Das war das KitzAlpBike Festival 2017
Brixental im Zeichen des Mountainbikes
Was mit dem Marathon begann, hat sich mittlerweile zu einer Bikesportwoche ausgewachsen, die es in sich hat. Beim KitzAlpBike Festival im Tiroler Brixental treffen sich MTB-Begeisterte aller Art, egal ob Bergsprinter oder Ausdauerathlet, CrossCountry-Fahrer oder Freizeitradler auf der Schmankerltour. Auch in diesem Jahr war für richtig Action gesorgt.
Bereits am Mittwoch fand der HillClimb in Brixen im Thale statt. An der Jubiläumsauflage von österreichs ältestem Bergsprint nahmen mehr als 400 FahrerInnen die nur sechs Kilometer lange Strecke in Angriff, auf der es 500 Höhenemter zu überwinden gab. Lokalmatador Max Foidl ließ sich keine Schwäche anmerken und holte sich in weniger als 19 Minuten den Sieg. „Es war anders als im letzten Jahr. Heuer habe ich von Beginn an meinen Rhythmus fahren können und mich schon früh im Rennverlauf absetzen können. Es ist nicht wirklich leichter, wenn man ab der Hälfte des Rennens sein Tempo alleine durchziehen muss. Dass ich der erste Fahrer bin, dem es gelungen ist, das Double zu holen, ist natürlich toll“, erklärte der St. Johanner nach dem Rennen.Bei den Damen jubelte Nadja Prieling aus Reith bei Kitzbühel über ihren ersten HillClimb-Sieg: „Es ist überraschend gut gelaufen. Ich habe mich gut überwinden können, aber die letzten Meter waren schon zäh. Dass es für einen Sieg reicht, ist natürlich genial.“
Ausdauerqualitäten waren dann beim 22. KitzAlpBike Marathon gefragt. 950 StarterInnen stellten sich der Hitzeschlacht auf über 90 Kilometern und 3.800 Höhenmetern. Der Italiener Tony Longo setzte mit einer Zeit von 4h19min 42,8 neue Maßstäbe beim KitzAlpBike und unterbot die bisherige Bestmarke um 11 Minuten. Dementsprechend groß auch sein Vorsprung: Beinahe 20 Minuten dauerte es, bis der Zweitplatzierte Massimo Debertolis das Ziel erreichte.Bei den Damen feierte die frischgebackene Marathon-Staatsmeisterin Angelika Tazreiter einen emotionalen Sieg: „Der KitzAlpBike war vor zwei Jahren auch das letzte Rennen vor meiner Verletzung. Umso schöner ist dieser Sieg heute für mich.“ Wie schon ihr Pendant bei den Herren fuhr auch die Niederösterreicherin ein einsames Rennen, setzte sich letztlich im Ziel mit einem Vorsprung von über einer Stunde auf die Zweitplatzierte Jana Zieschank und Gloria Hänsel durch: „Ich habe mich heute super wohl gefühlt, es war einfach traumhaft zum Fahren.“
Absolut rekordverdächtig auch die Zuschauerkulisse: erstmals säumten tausende Zuschauer die Hot Spots Hahnenkamm und Choralpe und sorgten so für das unvergleichliche KitzAlpBike-Feeling.
Den krönenden Abschluss des KitzAlpBike Festivals stellte der Cross Country Bewerb am Sonntag auf dem Fleckalm Circuit dar. Die Strecke war vom Regen aufgeweicht und entsprechend matschig, davon ließ sich das hochkarätige Teilnehmerfeld aber nicht abschrecken.Die frischgebackene Cross Country-Weltcupsiegerin Yana Belomoina (UKR) und Lokalmatadorin Lisi Osl lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen über die sieben anspruchsvollen Runden. Erst auf den letzten beiden Schleifen musste die Kirchbergerin die Ukrainerin ziehen lassen: „Ich bin stolz, dass ich Yana über fünf Runden ärgern habe können. Ich bin auf einem guten Weg. Danke an alle, die mich heute entlang der Strecke angefeuert haben.“
Im Feld der Herren feierte Gerhard Kerschbaumer sein Kirchberg-Triple. Der Südtiroler sicherte sich bei seinem dritten Antreten den dritten Sieg. Auf Rang zwei landete der Tscheche Jan Skarnitzel. Der Ötztaler Karl Markt komplettierte das Podium: „Es war heute nicht leicht zu fahren. Aufgrund des Regens war es ziemlich tief, was mir eigentlich nicht so gut liegt. Aber ich bin ein gutes Rennen gefahren und jetzt froh, dass in den nächsten beiden Wochen zwei Weltcups anstehen, bei denen ich dann Gas geben kann", erklärt der Staatsmeister.„Neun Tage lang stand das Brixental jetzt wieder in der Auslage der Bikesportler. Seit der ersten Austragung des Marathons hat sich das KitzAlpBike Mountainbike-Festival zum angesehenen Fixpunkt im internationalen Rennkalender gemausert", freut sich Organisationschef Max Salcher über eine gelungene Veranstaltung 2017.
