. März in Albegna-Finale Ligure, Italien, statt. Während Nino und Filippo anschließend direkt nach Afrika zurückkehren, bereiten sich Emilly Johnston, US-Champion Bjorn Riley und Andri Frischknecht in der Toskana weiter auf die Saison vor. Mit dem Internazionali d'Italia in Monte Argentario wartet ein letzter Formtest, bevor es nach Brasilien zum Weltcup-Auftakt der Saison 2025 geht. Die Spannung steigt – die SCOTT-SRAM Fahrer sind bereit!

Mehr Infos zum Scott-Sram Team unter: scott-sram.com

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Gorewear erweitert Produktportfolio

GOREWEAR stellt sein neues Herbst/Winter 2024-Produktsortiment vor. Dieses umfasst geupdatete Versionen der beliebten CONCURVE- und SPINSHIFT-Kollektionen, die mit speziell für die kältere Jahreszeit entwickelten Thermo-Styles erweitert wurden.

Neue Bekleidung für Läufer:innen

Aufbauend auf der CONCURVE GORE-TEX Jacke umfasst die erweiterte CONCURVE-Kollektion eine kurze Tights, ¾ Tights, lange Tights, lange Thermo-Tights sowie neue Farben der GORE-TEX Regenjacke. Jedes Produkt verfügt über das Kinetic Garment Design, das für absolute Bewegungsfreiheit sorgt. Die gesamte Kollektion ist sowohl für Männer als auch für Frauen erhältlich.

Die CONCURVE Thermo Tights besteht aus einem spinngefärbten, recycelten, thermogebürsteten, weichen Polyester-Stretch-Gewebe und sorgt für ein nahtloses Tragegefühl. Die Tights ist mit strategisch platzierten Taschen, einem verstellbaren Bund und reflektierenden Details ausgestattet.

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CONCURVE Thermo Tights - W.L. Gore & Associates


Die CONCURVE Tights ist die leichtere und kühlere Version der CONCURVE Thermo. Mit ihren Taschen bietet sie mehr Stauraum, so dass Läufer:innen viel Platz für ihre benötigte Ausrüstung haben. Für Läufe an wärmeren Tagen wurden die CONCURVE Short Tights und die CONCURVE ¾ Tights entwickelt, die über dieselben Funktionen und Details verfügen.

Erweiterung der SPINSHIFT Kollektion

GOREWEAR bringt außerdem eine Reihe neuer Radsportbekleidung aus der SPINSHIFT-Produktfamilie auf den Markt. Darunter eine neue Thermo-Version der beliebten SPINSHIFT GORE-TEX Jacke - die SPINSHIFT Thermo Jacke - sowie die SPINSHIFT Thermo Bib Tights+.

Die SPINSHIFT Thermo Jacke ist eine extrem technische und innovative Fahrradjacke. Am bemerkenswertesten ist ihr einlagiges Thermo-Stretch-Gewebe, das aus einem weichen Fleece-Innenfutter und einer robusten, dicht gewebten technischen Außenschicht besteht. Weitere Merkmale sind die 360-Grad-Reflexion, drei Rückentaschen mit Zwickel sowie eine zusätzliche Reißverschlusstasche zur Aufbewahrung von Wertsachen auf der Straße oder auf dem Trail.

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SPINSHIFT Thermo Jacke - tm studios visuelle medien GmbH

Die SPINSHIFT Thermo Bib Tights+ ist eine strapazierfähige, warme und wasserabweisende Trägerhose, die für Ausfahrten an kühlen und kalten Tagen entwickelt wurde. Sie besteht aus einem gebürstetem und dehnbarem Thermo-Fleece, das Fahrer:innen warm hält und dennoch eine kompakte Passform bietet. Sie bietet außerdem das ADVANCED Brand Core Sitzpolster von GOREWEAR mit einem anatomisch vorgeformten GOREWEAR Cup, der vor Wind schützt und dennoch sehr atmungsaktiv ist.

