Pivot Shuttle SL Team XTR
Light E-Bikes liegen voll im Trend und werden als die große Zukunft in der Bikebranche gehandelt. Da wundert es nicht, dass Pivot mit seinem Shuttle SL voll mit dabei ist. Auf den ersten Blick ist nicht gleich zu erkennen, dass es sich bei dem Shuttle SL um ein E-Bike handelt: Formschön ist der kleine Fazua Motor mit 430 Wh Akku in den Rahmen integriert. Ist das Shuttle SL eine Alternative zu den bisher wesentlich schwereren E-Bikes mit richtig Bumms? Dies soll dieser Test herausfinden.
Designmäßig macht das Pivot richtig was her, man muss schon zweimal hinschauen, um das E-Bike zu erkennen. Das Unterrohr ist deutlich schlanker als bei herkömmlichen E-Bikes und es ist erstaunlich, dass in diesem Unterrohr ein 430 Wh Akku Platz hat. Der kleine Fazua Motor verrichtet recht unauffällig seine Arbeit im Tretlagerbereich, die Ausstattung am Pivot Shuttle fällt üppig aus: Eine komplette Shimano XTR Gruppe wurde dem Shuttle spendiert, nur Kurbel und Bremsscheiben sind nicht XTR. Edle Reynolds-Laufräder und Fox Factory Gabel und Dämpfer, sowie Transfer Sattelstütze - alle drei mit Kashima Beschichtung - runden die hochwertige Ausstattung ab.
Die Sitzposition ist angenehm gestreckt. Der Sag Indikator ist eine sehr nützliche Errungenschaft und macht das Einstellen des Dämpfers kinderleicht: Einfach draufsetzen und den Luftdruck anpassen, schon ist das Fahrwerk perfekt eingestellt. Der Fazua Motor hat drei Fahrstufen grün/blau/rot, die am LED Display, integriert im Oberrohr, ablesbar sind. Mit dem Drehschalter lassen sich die Fahrmodi ändern und durch längeres Drücken des Hebels kann man den Boost aktivieren, der 12 Sekunden lang die Leistung auf 450 Watt anstatt 350 Watt erhöht. Der Boost tritt allerdings mit etwas Verzögerung ein, dadurch braucht es etwas Übung, sollte man einen steilen Trail hochfahren wollen. Den Boost zum richtigen Zeitpunkt erwischen und gleichzeitig fest in die Pedale zu treten, funktioniert nicht immer. Hier muss die Fazua Software noch etwas angepasst werden.
Die einzelnen Fahrmodi lassen sich über die Fazua App sehr gut anpassen. Bei sparsamer Einstellung sind eine sehr gute Reichweite und viele Höhenmeter drin. Beim Test kamen wir auf 1.700 Höhenmeter, hatten aber nur drei Balken von fünf verbraucht! So dürften locker 2.000 Höhenmeter damit gefahren werden können, natürlich abhängig vom Fahrgewicht und der Power, die man aufs Pedal bringt. Im Modus Rot, der kräftigsten Stufe, schiebt der Fazua Motor sehr gut an, im Vergleich zum gedrosselten Shimano Motor beim Orbea Rise ist hier kein Unterschied zu merken. Im Gegenteil hat man ja noch den Vorteil des Boost für 12 Sekunden.Nun aber zum größten Spaß: Mit dem Shuttle SL bergab fahren. Hier begeistert das Bike mit Wendigkeit und Standvermögen. Der Hinterbau arbeitet perfekt und sehr sensibel auf den ersten Millimetern und hat genügend Progression ab Mitte des Federwegs. Bei schneller Gangart poppt man über die Hindernisse nur so drüber und Drops sind kein Problem mit dem Bike. Im engen Trail ist es dank des etwas steileren Lenkwinkels von 65 Grad und der kurzen Kettenstreben von 432 mm sehr wendig. Steile, technische Trails sind das Terrain des Shuttle SL. Das Bike gibt dem Rider viel Selbstvertrauen durch das einfache Handling. Allerdings sind wir nicht mit den Maxxis Disector Reifen unterwegs gewesen. Die sind ausreichend fürs Mittelgebirge, für unseren Test haben wir aber auf Assegai und Minion DHR vertraut, auch aus Gründen des besseren Durchschlagschutzes. Die Reynolds-Laufräder werden es uns danken.
So kommen wir zu dem Fazit, dass das Shuttle SL einen sehr hohen Spaßfaktor bietet und unkompliziert zu handhaben ist, dank des niedrigen Gewichts von 18,5 kg. Man bekommt sehr viel Bike für den üppigen Preis, das ist nicht bei jedem Hersteller so. Pivot liegt mit dem Shuttle sehr weit vorne und könnte die Referenz bei den Light E-Bikes werden.
Hier gehts zu den GEOMETRIEDATEN!