www.kitzalpbike.com
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Unfälle beim Mountainbiken sind schnell passiert. Vor allem bei schwierigen und schnellen Abfahrten ist die richtige Fahr- und Bremstechnik entscheidend, um nicht vom Drahtesel abgeworfen zu werden. SAAC hat zur Vermeidung von Unfällen am Trail sein Basic Camp Konzept vom Winter aufs Bike umgelegt und liefert mit einem ca. 3-stündigen Theorietag sowie einem Praxistag auf Single Trails viele wertvolle Tipps zu Ausrüstung, Fahrverhalten, Grundposition und Konfliktvermeidung mit Wanderern.
Eine der 8 Tourismusregionen, die heuer mit SAAC gemeinsam ein kostenloses zweitägiges Bike Camp veranstalten, ist die Ferienregion Kronplatz im Westen des Südtiroler Pustertales. Mitten im bekannten Skigebiet ist dort ein Netz an Single Trails geschaffen worden, das für alle Könnerstufen maximalen Fahrspaß bietet und für SAAC Bike perfekte Grundlage zum Schulen und Üben ist.
Juliana setzt seit dem ersten Bike auf frauenspezifische Details: nicht nur Sattel und Griffe sind auf Fahrerinnen abgestimmt, auch der für leichtere Biker abgestimmte Dämpfertune und Variostützen mit maximalem Auszug bei jeder Rahmengröße bzw. das im Gegensatz zu den Santa Cruz-Brüdern verspieltere Handling garantieren Fahrspaß für Frauen.
Crankworx Fantasy geht dieses Jahr bereits in die vierte Runde und bietet MTB-Fans wieder die einmalige Chance, jede Menge Goodies und sogar einen Besuch beim größten Mountainbike-Festival der Welt zu gewinnen: Crankworx Whistler. Dem Sieger der sechs Vorausscheidungsbewerbe und des Grand-Slam-Finales winkt ein Kurzurlaub beim großen Crankworx-Showdown am Ende der Saison in Whistler, British Columbia.
Derweil wird bei Crankworx Innsbruck fleißig gebaut. „Shaping the Next Dimension“ wird wörtlich genommen, seit Anfang Mai wird im neuen Bikepark Innsbruck die Baggerschaufel geschwungen. Insgesamt 30.000 Kubikmeter Erde müssen bewegt werden, um den Athleten von 21. bis 25. Juni ein entsprechendes Setup präsentieren zu können.
Beim Rookie Camp dreht sich für 30 Kids im Alter von 11 bis 18 Jahren Anfang August alles ums Shredden! Im Park und auf dem Frommestrail geht’s um die fahrerische Weiterentwicklung, aber auch um neue Freundschaften mit anderen Bikern aus ganz Europa. Neben Schrauber-Workshops im Kona Pit und Servicecenter, Technik- und Medien-Training gibt es auch viele weitere Highlights.
Abgerundet wird die Woche mit jeder Menge Rennaction. Im vergangenen Jahr reisten fast 200 junge Biker nach Serfaus-Fiss-Ladis, um bei den „Kona Rookie Games“ um die Wette zu fahren. Die Spiele bieten ein Rahmenprogramm voller Action und bringen jedes Gravity-Herz zum Pochen. Dabei stellen nicht nur die Camp-Teilnehmer ihre Skills unter Beweis, denn das Sommer-Highlight ist für alle Bike- und Downhill-Begeisterten zugänglich.
Ab Samstag geht es dann beim „Specialized Rookies Cup“ um die richtige Linienwahl und den puren Geschwindigkeitsrausch. Die erste Wettkampf-Erfahrung vom Samstag kann sich am Sonntag ab 12 Uhr bei den inoffiziellen Nachwuchs-Weltmeisterschaften „iXS International Rookies Championships“ auszahlen. Am Sonntag können sogar Verwandte im Rahmen der „Family Challenge“ ins Geschehen eingreifen. In Zweier-Teams mit Sohn, Tochter, Nichte oder Neffe werden die gefahrenen Zeiten der Erwachsenen am Sonntagmorgen mit den gefahrenen Zeiten der Nachwuchs-Athleten im Wettbewerb addiert. Das schnellste Gespann gewinnt!
Gestartet sind wir dieses Wochenende im Bikepark Wagrain. Im Gegensatz zu Hinterglemm oder Leogang hat Wagrain zwar nicht so viele Trails zu bieten, dafür sind die Strecken die es gibt in perfektem Zustand.