Sowohl die SPINSHIFT Thermo Jacke als auch die SPINSHIFT Thermo Bib Tights+ sind derzeit nur als Herrenmodelle erhältlich.

gorewear.com

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Centurion No Pogo SL R8000i

Centurion hat nun mit dem No Pogo SL ein Light E-MTB auf den Markt gebracht, das mit einem formschönen Carbonrahmen, Mullet Laufrad-Setup und üppiger Ausstattung für viel Aufregung am Markt gesorgt hat. Typisch für Centurion sind die durchdachten Details mit einem stimmigen Konzept und einer starken Power Unit, dem Bosch SX Performance Motor - schon einmal sehr verlockend. Wir konnten das No Pogo SL ausführlich testen und berichten euch hier von unseren Fahreindrücken.

Schauen wir uns zu Beginn die Ausstattung des No Pogo SL in der Topversion R8000i an: SRAM AXS XO Eagle Transmission Schaltung, Fox Factory Fahrwerk und DT Swiss HX1501 Mullet (29Zoll/27,5 Zoll) Laufräder und SRAM Code Ultimate sorgen für viel Fahrdynamik.

Der Bosch Performance SX Motor mit 55 Nm Drehmoment schiebt für einen Light E-Bike Motor ganz ordentlich an. In der Eco Version ist der SX-Motor mit 400 Wh Akku sehr sparsam, 2000 Höhenmeter (bei Fahrergewicht ca. 75kg und entsprechender Fitness) sind so mit dem No Pogo Sl machbar. Was uns außerdem sehr begeistert hat, ist der extra Schub, den das Bike an sehr steilen Rampen bietet: Hier schiebt der SX-Motor richtig an und es können selbst die steilsten Rampen bewältigt werden. Natürlich sollte man den Turbo Modus nicht zu sehr benutzen, da dieser schon viel Akku verbraucht. Es besteht auch die Möglichkeit, noch den Range Extender dazu zu kaufen. Dieser hat dann noch mal 250 Wh Akkuleistung, ist sehr kompakt und mit einem Gewicht von 1,45 kg passt er bequem in jeden Rucksack. Die Sitzposition ist aufrecht und bequem, so ist das Bike ideal für lange Touren geeignet. Bei manch anderem Hersteller riegelt der Bosch SX-Motor auf langen Auffahrten bei heißem Wetter gerne mal die Leistung herunter. Dies geschieht beim No Pogo SL dank der Kühlschlitze im Unterrohr überhaupt nicht. Hier macht sich die jahrelange Erfahrung der Centurion Ingenieure bemerkbar. Es sind die kleinen Details, die ein gutes Bike ausmachen.

Bergab ist das No Pogo SL mit seinen 150 mm Federweg an der Front und 145 mm am Hinterbau ein ideales Trailbike. Das niedrige Gewicht von 18,4 kg (Größe M) und der Lenkwinkel von 65,5 Grad sorgen für viel Handlichkeit. Viel Handlichkeit bedeutet aber auch, dass das Bike etwas nervöser ist. Erfahrene Trailbiker werden diesen Umstand allerdings genießen. Man zirkelt durch die Spitzkehren perfekt durch. Langsame technische Abschnitte sind genau das Ding des No Pogo SL. Bei schnelleren Downhills ist es dank des Mullet Setups, sehr spielerisch zu fahren. Das Fox Factory Fahrwerk ist straff abgestimmt, kann aber an der Gabel über die Grip X2 Kartusche sehr gut individuell abgestimmt werden. So ist das Bike sehr vielseitig nutzbar und hat einen sehr großen Einsatzbereich. Wer mehr ein bergab orientierter Fahrer ist, sollte sich vielleicht am Hinterrad auf einen Schwalbe Magic Mary wechseln, der auch am Vorderrad montiert ist. Dies hat eine noch bessere Bergab-Performance zur Folge.

Alles in allem ist das Centurion No Pogo SL die beste Alternative zum Fullpower E-Bike. Das Paket mit Bosch SX Perfomance Motor, Top Ausstattung, durchdachten Detaillösung und wenig Gewicht führen zu viel Handlichkeit und Fahrsicherheit. Hier begeistert das Centurion No Pogo SL auf ganzer Linie. Es ist ein super Trail Light E-Bike, das dem Fahrer viel Spaß bereitet mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis.

www.centurion.de
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Specialized Epic 8 Pro

Specialized stellte im Frühjahr dieses Jahres die neue Epic Serie vor. Das Epic ist im XC World Cup sehr erfolgreich und kommt nun mit einem Federweg von 120mm und neuer Geometrie und Kinematik auf dem Markt. Wir hatten die Möglichkeit; das Epic 8 Pro zufahren und wollen Euch unsere Fahreindrücke schildern.

