Sunlight Factory Team: Oli Dorn
Mit Sunlight zur Deutschen Meisterschaft
Er wollte nie etwas anderes werden als Profisportler. Trotzdem hat Oli Dorn erst seinen Schreinermeister gemacht, ehe er sich voll und ganz dem Radsport verschrieb. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere konzentriert sich der Enduro-Fahrer jetzt ganz auf den Deutschen Meistertitel und reist als neuestes Mitglied des Factory Teams ab sofort mit seinem Sunlight Reisemobil von Wettbewerb zu Event zu Fotoauftrag.
„Eigentlich habe ich als Kind davon geträumt, Motocross zu fahren", erzählt Oli. „Als ich jedoch von meinen Eltern ein Mountainbike geschenkt bekommen habe und feststellte, wie viel Spaß mir das macht, da hatte ich meine neue Leidenschaft gefunden." Doch nach der Schule siegte zunächst die Vernunft über den Berufswunsch und Oli beendete erfolgreich seine Ausbildung zum Schreinermeister. Mit 22 kam er dann endgültig zum Radsport - ein Zeitpunkt, zu dem andere Profis schon seit 17 oder 18 Jahren fest im Sattel sitzen. „Die Zeit, die andere in jahrelangem Training auf dem Bike saßen, mache ich mit Ehrgeiz wett“, meint er.
„Wenn du deine Ziele im Sport erreichen willst, brauchst du Willen, Talent und auch sehr viel Glück. Vor allem Glück, denn vieles kannst du einfach nicht beeinflussen. Der Körper muss mitmachen und du darfst keine großen Unfälle haben", sagt der 29-Jährige. Dass Oli sich vor fünf Jahren beide Arme gebrochen hat, war für ihn nur ein kleiner Rückschlag. Eine wichtige Lektion, aber nichts, was ihn von seinem Ziel abbringen könnte.
Denn Radsport ist nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Passion. Ohne geht es für ihn nicht. Zumindest noch nicht. Was aber nicht bedeutet, dass er nicht vorausplant: „Mir ist durchaus klar, dass ich nicht mein Leben lang als Profisportler arbeiten kann. Die Reichtümer, die man im Radsport anhäuft, sind außerdem recht bescheiden“, lacht er. Daher wird er ab Oktober auch wieder die Schulbank drücken und ein Lehramtsstudium für Technik und Sport beginnen. „Zuerst dachte ich eher an etwas Kaufmännisches im Sportwareneinzelhandel, aber die Ladenöffnungszeiten am Samstag lassen sich mit Racen schlecht vereinbaren. Ich kann gut mit Kindern und Jugendlichen, da lag es für mich auf der Hand, auf Lehramt umzuschwenken. Außerdem habe ich so auch wesentlich mehr Zeit für meine Familie. Meine Freundin Lisa, unser Sohn Nino und unser Hund Balu kommen so oft wie möglich mit.“
Da kommt das Sunlight-Sponsoring gerade recht, denn so haben alle inklusive Equipment genügend Platz, wenn Familie Dorn unterwegs ist. „Jeder findet hier seinen Platz: Im Fahrerraum schläft Balu, Nino im Hubbett im Wohnbereich, Lisa und ich in den Betten im Schlafraum und die Bikes und der Buggy kommen in die Heckgarage." Im Sunlight Team fühlt er sich aber auch als Mensch gut aufgehoben: „Mir gefällt der Teamgedanke und dass alle genauso ticken wie ich. Ich habe inzwischen auch schon alle anderen Mitglieder kennengelernt und mit jedem war es von Anfang an so, als würden wir uns schon ewig kennen. Für den Herbst ist ein gemeinsames Projekt mit Guido Tschugg und Martin Erd geplant...“
Bis Oktober ist Oli jetzt auf Rennen, Messen und Events unterwegs. Ob es mit seinem Ziel, bei der Deutschen Meisterschaft MTB Enduro am 11. und 12. August im Trailcenter Rabenberg den Titel zu holen, wird sich zeigen. Ehrgeizig genug ist er aber sicher.
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Durchhaltevermögen ist bei den Athleten angesagt. Die Teams, bestehend aus vier Teilnehmern, haben vier Sportarten zu bewältigen. Skibergsteigen und Mountainbiken gehen bergauf, Paragleiten und Skifahren bzw. Snowboarden bergab. 85 Teams aus der ganzen Welt liefern sich diese Challenge, die in dieser Konstellation einzigartig ist. Seit heute ist die Anmeldung geöffnet – wer dabei sein will, muss schnell sein, denn die Startplätze sind heiß begehrt.