Man kann sich von einem Shuttledienst auf den Berg fahren lassen, oder selbst hochtreten. Das Beste an dem Ganzen ist, dass man nach einem anstrengenden Tag am Bike ans Meer radeln und einen Aperol Spritzer genießen kann ;-)
Wem es in
Die amtierende Weltmeisterin zeigt sich überzeugt vom Konzept: „Ich war schon immer ein großer Fan von Shimano Schuhen, da auf das Detail viel Wert gelegt wird und es eine Bandbreite an Größen gibt.“ Sie selbst fährt den AM9, trainiert aber auch mit anderen Schuhen. „Wir berichten den Jungs von Shimano laufend über unsere Tests, deshalb bin ich sehr gespannt, wie sie das in die neuen AM901 integriert haben.“
Der neue AM901 wurde für Enduro und DH entwickelt und in Hinblick auf das Vorgängermodell abermals in seiner Funktion verbessert: das überarbeitete Obermaterial erschwert er das Eindringen von Wasser und sorgt für schnelleres Trocknen und noch besseren Schutz im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Die Zehenabdeckung bietet zusätzlichen Schutz, während das Schnell-Schnürsystem ebenfalls dem Eindringen von Wasser entgegenwirkt und die Anpassbarkeit des Schuhs bei allen Wetterlagen verbessert. Die griffige, stark haftende Gummisohle erleichtert das Laufen und verbessert den Kontakt mit den Pedalen. Der praktische „Pedal Channel“ in der Sohle hinter der Schuhplatte erzeugt eine stabile Pedalverbindung, auch wenn der Schuh nicht eingeklickt ist.
Der kleine Bruder des AM901, der AM701, ist nun ebenfalls SPD-kompatibel. Bei diesem Schuh wurde auf die Abdeckung der Schnürung verzichtet um die Belüftung zu verbessern, zudem bietet er eine härtere Sohle (Zwischensohle Steifigkeitsgrad 6 statt 5) und einen Knöchelschutz, der das Eindringen von Schmutz verhindert. Auch hier gibt es ein Modell für Flats, den GR700, den es außerdem in einer Damenversion geben wird.
Das SPD-Pedal glänzt mit vielen durchdachten Details: die doppelseitige, langlebige Alu-Käfig Pedalkonstruktion schützt den SPD Mechanismus vor Beschädigung, während das „Low Profile Design“ die Aufstandshöhe und das Gewicht (546 Gramm) verringert. Vier anpassbare Pins pro Seite bieten Grip, selbst wenn der Schuh nicht im Pedal eingeklickt ist. Beim achteckigen, gewölbten PD-M828 Flat wurden 12 Stahlpins pro Seite (optional 3 oder 5 mm) verbaut, die für eine sichere Verbindung mit dem Bike sorgen. Auch Thomas Vanderham, Freerider und Shimano Testfahrer ist vom neuen PD-M828 begeistert: „Diese Pedale sind bombensicher. Die Unterstützung für den Fuß ist dank der der großen Plattform exzellent und meine Füße fühlen sich so mit den Pedalen sehr gut verbunden. Sie haben alles ausgehalten, was ich mit ihnen ausprobiert habe.“
Das PD-M8040 der Deore XT-Linie wird es in zwei unterschiedlichen Größen geben (Schuhgröße 36-44 bzw. 43-48), um den Bedürfnissen unterschiedlicher Fahrer gerecht zu werden. Mit zehn Pins an jeder Seite und einem leicht gewölbten Design für mehr Komfort und Effizienz bieten diese Trail- und Enduro-Pedale die Off-Road Performance, die von DEORE XT erwartet wird. Die Pedale werden mit 3 mm oder 5 mm langen Pins verkauft.
Auf der Strecke mit Downhill-Charakter von ca. 30 Kilometern gilt es, natürliche sowie künstlich installierte Hindernisse möglichst schnell zu überwinden, um an die Geld- und Sachpreise zu kommen. Die genaue Route wird aber erst am Renntag bekannt gegeben, davor gibt’s nur Einblicke beim Training und Prolog. „Uns ist dabei ganz wichtig, dass wirklich auch Hobbyfahrer an den Start gehen“, so Projektleiter und Organisator Christian Hens von der Baboons GmbH. „Schließlich gibt es unterschiedliche Wertungsklassen – und natürlich unsere ‚chickenline‘.“ Das ist eine Notausfahrt, mit der knifflige Stellen umfahren werden können, wenn einen doch mal der Mut verlässt. Neu ist die Klasse der „Wild Childs“, eine leichtere Stage bergab am Samstag. Wer sich für den Contest in der Wildschönau anmelden möchte, hat noch als Gaststarter Gelegenheit dazu unter