Die Ausstattung des Epic 8 Pro lässt keine Wünsche offen: Rock Shox SID Ultimate Fahrwerk, SRAM AXS XO Schaltung, Roval Control Carbon Laufradsatz und SRAM Level Silver Bremsen.

Die Marathonrennen haben wir schon länger hinter uns, aber mit diesem Bike wären wir ziemlich weit vorne im Klassement erschienen. Das Epic Pro 8 glänzt mit einer Leichtigkeit und fliegt förmlich den Berg hoch. Dank der ausgezeichneten Traktion, die über einen Drehshifthebel am linken Griff das Federungssystem entweder offen, halbgeschlossen oder ganz zu macht, hat jeder Fahrer die Möglichkeit, sich schnell für die jeweilige Option individuell zu entscheiden. Das niedrige Gewicht von nur 10,8 kg trägt dazu bei, dass es auch beim Bergauffahren richtig vorwärtsgeht. Im Wiegetritt pusht man das Bike hoch, die Traktion ist dabei super und ein Wippen der Dämpfung ist fast ausgeschlossen. Neue Strava-Bestzeiten sind hier garantiert. Aber nicht nur Bergauf ist das Epic 8 Pro eine Rakete, auch Bergab lässt sich das Bike enorm schnell rocken. Das Limit sind hier eher die Reifen. Die Kinematik und die Abstimmung des Rock Shox Fahrwerks sorgen für viel Grip und Sicherheit auf schnellen Downhills. Beeindruckend, wozu man mit dem Bike in der Lage ist. Steile ruppige Passagen meistert das Epic perfekt und über kleine Absätze kann man wunderbar abziehen. Die Reifen haben viel Grip, nur auf losem Schotter muss man etwas aufpassen. Besonders wenn man so ein verwöhnter Endurorider ist, der immer nur mit maximalem Profil unterwegs ist. Es ist erstaunlich wie wendig und einfach das Bike im Trail zu bewegen ist. Hier hat Specialized seine Erfahrung in Sachen Performance ausgespielt und ein Bike kreiert, das seines Gleichen sucht. Es eignet sich perfekt als Tourenbike, oder für XC- und Marathonrennen. Hier hat man das absolute Spaßgerät unter seinem Allerwertesten und gehört damit auf jeden Fall zu den Schnellsten, wenn man die nötige Fitness mitbringt. Es war toll, mit dieser Rakete unterwegs zu sein!

www.specialized.com
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Bike-Wochenende für zwei in der AREA 47

Inklusive 2 Indoor-Bikepark Tickets und einer Übernachtung

Perfekt für die kalten Tage! Der Indoor-Bikepark fügt sich mit seinen verschiedenen Lines und AREAs gekonnt in die 3.700 m² große Halle ein. Im vorderen Bereich wartet auf 1.000 m² Grundfläche ein asphaltierter Pumptrack auf die BikerInnen, Kids-Pumptrack inklusive.

Actionreiche Sprünge verspricht die dahinter liegende Jumpline mit zwei Roll Ins (von Medium bis Expert) samt Landingbag, während eine 140 Meter lange Flowline aus Dirt mit zwei Lines im Schwierigkeitsgrad leicht bis medium zum Cruisen einlädt. Sie führt seitlich an der Halle entlang über Sprünge und Wellen bis zur Skills AREA. Dort verhelfen verschiedene Features aus Naturmaterialien wie Wurzelteppich, Rockgarden, Übungs-Drops und Spitzkehren zum Ausbau der eigenen Fähigkeiten. Wer selbst kein Equipment besitzt, kann vor Ort alles Nötige ausleihen. Außerdem stehen den BesucherInnen eine Test & Try Station von adidas Five Ten Mountainbike-Schuhen, eine Chill-out AREA, Duschen und Umkleiden zur Verfügung.

