Mountainbike WM in Lenzerheide: Morgen geht’s los!
Spektakuläre Strecken und rasante Rennen um das Regenbogen-Trikot
Der Mountainbike Weltcup 2018 ist Geschichte. Doch von 5. bis 9. September werden die besten Mountainbiker der Welt in Lenzerheide bei den UCI Mountain Bike World Championships presented by Mercedes-Benz nochmals alles geben, um Edelmetall für ihre Nationen zu sichern und im besten Fall ihre Garderobe um ein Regenbogen-Trikot zu erweitern. Dazu müssen allerdings in beiden Disziplinen tückische Strecken gemeistert werden. Angefeuert von zehntausenden Fans werden sich 10 Athleten und eine Nationalmannschaft zu Weltmeistern küren lassen.
Auf die Downhill-Athletinnen und -Athleten wartet die STRAIGHTline, die bereits im vergangenen Jahr mit Blick auf die WM 2018 mit einigen Änderungen aufwarten konnte. Dieses Jahr kommt eine weitere Neuerung hinzu. Nach dem Road Gap im unteren Drittel geht es nach wenigen Kurven früher als in den vergangenen Jahren in den Wald zurück. Der frische Waldabschnitt führt zum natürlichen Drop «Mitas Wall» und wird sich im Laufe der Wettkampf-Woche sicherlich noch stark verändern. Es ist zu erwarten, dass bis zu den Elite Rennen am Wochenende etliche, tückische Wurzeln freigelegt werden. Die rund 2,2 Kilometer lange Strecke gehört zu den schnellsten im Mountainbike-Rennzirkus und ikonische Abschnitte wie der gewaltige «Cornèrcard Rock Garden», der highspeed «X-Class Full Gas Step Up», «Graubünden Road Gap», die «Lenzerheide Edge» und der «Red Bull Drop of Fame» verlangen den Fahrern alles ab. „Ich denke, dass der 17 Meter lange «Ochsner Sport Cabin Hit» sicherlich zu den Schlüsselstellen gehören wird“, erklärt Rafael Tschäff Rhyner, der auch für den Streckenbau bei der WM verantwortlich ist. „Da muss man die Geschwindigkeit wirklich gut einschätzen, um nicht zu überschießen. Sollte es im Gegensatz zu den letzten Jahren nass sein, wird das Steinfeld im oberen Abschnitt und das neue Waldstück sehr interessant werden.“
Die Cross Country Strecke ist im Vergleich zum letzten Jahr unverändert und wird damit auch in diesem Jahr die Athleten an ihre Grenzen bringen. Gleich zu Beginn wird es brenzlig. „Der Schlüssel zum Erfolg könnte vor allem beim Start liegen. Nach dem ersten längeren Anstieg geht es relativ bald in die «Heidi’s Hell Abfahrt». Wenn man nicht vom Start weg auf einem der vorderen Plätze ist, wird es dort wirklich zur Hölle, da es weiter hinten im Feld recht eng zugehen wird“, so Rhyner. «Heidi’s Hell» führt die Athleten auf einem sehr steilen, hochtechnischen Abschnitt vom höchsten Punkt der Strecke in eine technische Wurzelpassage und bildet zugleich den längsten Downhill-Abschnitt – vor allem im Nassen eine sehr rutschige Angelegenheit. Auf der 4,2 Kilometer langen Runde warten nicht nur 188 Höhenmeter pro Runde auf die Fahrerinnen und Fahrer sondern auch etliche Herausforderungen wie die «Lenzerheide Cliff», der «Ochsner Sport Dual Slalom» oder der «Mitas Muddy Climb» bevor die Athletinnen und Athleten über die «Cornèrcard Ramp» auf die von tausenden ekstatischen Fans umsäumte Zielgerade einfahren.
Im Downhill der Männer dürfte das Rennen so offen wie selten zuvor sein. Weltcup-Gesamtsieger Amaury Pierron (FRA) kam dieses Jahr aus dem Nichts. Pierron wird sicherlich gute Karten haben seinem Landsmann und amtierenden Weltmeister, Loïc Bruni, Paroli zu bieten. Die Liste an potentiellen Gold-Medaillenkandidaten ist aber bei den Herren sehr lang. Die wiedergenesenen Altmeister Aaron Gwin (USA) und Greg Minnaar (RSA) sowie weitere Topathleten wie Danny Hart (GBR), Laurie Greenland (GBR), Troy Brosnan (AUS), Loris Vergier (FRA) oder Luca Shaw (USA), um nur ein paar Namen zu nennen, sind in Lenzerheide nicht zu unterschätzen. Bei den Frauen wird es sicherlich ähnlich eng zugehen. Weltcup-Gesamtsiegerin wurde in diesem Rachel Atherton (GBR) vor Tahnée Seagrave (GBR). Der Downhill-Sport der Frauen hat sich zu einem extrem spannenden Wettbewerb entwickelt und bei jedem Rennen sind Rachel Atherton, Tahnée Seagrave, Myriam Nicole (FRA) und Tracey Hannah (AUS) in der Lage, ganz oben auf das Podest zu fahren. Lokalmatadorin und Schweizer Medaillen-Hoffnung Emilie Siegenthaler erholt sich noch von einer Ellenbogenluxation, ist aber fest entschlossen bei ihrer Heim-WM am Start zu sein.