Ausstattung
| Rahmen | Vollcarbonrahmen 29 Zoll Shadowcat, 132mm Federweg |
| Gabel | Fox 36 Factory, 29Zoll, Grip2,44m Offset, Federweg:150mm |
| Dämpfer | Fox Float X Factory, 132mm |
| Laufräder | Reynolds Blacklabel 309/289 XC w/Industry Nine Naben 15x110mm, 12x157mm |
| Reifen | Maxxis Discector 29x2.4 WT,TR,EXO |
| Schalthebel | Shimano XTR, M9100 12 Speed |
| Schaltwerk | Shimano XTR, M9100 SGS, 12 Speed |
| Kurbel | Rotor Ekapic E-MTB 32 Z |
| Kassette | Shimano XTR, M9100, 10-51 Z |
| Bremsen | Shimano XTR, M9120, 4Kolben, Scheiben Galfer 200/180mm |
| Sattelstütze | Fox Transfer, S 150mm, M+L 175mm, XL 200mm |
| Motor | Fazua Ride 60, 60nm, 350Watt/450Watt |
| Akku | Fazua 430 wh |
| Gewicht | ab 18,4kg |
- Freigegeben in Bike

Was ist nun tatsächlich neu am Heckler: Der Federweg hat sich auf 160/150mm erhöht, die Geometrie ist etwas bergab lastiger und der Akku mit 720Wh deutlich leistungsstärker geworden. Dadurch hat sich das Gewicht auf 22 kg erhöht, von unter 20 kg beim alten Heckler mit 500Wh Akku - gewogen jeweils am Topmodell mit CC Rahmen. Das Gewicht ist aber im Vergleich zu anderen Herstellern immer noch recht niedrig. Auch das Heckler wird, wie bei Santa Cruz üblich, in zwei Karbon-Qualitäten angeboten: In der preisgünstigeren C Variante und der ausschließlich beim Topmodell erhältlichen CC Version, die wir im Dauertest hatten. Der Gewichtsunterschied von 300 Gramm schlägt sich in einem erheblichen Preisunterschied nieder, da das Heckler CC mit SRAM AXS Komponenten und Fox Factory Fahrwerk bestückt ist.
Setzt man sich auf das Heckler, fallen einem der steilere Sitzwinkel und der etwas längere Reach im Vergleich zum Vorgänger gleich auf. So sind längere Anstiege komfortabler zu bewältigen. Man bringt mehr Druck auf das Pedal, beim alten Heckler hat man mehr von hinten getreten. Die gestreckte und komfortablere Sitzposition, gepaart mit der größeren Akkuleistung von 720Wh, ließen uns immer wieder weit über die 2.000 Höhenmeter kommen. Die Reichweite hängt natürlich auch davon ab, wie man in der Shimano App E-Tube die Unterstützungsleistung der einzelnen Fahrstufen einstellt, und von Fahrergewicht und Fitnesslevel. Der Aktionsradius ist aber wesentlich größer geworden.
Der Bikepark befindet sich in direkter Nähe der auf 1.320 Meter gelegenen Bergstation, die Biker in wettergeschützten Achter-Gondeln erreichen. Geöffnet ist der Park während der Betriebszeit der Hornbahn – täglich von 9 bis 16.30 Uhr. Die Außengastronomie der Berggaststätte „Zum Oberen Horn“ ist ebenfalls in Betrieb.
Mit bisher drei Weltcuprennen in XCO und XCC ist zwar erst ein Drittel der Cross-Country Saison absolviert, dennoch ist ein Name aus dem Favoritenkreis nicht mehr wegzudenken: Rebecca „Bec“ McConnell. Die Australierin hat nicht nur alle drei XCO-Rennen gewonnen, sondern ist auch in der neu ins Leben gerufenen XCC-Weltcup-Wertung jedes Mal aufs Podest gefahren. Neben den üblichen Verdächtigen lassen auch zwei Österreicherinnen diese Saison aufhorchen: Laura Stigger und Mona Mitterwallner liegen derzeit auf den Plätzen vier und fünf im XCO-Gesamtweltcup und brennen darauf, sich in Bestform vor heimischem Publikum zu beweisen.
Eine Mountainbikerin, die in Leogang mit Heimvorteil an den Start geht, ist Downhill-Gesamtweltcupsiegerin Valentina „Vali“ Höll, die mehr oder weniger auf der Leoganger Downhillstrecke groß geworden ist. Gleichwohl hat sie mit dem „Speedster“ noch eine Rechnung offen, auf dem sie im vergangenen Jahr kurz vorm Ziel und bei der WM 2020 im letzten Practice Run scheiterte. Im Gesamtweltcup hat derzeit eine andere die Nase vorn: Mit ihrem Sieg in Lourdes und einem zweiten Platz in Fort William führt Camille Balanche, die sich auch in Leogang pudelwohl fühlt, die Rangliste an. Die Schweizerin gewann im Pinzgau nicht nur das Weltcuprennen im vergangenen Jahr, sondern auch die Weltmeisterschaft 2020. Um den Sieg werden zudem Weltmeisterin Myriam Nicole und Fort William Siegerin Nina Hoffmann ein Wörtchen mitreden wollen.