Wie gewinnen?

Du möchtest Tickets für den ersten Indoor-Bikepark Österreichs gewinnen, plus eine Übernachtung direkt in der AREA 47? Dann schicke uns einfach die Lösung zur Gewinnspielfrage bis spätestens 14. Oktober 2024 unter dem Betreff "AREA 47" an die verlosung@bergstolz.de!

Von wann bis wann ist die Wintersaison in der AREA 47?

E-Mail schicken, im Lostopf landen und mit etwas Glück gewinnen!

area47.at

*Einlösbar ausschließlich in den Winter-Monaten.

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Kästle | K eMX7

Die Firma Kästle, welche eigentlich sehr bekannt ist im Skisegment, hat nun eine E-Bike Linie an den Start gebracht. Solider Alurahmen mit Bosch CX Performance und 750wh Akku und guten Komponenten, wie Rock Shox Lyrik Select Gabel mit 160mm Federweg und Rock Shox Super Deluxe Selcet R, dadurch entstehen 160mm am Heck. Die Schaltungskomponenten sind von Shimano Deore und das Schaltwerk von SLX. Die Bremsen kommen auch von Shimano in der Deore Version mit 180mm Scheiben. Das Bike rollt auf soliden DT Swiss H1900 Systemlaufrädern und Schwalbe Nobby Nic Reifen. Alles in allem eine ausreichende Ausstattung mit einem Gewicht von 26,3kg. Wir konnten das Bike ausführlich testen und wollen hier nun unsere Eindrücke schildern.

Die Sitzposition ist angenehm aufrecht und der strake Bosch CX Performance Motor schiebt uns mit viel Kraft den Berg hoch. Auf matschigem Untergrund kommt der Nobby Nic schnell an seine Grenze und neigt zum durchrutschen. Hier könnte man auf einen grobstolligeren Reifen wechseln. Für normale Touren ist er aber ausreichend. So geht es beschwingt hoch und wir sind gespannt, wie sich das Bike bergab fahren lässt. Auf flotten Trails oder Bikepark ähnlichen Sektionen kommt viel Spaß auf, die langen Kettenstreben sorgen für viel Laufruhe und das Bike liegt dank der Rock Shox Federelemente satt am Boden. Allerdings sollten schwere Fahrer unbedingt auf 200 mm Bremsscheiben wechseln, durch das hohe Systemgewicht von Bike und Fahrer sind die 180er Bremsscheiben schnell überfordert. Aber das sind Kleinigkeiten, die der Händler gerne vor Ort ändern wird. Auf engeren technischen Trails ist das Bike nicht ganz so handlich, das hohe Gewicht und der lange Radstand brauchen viel Erfahrung, um das Bike durch engere Kurven oder Spitzkehren zu zirkeln.

Die Stärken des Kästle K eMX7 hat es im normalen Tourenbereich, mit nicht allzu technischen Trails. Gerne kann man es auch in einem Bikepark verwenden. Der stabile Alurahmen und die Federelemente sorgen für viel Laufruhe, wenn man das Problem mit den zu kleinen Bremsscheiben löst, (was ja eigentlich gar kein Problem darstellt) ist es ein super Allround E-Bike mit viel Federweg, viel Komfort, einem straken Bosch CX Performance Motor und einer enormen Akkuleistung. So lassen sich auch länger Touren entspannt genießen.

www.kaestle.com
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SANTA CRUZ | Heckler SL

Nachdem Santa Cruz mit dem Heckler und dem Bullit schon zwei sehr potente E-Bikes auf den Markt gebracht hat, kommt nun mit dem Heckler SL das erste Light-E Bike. Angetrieben wird das Bike von einem 60nm starken Fazua Motor mit 430 Wh Akku. Wir durften das Topmodell mit SRAM AXS XX und Rock Shox Federelementen testen. Da wir vom großen Bruder Heckler schon sehr begeistert waren, waren wir gespannt, was das leichtere Heckler SL zu bieten hat.