Im Cross-Country sind ähnlich spannende Rennen zu erwarten. Dabei wird das Heimpublikum sicherlich ganz besonders auf die beiden Elite-Rennen brennen. Mit den Weltcup-Gesamtsiegern Jolanda Neff und Nino Schurter werden gleich zwei Lokalhelden aus der Schweiz versuchen ihren Weltmeistertitel aus 2017 zu verteidigen. Ein Zuckerschlecken wird es jedoch nicht – selbst mit den heimischen Fans im Rücken. Nino Schurter sah sich in diesem Jahr einer starken Konkurrenz ausgesetzt. Zudem machte ihm einige Male in diesem Jahr die Technik das Leben schwer. Auch wenn er sich den Weltcup-Gesamtsieg sichern konnte, dominierte er nicht so wie in den vergangenen Jahren. Mit Mathieu Van der Poel (NED), Gerhard Kerschbaumer (ITA), Anton Cooper (NZL) und Henrique Avancini (BRA) erwarten Schurter starke Gegner, die ihn in dieser Saison alle gefordert haben. Sam Gaze (NZL), der im ersten Weltcup des Jahres Schurter auf die Plätze verweisen konnte, wird aufgrund eines gebrochenen Handgelenks in Lenzerheide nicht am Start sein. Auch bei den Frauen gibt es eine ganze Reihe an Medaillen-Kandidatinnen. Neben den klaren Gold-Favoritinnen Neff und Annika Langvad (DEN), die sich über die Saison hinweg einen sehr spannenden Wettkampf geliefert haben, zählen Maja Wloszczowska (POL), Emily Batty (CAN), Anne Tauber (NED), Pauline Ferrand-Prevot (FRA), Kate Courtney (USA) und Gunn-Rita Dahle Flesjaa (NOR) alle zu den Athletinnen, die in jedem Fall um Edelmetall, wenn nicht sogar um Gold fahren können.
Übertragen werden die Rennen live auf RedBull TV.
Neben der ganzen Rennaction wird es auch dieses Jahr zahlreiche Side-Events, Partys und eine 7.500m2 große Expo-Area geben, wo sich etliche Aussteller und natürlich die National Teams des Downhill- und Cross-Country-Rennzirkus präsentieren werden. Zu den Highlights gehören die Steinböckli Laufrad WM, die Movie Night mit «Free Riding Iran – Die Gehrig Twins im Land der Mullahs» und «North of Nightfall», der #fullgasMTB Whip Off Contest, das «Flyer Uproc Dual Slalom» und etliche Livekonzerte.
www.lenzerheide2018.com
www.arosalenzerheide.swiss/biken
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An der Flimjoch Bergstation auf 2.752 Metern angekommen, geht es von unten gesehen auf der linken Seite auf den neuen Flimjoch Flowtrail. Gleich am Einstieg stoppt man erst mal und ist beeindruckt von dem gigantischen Ausblick. Was für eine Bergwelt! Es kommt richtiges hochalpines Feeling auf.
Der Flimjoch Flowtrail ist für E-Bikes geeignet, und auch weniger versierte Fahrer können den Trail gut bewältigen. Vom Schwierigkeitsgrad kann man ihn in der Singletrailskala im unteren S2-Bereich einordnen. Also ein super Trail für nicht so geübte Fahrer, die sich zum Start in die Ischgl Bikewoche einfahren wollen.
In Serfaus-Fiss-Ladis kommen Kinder und Eltern – gleich ob Einsteiger und erfahrene Biker - auf ihre Kosten: Auf den abwechslungsreiche Trails, als Teilnehmer bei einer der mit Leidenschaft geführten Touren oder mit der 2018 neu gegründeten Bikeschule geht dem Biker das Herz auf.
Der Bikepark wartet auf alle, die sich auf ihren Bikes richtig austoben möchten. Hoch geht es mit der Waldbahn in Fiss. Wer das ein oder andere Ausrüstungsteil noch besorgen muss, ist im Bikeshop direkt an der Talstation der Waldbahn bestens aufgehoben. Ob Bike, Schutzbekleidung oder Ersatzteile, hier findet jeder das Benötigte.