Nach zwei Siegen in zwei Weltcuprennen in der Herren-Elite zieht der Franzose Amaury Pierron einsam seine Kreise. Seine ärgsten Verfolger Laurie Greenland, Thibaut Dapréla, Benoit Coulanges oder der zuletzt angeschlagene Finn Iles scheinen noch kein rechtes Mittel gegen die Dominanz des Riders aus dem französischen Massive Central gefunden zu haben. Ob und wie Mitfavorit Loic Bruni nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder ins Renngeschehen eingreifen wird, bleibt fraglich.
Zum Festival-Wochenende gehören zahlreiche Sideevents, wie eine Flugshow der Flying Bulls mit der Trojan 28B und Pilot Miguel Hochleitner oder eine BMX Show mit Senad Grosic sowie eine große Signing Session mit den Top Athleten von FOX Racing. In der großen Expo-Area können überdies die heißesten Neuigkeiten aus der Bike-Welt bestaunt werden, während man in der Team Area seinen Idolen und Helden zum Greifen nahekommt. Die beiden Areas sind freitags von 12-20 Uhr, samstags von 10-20 Uhr und sonntags von 9.30-17 Uhr geöffnet.
Der Leatt Enduro 4.0 ist der einzige Helm im Test mit abnehmbaren Kinnbügel. Daher liegt er im Gewichtsvergleich mit 844 Gramm etwas über dem Durchschnitt. Der Kinnbügel ist bombenfest arretiert, wenn man es nicht besser wüsste, käme man nicht auf die Idee, dass der abnehmbar ist. Das System macht einen sehr stabilen Eindruck und ist unkompliziert in der Handhabung, ebenso wie der Fidlock-Verschluss. Der Enduro 4.0 kann über eine Ratschenverstellung in der Größe etwas angepasst werden, zudem werden verschiedene zusätzliche Polster zur Größenanpassung mitgeliefert. Die 360°Turbine Technologie mindert - ähnlich wie bei MIPS - die Rotationskräfte bei einem seitlichen Einschlag. Der Enduro 4.0 zeichnet durch seinen sehr hohen Tragekomfort aus, dafür sorgen auch die 18 Belüftungsschlitze.
Der neue Trajecta Enduro-Fullface-Helm von 100% ist ein sehr edler und stylischer Helm. Mit 912 Gramm Gewicht ist er das Schwergewicht im Test, allerdings bietet er außerordentlich guten Tragekomfort. 24 Belüftungsschlitze sorgen für ausreichend Luft beim Bergauf-Fahren, der Fidlock-Verschluss lässt sich problemlos mit nur einer Hand oder auch mit Handschuhen bedienen, und zu guter Letzt punktet der Trajecta mit seiner herausragenden Passform. Ausgestattet ist der Helm mit dem neuen Smartshock Rotationsschutzsystem, das ähnlich dem bekannten MIPS funktioniert: Es erlaubt, dass sich die Helmpolsterung separat von der Schale bewegen kann und so im Fall eines Sturzes weniger Rotationsenergie auf das Gehirn einwirkt. Gut belüftet, sicher und die beste Passform im Test – der Komfortsieger.
Der IXS Trigger ist mit 607 Gramm der leichteste Helm in unserem Testfeld. Er ist mit dem MIPS System ausgestattet und kann dank eines Verstellrads mit Präzisionsverzahnung und des ErgoFit Ultra System mit horizontaler und vertikaler Verstellung perfekt an die Kopfform angepasst werden. So sitzt der Trigger ausgezeichnet, da wackelt nix. Der Kinnriemen wird ganz einfach über einen Magnetverschluss geschlossen, der sich selbst mit Handschuhen unkompliziert handhaben lässt. Unser Frischluft-Champion im Test sorgt über sage und schreibe 26 Lüftungsschlitze für einen kühlen Kopf bergauf. Das Visier lässt sich in zwei Stufen verstellen, damit auch wirklich jede Goggle drunter passt. Wer viel Endurohelm für vernünftiges Geld will, der sollte sich unseren Preis/Leistungs-Tipp ansehen.