Das Santa Cruz Heckler SL gehört mit seinen 160/150mm Federweg in der Light E-Bike Klasse schon zu den Bikes mit mehr Federweg und so ist auch mit 18,9 kg das etwas höhere Gewicht zu erklären. Die Ausstattung des Bikes lässt keine Wünsche offen. Geschaltet wird per Funk mit Sram XX AXS Transmission. Auch die Rock Shox Reverbe Sattelstütze geht mit Funksignal. Bremsen sind die neue Code Ulimate Stealth nun eine wirksame Verbesserung, gegenüber der alten Code. Die Federgabel Rock Shox Lyrik Ulitmate liefert einen fantastischen Job ab und der Rock Shox Deluxe Ulimate lässt den VPP Hinterbau fein ansprechen. Das Bike rollt auf edlen Reserve 30mm Carbon Laufrädern die einen sehr stabilen Eindruck vermitteln. Natürlich dürfen da die Maxxis Minion Reifen nicht fehlen, um die grandiose Ausstattung abzurunden.

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So schwingen wir uns auf das Heckler SL und fahren gleich mal bergaufwärts. Mit einem Reach von 460mm sitzt man angenehm gestreckt auf dem Bike und die hohe Front lässt einen sehr entspannt hoch pedalieren. Mit dem starken Fazua Motor und dem VPP Hinterbau, der sehr viel Traktion generiert, lassen sich steilere technische Trailpassagen gut meistern. Wenn man in der Fazua App den sparsamen Modus einstellt, sind 2000 Höhenmeter machbar. Natürlich entsprechende Fitness und ein nicht zu hohes Fahrgewicht vorausgesetzt. Nach dem Easy Ride wartet nun der große Spaß bergab. Der flache Lenkwinkel von 64 Grad und die relativ kurzen Kettenstreben, lassen das Heckler SL spielerisch fahren. Man hat eine sehr neutrale Sitzposition und der Federungskomfort lässt keine Wünsche offen. Ob technischer Trail und schnelle Downhill Passagen, das Heckler SL nimmt alles sehr gelassen mit großer Souveränität hin. Der Rider kann wirklich den Trail genießen und wird perfekt von seinem Untersatz unterstützt. Das Fahrwerk ist nicht zu weich, aber auch nicht zu soft. Es ist einfach genial, wie Santa Cruz es schafft, die Kinematik so gut hinzubekommen. Ob Einsteiger oder fortgeschrittener Mountainbiker - hier kommt jeder zu seinem Spaß. Leider ist der Akku nicht zu entnehmen, dafür ist die Steifigkeit des Rahmens natürlich um so besser und die 430 Wh Akkuleistung reichen in der Regel gut aus. Das LED-Display im Oberrohr ist eine sehr spartanische Anzeige. Es zeigt die drei Modi in verschiedenen Farben an. Die Haptik des Fazua Remote Hebels, der die einzelnen Fahrstufen ändert, wird dem hohen Level des Bikes nicht gerecht. Trotzdem verrichtet er klaglos seine Arbeit. So ist das Heckler SL ein grandioses Light E-Bike, das keine Wünsche offenlässt, außer, dass es etwas günstiger sein könnte, denn der Preis liegt deutlich über der €10.000 Schmerzgrenze. Dafür bekommt man aber ein hervorragendes Bike. Wir hatten sehr viel Spaß mit dem Bike und es zeigt uns, was im Segment Light E-Bike möglich ist.

www.santacruzbicycles.com

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Specialized Levo SL S-Works

Letzten Herbst stellte Specialized das neue Levo SL mit einem überarbeiteten, leistungsstärkeren Motor und neuer abfahrtsorientierter Geometrie vor. Das MTB in der zweiten Generation soll nun leichter, schneller und weiter fahren. Wir haben das Levo SL auf die Probe gestellt.

So ist das Levo SL S-Works ausgestattet: SRAM AXS XX Transmission, SRAM XX Kassette und Kette, Fox Federelementen der Factory Serie, Roval Traverse Carbon Laufräder 29/27,5 Zoll, SRAM Stealth ultimate, Sram Reverb AXS, Specialized 1.2SL Motor (Mahle) und 320 Wh Akku (zusätzlich Range Extender 160 Wh). Gewichttechnisch liegen wir bei der Größe S3 bei knapp unter 18kg.