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14 Bikeguides von TrailXperience waren für die Fahrtechnikkurse im Einsatz, 24 lokale Bikeguides für die Touren. Im Testcenter konnte man zahlreiche aktuelle Produkte der Mountainbike-Ausrüster testen. 120 Touren und Workshops wurden in den vier Tagen veranstaltet. Beliebteste Touren waren die Latemar-Umrundung, die Tierser Trails und die Karersee Trails. Bei den Fahrtechnikkursen waren vor allem der „Trial Workshop“, „Spitzkehren durchfahren“ und der Spezialworkshop des österreichischen Bike-Trial-Stars Tom Öhler gefragt. Auch Öhler war von der Veranstaltung und dem Mountainbike-Angebot der Region begeistert: „Ich habe es sehr genossen, hier dabei zu sein“, schwärmte er. „Das Rosadira Bike ist ein kleines, aber feines Bike-Festival in familiärem Rahmen. Besonders gefällt mir die Kombination aus natürlichen Trails und dem Carezza Trail. Das ist ein super rundes Angebot. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!“
Tom Öhler zeigte sein Können auch im Rahmen von Laurins Bike Night am Samstag in Welschnofen, bei der sich zahlreiche Einheimische unter die Teilnehmer mischten. Bereits am Donnerstag hatte die Highline Show „Enrosadira live“ an der Kölner Hütte für ein erstes Highlight gesorgt: Während des Sonnuntergangs wanderte ein Slackliner auf einer 150 Meter langen Highline von Fels zu Fels und ließ dabei sogar noch die „Goasl schnöllen“ – ein Erlebnis, das keiner der Zuschauer vergessen wird. Ebenso eindrucksvoll dann die Feuernacht „Rosegarden on fire“ am Freitagabend, die mit Feuershow, tollen Live-Bands und dem „Lupine Night Ride” glänzte. Den Abschluss des Rosadira Bike bildete der Biker Brunch am Sonntag, ein gemütliches Picknick mit Produkten der Eggentaler Bauern. An allen vier Tagen zeigte das Rosadira Bike auch ein Herz für Kinder und Familien: die Kinder hatten großen Spaß bei eigens für sie veranstalteten Fahrtechnikkursen oder Aktivitäten wie der Schatzsuche in Laurins Wald.
Der Zeitpunkt für den Marathon ist heuer günstig, so OK-Chef Max Salcher: „In den vergangenen Jahren hatten wir immer etwas Pech, dass zeitgleich andernorts die WM oder Weltcups stattgefunden haben. Mit dem heurigen Termin haben wir ein Alleinstellungsmerkmal, das uns ein hochklassiges Starterfeld erwarten lässt.“ Die Teilnehmerzahl sollte heuer die 1.000er Marke knacken, dennoch wird die Ultra-Distanz immer ein sehr elitäres Rennen bleiben. Für alle motivierten Hobbyfahrer gibt es vier weitere Strecken, dazu noch eine E-Bike-Wertung über die Light-Variante.
Das FR AMR fühlt sich bergab oder im Bikepark absolut wohl, lässt sich aber dank verstellbarer Sattelstütze und 12-fach Ausstattung auch ordentlich nach oben treten. Dank seiner Weiterentwicklung ist der Rahmen jetzt wesentlich steifer. Scherkräfte am Dämpfer treten kaum auf, was Lagern und Buchsen zugutekommt.
„Egal welchen Level man mitbringt, es gibt bei risk´n´fun immer etwas zu lernen und auch zu erleben. Mit der Bike Republic bietet Sölden die perfekte Infrastruktur für risk´n´fun BIKE. Das Set up bietet alles: von flowigen bis hin zu technischen Naturtrails über die Teäre Line mit ihren unzähligen Steilkurven, ein ansprechendes Tourenangebot bis hin zum Pumptrack zum Üben an der Talstation. Mit „neuen“ Leuten gemeinsam am Thema Bike mit all seinen Facetten weiterzuarbeiten wird sicher wieder eine lohnende Herausforderung. Ich freu’ mich schon jetzt auf die Tage in Sölden!“ meint Tom Greil aus dem rnf-Team und Ötztal-Local. Auch die TeilnehmerInnen waren 2017 begeistert: „Ich bin immer noch vollkommen überrascht, wieviel ich in „nur“ 3,5 Tagen gelernt habe. Mich hat risk´n´fun BIKE total gepusht, fahrtechnisch sowieso, aber vor allem auch darin, was ich mir selbst zutraue. Die Stimmung in der Gruppe und mit den Guides war super, es wurde sowohl auf verschiedene Fahr-Levels eingegangen als auch auf die persönliche Verfassung der Einzelnen. So hatte ich nie das Gefühl, gedrängt oder gestresst zu werden. So einen Skills-Schub könnte ich gut wieder gebrauchen, daher: risk´n´fun BIKE jederzeit wieder!“ meinte zum Beispiel Julia nach dem Camp.
Für die 12 bis 16-Jährigen gibt es ein extra Schmankerl, die Kombination von Biken und Klettern. Unvergessliche Erlebnisse und Erfahrungen sammeln bei dreimal „bike´n´climb“, die in den Sommerferien auf der Ferienwiese Weissbach bei Lofer stattfinden und jeweils eine Woche dauern.
Da es in Österreich immer noch keine gesetzliche Regelung zur Ausbildung von Bike-Guides gibt, hat der Verein hinter BIKEHOW das selbst in die Hand genommen und bildet seine staatlich geprüften Bergführer zu Bike-Guides aus. Der Vorteil ist, dass sie bereits durch ihre Bergführerausbildung die höchst mögliche Alpinausbildung haben und mit einem gezielten Bike-Fortbildungsprogramm nun auch für ihre Guide-Tätigkeit ein Siegel erhalten. In kostenlosen Workshops geben sie ihr umfangreiches Wissen weiter und verhelfen den Teilnehmern mit erprobten Übungen, ihre Fahrtechnik zu verbessern.