Der neue, futuristisch anmutende, und zumindest in der Frontansicht an die Storm Troopers erinnernde Gambit gehört mit seinen gerade einmal 670 Gramm Gewicht zu den Fliegengewichten im Test. Ausgerüstet ist der Helm mit dem MIPS-System zur Reduktion von Rotationskräften bei einem Aufprall. Über eine Ratsche verstellt man den Helm in der Größe, dank mitgelieferter, dickerer Pads und dem Integrated Fit System wird der Helm individuell an die Kopf- und Kieferform angepasst. 17, teilweise sehr große Lüftungsöffnungen, lassen den Angstschweiß im Bruchteil eines Augenblicks verdunsten, die innovative Belüftung funktioniert super. Ein festes, integriertes Visier ermöglicht ein großes Sichtfeld und löst sich bei einem Sturz. Außerdem ist der Gambit ANGi-ready – für mehr Sicherheit am Bike.
Der französische Helmhersteller Urge liefert mit dem Lunar den preisgünstigsten Teilnehmer für unseren Test. Er trägt sich komfortabel und ist mit 15 teils großen Belüftungsschlitzen ausgestattet, sodass es nicht zu heiß unter dem Helm wird. Die Besonderheit ist sein umweltfreundliches Fertigungsmaterial: Urge hat seinen CO2-Fußabdruck seit 2011 um 50% reduziert, indem in vielen Bereichen auf Recyclingmaterialien umgestellt wurde. Beim Lunar besteht der Liner z.B. aus recyceltem EPS, die Inmold-Shell aus wiederverwertetem PVC, und sämtliche Non-Safety Parts aus recyceltem Plastik. Mit 750 Gramm Gewicht liegt der Urge im Mittelfeld des Tests, preislich unterbietet er sämtliche Konkurrenten. Wer einen günstigen Endurohelm sucht, ist mit Lunar bestens – und umweltverträglich - ausgestattet.
Was bei Troy Lee Designs immer schon Programm war, setzt der Stage nahtlos fort: Ein hochwertiger und stylischer Endurohelm, der geringes Gewicht und viele Safety-Features vereint. Der einzige Helm, der über ein geschraubtes Visier verfügt, punktet mit MIPS-Ausstattung und Dual Density EPS mit EPP, um bei Stürzen, sowohl bei niedrigem als auch hohem Tempo, optimalen Schutz zu bieten. Mit Pads in drei unterschiedlichen Größen lassen sich Helm und Passform optimal an jeden Kopf anpassen. 21 Belüftungsschlitze sorgen für ausreichend Frischluft, wenn es mal heiß zur Sache geht. Vom Gewicht her gehört der Stage mit 696 Gramm zu den leichteren Helmen. Sehr komfortabel auch das schnelltrocknende und feuchtigkeitsableitende Material der X-static Kopfpolsterung. Lighter, cooler, faster? Ja, stimmt.
Der MT500 Full Face Helm ist Enduras erster Vollvisier-Helm und bietet Downhill-zertifizierten Schutz bei nur 580 Gramm Gewicht. Möglich macht das der vollständig integrierte Koroyd-Kern, der für die ausgezeichnete Energieabsorption bei einem Aufprall sorgt, gleichzeitig aber dank der Materialstruktur erhöhte Luftdurchlässigkeit ermöglicht – da bleibt selbst am heißesten Trail der Kopf kühl. Erwartungsgemäß trägt sich der MT500 dann auch kaum spürbar und extrem komfortabel. Perfekten Sitz garantiert das einhändig zu bedienende sowie höhenverstellbare Einstellrad am Hinterkopf. Der Endura MT500 Full Face Helm kann mit seinem hervorragenden Tragekomfort auch ausgewiesene Halbschalen-Fans von den Vorzügen eines Full Face überzeugen – ein rundum gelungenes Debut für die Schotten.
Geradlinig, scharfkantig, futuristisch – mit dem Roca von Alpina zieht man ganz sicher schon vor dem Losfahren die Aufmerksamkeit auf sich. Dank seiner leichten Inmold-Bauweise – das bedeutet, dass unter hohem Druck und starker Hitze die Innen- unter die Außenschale geschäumt wird, dem feststehendem Schild und dem robustem Kinnbügel sowie dem magnetischen und mit einer Hand zu bedienenden Fidlock-Verschluss bietet der Alpina ausgefuchsten Schutz für Enduristen. Damit der Helm auch wirklich perfekt sitzt, werden zudem zwei unterschiedliche Pad Sets mitgeliefert. Die großen und gut positionierten Lüftungsöffnungen sorgen für beste Kühlung auch bei sommerlichen Temperaturen und anstrengenden Bergauf-Passagen. Der Roca liefert alles, was ein Enduro-Helm braucht – plus außergewöhnliche Optik.
Erhältliche Größen: S – XL
Erhältliche Größen: S – XXL
Erhältliche Größen: XS – XL
Erhältliche Größen: S/M – 2XL/3XL
Erhältliche Größen: 46 - 58
Erhältliche Größen: XS - XXL