Nun kommen wir zu den Fahreindrücken: Durch die nicht zu sehr gestreckte Sitzposition lässt es sich sehr angenehm pedalieren. Bergauf merkt man deutlich den Unterschied zum Vorgänger, der Motor ist nun kraftvoller. Gegenüber der Konkurrenz von Bosch und Fazua kommt er allerdings in Sachen Spitzenleistung nicht ganz mit. Dafür glänzt er mit einem sehr effizienten Batteriemanagement. Es ist erstaunlich, wie weit man mit diesem 320 Wh Akku kommt. Mit dem zusätzlich erhältlichen Range Extender von 160 Wh liegen bis zu 2000 Höhenmeter und 60km Reichweite im Bereich, je nach Fitness und Fahrergewicht. So ist wie bei jedem Light E-Bike die eigene Muskelkraft immer noch gefragt. Entscheidend ist, wie harmonisch die zusätzliche E-Power zur Verfügung steht, und hier ist Specialized mit dem kleinen Motor ganz weit vorne dabei. Auch bei steilen Anstiegen ist nun genügend Power vorhanden, um diese zu bewältigen. Das war beim Vorgänger nicht immer so. Mit der überarbeiteten Version erklimmt man die Berge entspannt und kann sich schon auf die Abfahrt freuen.

Levo SL Bardineto klein

Das Levo SL kann seine Gene nicht verbergen, angelehnt an das Stumpjumper Evo ist nur der kleine Motor dazu gekommen. Von den Fahreigenschaften ist es sehr ähnlich gehalten und diese waren schon beim Stumpjumper Evo überragend. Der Federweg an der Front ist um 10mm auf 160mm angewachsen, was der Abfahrtsperformance nicht schadet. Wir konnten das Bike auf den Trails rundum Finale Ligure testen und waren einfach nur begeistert. Spielerisch und sehr schnell lässt sich das Levo SL auf den Trails bewegen. Selbst verblockte Abschnitte stellen kein Problem dar. Das Fahrwerk schluckt alles und ist sportlich straff abgestimmt. Das Mullet Fahrwerk (29/27,5 Zoll) macht das Bike sehr agil und wendig. So ist es das ideale Trail Bike, das einem normalen Enduro Bike ohne Unterstützung in nichts nachsteht. Ob technische Trails oder schnelle Downhills, das Levo SL kann alles. Die Grenzen setzten eher das Fahrkönnen des Fahrers, nicht das des Bikes. So ist es das ideale Bike für jeden Tag, ob die Tagestour zuhause oder ein Enduro-Abenteuer in Liguren. Das Levo SL S-Works ist eine pure Fahrmaschine, die allerdings seinen Preis hat.

www.specialized.com

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Nox Cycles Epium 5.9 Ultimate

Das Epium 5.9 Ultimate ist das leichteste Bike, das Nox Cycle je hergestellt hat. Das Light E-Bike ist mit einem Fazua Motor und 420 Wh Akku ausgestattet und mit edlen Komponenten versehen. So bleibt das Bike unter der 20kg Marke. Mit 160/150mm Federweg bezeichnet Nox sein Bike als All-Mountain Bike. Und jetzt im ultimativen Test: Wir haben das Bike auf Trails rund um Tirol getestet.

Die XTR Komponenten, der Race Face Vorbau und Lenker, sind definitiv Eye Catcher. Bei den Laufrädern ist man keine Kompromisse eingegangen und setzt auf stabile DT Swiss EX 1700. Hier wäre noch einiges rauszuholen für die Gewichtsfreaks. Das Fox Factory Fahrwerk mit Kashima Beschichtung ist vom Feinsten und die Geometrie kann über Flip Chip sehr einfach verstellt werden. Auch die Kettenstrebenlänge ist verstellbar, so kann ein Mullet-Laufradsatz ohne weiteres gefahren werden.