Abseits des Bikeparks sorgen unzählige Trailvarianten für Abwechslung im Bike-Programm. Leichte Einstiegsmöglichkeiten für Anfänger und Familien bietet der Scheidtrail. Auf perfekt gehapten Lines finden Biker ihren Flow und können sich an Northshores und Doppelwellen herantasten. Für Abwechslung sorgen viele Anlieger und spielerische Wellen, die eine freie Linienauswahl zulassen.
Besondere Spannung und Action sind beim Flüstertrail auf 2.433 Metern garantiert. Lose Steine und steile Abfahrten werden von paradiesischem Panorama begleitet. Angefangen beim Schönjoch verläuft die rasante Fahrt hinab über Stock und Stein und unbeschreiblicher Aussicht. Nach dieser adrenalingeladenen Fahrt, werden die Akkus im urigen Heustadel Dorf wieder aufgefüllt und der Spaß geht weiter.
Mit den neu angelegten Trails und Mountainbike-Strecken im Bikepark Großglockner Resort bietet Osttirol ab sofort Fahrspaß für Jedermann. Etliche Kilometer Mountainbike-Strecken und 8,4 Kilometer Singletrails sind das Highlight des Bikepark Großglockner Resort. Von leichten Strecken für Einsteiger bis zu schwierigen Trails für echte Pros, ist für jeden das Richtige dabei. Den Ausgangspunkt des Bikeparks bildet die Talstation des Großglockner Resort Kals. Mit dem namensgebenden Gipfel im Rücken, geht es wahlweise bequem in der Gondel oder deutlich naturverbundener und erdnaher im eigenen Sattel sitzend bis auf 2.421 Meter Seehöhe auf den Hängen des Cimaross bergwärts zum Start auf der Adlerlounge.
Ausgehend von der Adlerlounge windet sich der neue Adler Trail auf 3,7 km Länge stets mit Ausblick auf den Großglockner und die umliegenden Dreitausender auf 420 Tiefenmetern die Hänge hinab. Mit zahlreichen Rollern und knapp 60 Anliegern setzt auf dem von Vertrider-Urgestein Christian "Picco" Piccolruaz geshapten Adler Trail schnell Flow ein. Dabei vermittelt der griffig-erdige, weitgehend naturbelassene Untergrund stets das Gefühl, einem natürlichen Trail zu folgen.
Lange Zeit mischte auch noch Weltmeister Daniel Federspiel ganz vorne mit, doch in der siebten Runde kam das vorzeitige Aus – ein technischer Defekt stoppte den Tiroler. Als bester Österreicher landete der Steirer Manuel Pliem auf Rang fünf.
Mit Claudia Riegler, Andreas Prommegger, Benjamin Karl und Alex Maier stand heuer ein hochkarätiges Snowboard-Quartett am Start. Für den dreifachen Weltmeister und Olympiamedaillengewinner Karl war es sogar schon das vierte Antreten bei der Bike Night Flachau: „Es war eine meiner besten Performances. Ich bin heute super durchgekommen. Die Stimmung war einmal mehr genial. Manchmal schon ein wenig zu gut. Dort, wo die Leute einen so extrem anfeuern, gibt man fast zu viel und wenn man um die Kurve rum ist, fällt man dann fast vom Bike“, so Karl nach dem Rennen.
Sie alle sind gern gesehene Gäste der Bike Night Flachau. Für den Olympiamedaillengewinner und mehrfachen Weltmeister Karl ist es bereits die vierte Teilnahme: „Ich liebe dieses verrückte Rennen und die sport-verrückten Zuschauer.“ Neben den „Quereinsteigern“ aus dem Wintersport stehen bei der Bike Night Flachau aber auch einige Profis am Start, wie der Bike Night-Sieger von 2015 und 2016, Matthias Alberti (GER), oder der mehrfache Weltmeister Daniel Federspiel (AUT). Letzterer will in diesem Jahr einmal mehr auf Mission „schnellste Runde“ gehen, für die es wieder ein ordentliches Extra-Preisgeld geben wird. Daneben haben sich ebenfalls bereits die KTM Pro Team-Fahrer David Schöggl (AUT), Moriz Bscherer (AUT) oder der Bronzemedaillengewinner der Österreichischen Meisterschaften im Mountainbike Marathon, Manuel Pliem (AUT), für die Bike Night Flachau angesagt.
Auch Gabriel Wibmer ist hoch zufrieden: „Mein Lieblingsmodell ist der Shredder: Richtig coole Farben und eine perfekte Passform. Außerdem muss ich die Handschuhe nicht mehr ausziehen, um mein Smartphone zu bedienen – integrierte Touch-Funktion machts möglich!“ Komfortabel sind die Bikehandschuhe zudem, passt sich das 4-Wege-Stretch-Material doch wie eine zweite Haut an.