Man sitzt relativ hoch auf dem Bike, die Tretlagerhöhe ist über 350mm, d.h. Kanten, Bäume oder andere Hindernisse stellen kein Problem dar. Beschwingt und kraftvoll, dank des 60 Nm starken Fazua Motor, geht es über alles drüber. Längere technische Auffahrten sind dank des Extraboost möglich, erfordern aber etwas Geschick und natürlich auch Kraft in den Wadeln. Die Akkuleistung von 420 Wh ist für 1800 Höhenmeter gut, je nach Fahrgewicht und Kondition. Der Akku ist problemlos zu entnehmen und mit einem zweiten Akku (Gewicht 2,27kg) im Rucksack sind gewaltige Touren möglich. Das Hauptaugenmerk legt Nox eher auf den Bergabgebrauch, sodass es nicht verwunderlich ist, dass man auch mit dem Epium 5.9 bergab recht schnell unterwegs sein kann. Der Beisatz ‘All Mountain’ ist schlichtweg untertrieben. Das Bike ist sportlich straff gefedert, poppt über Wurzeln & Felsen und lässt so eine sportliche Fahrweise zu. Das Epium 5.9 liebt schnelle Downhills, die langen Kettenstreben sorgen für viel Ruhe im Fahrwerk, dies geht etwas zu Lasten der Agilität, aber mit etwas Fahrtechnik kann man auch enge Kurven meistern. In der High Position ist der Lenkwinkel etwas steiler, so sind auch technische Trails mit engen Kurven gut zu bewältigen. In der Low Position ist dann ballern im Bikepark angesagt. Selbst größere Sprünge steckt das Epium 5.9 locker weg. Das Epium ist ein echter Allrounder, welches vielseitig einsetzbar ist. Ob lange Tour oder Bikepark-Abenteuer: das Bike ist für alles zu haben. Wir hatten sehr viel Spaß mit dem Bike und hoffen, dass wir es noch eine Zeitlang behalten können.

www.noxcycles.com
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Simplon Rapcon

Das Rapcon möchten wir Euch als Trailbike mit 150 mm Federweg vorstellen. Simplon ist bekannt für seine große Konfigurationsauswahl, daher gibt es das Bike auch als Enduroversion mit 170/ 165 mm Federweg. Wir haben das Bike mit dem GX1 Eagle Ausstattungspaket und den zusätzlichen Konfigurationsoptionen, eine Fox Float Factory Gabel mit 150 mm, Fox Float Factory Dämpfer und eine Shimano XT Bremse mit 220/200 mm Bremsscheiben erhalten.

Der Rahmen ist sehr sauber verarbeitet und hat mitwachsende Kettenstreben für jede Rahmengröße. Bei der von uns gefahrenen Rahmengröße M fallen der Lenkwinkel mit 65 Grad und die Kettenstrebenlänge von 438mm moderat aus. Das Rapcon hat schöne, saubere Linien, kein Schnick Schnack, sondern ist vor allem Performance orientiert. Hier haben die Designer hervorragende Arbeit geleistet. Dies spiegelt sich auch im Fahrverhalten wider.

Beim berghoch fahren hat man eine angenehme Sitzposition, der steile Sitzwinkel lässt einen auch mehr Höhenmeter entspannt zurücklegen. Leider ist es mit 15,5 kg nicht gerade das leichteste Bike, aber dafür liefert es beim Bergabfahren eine tolle Performance ab. Hier zeigt das Rapcon sein wahres Potenzial. Spielerisch lässt sich das Bike einlenken und poppt leichtfüßig über die Hindernisse. Dabei baut man gehörig Speed auf. Die Kinematik und das Fox Fahrwerk sorgen für ein eher straffes und sportliches Fahrgefühl - wie ein modernes Endurofahrwerk eben sein sollte. Man sitzt sehr zentral auf dem Bike und so kommt große Fahrfreude auf. Bei Sprüngen ist genügend Progression vorhanden, so hat der Rider immer alles voll im Griff. Enormen Spaß macht es nicht nur im Bikepark, sondern zeichnet sich durch große Handlichkeit im engen technischen Trail aus. Es lässt sich leicht umsetzen und verblockte Passagen sind locker zu bewältigen. Das Simplon Rapcon ist ein wahrer Alleskönner, eben ein super Trailbike, mit dem man so ziemlich alles anstellen kann. Mit der Variationsmöglichkeit, die Simplon mit seinem Konfigurator anbietet, kann sich jeder sein Traumbike ganz leicht zusammenklicken.

www.simplon.com
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