Freeride World Tour: Fieberbrunn ist bereit!
Dieses Wochenende messen sich die Rider am Wildseeloder in Fieberbrunn
Nach den ersten zwei Tourstopps in Japan und Kanada ist das Rennen um die Weltmeistertitel der Freeride World Tour 2019 voll im Gange. Beim ersten FWT-Stopp des Jahres in Europa erhalten die weltbesten Freerider nun in Fieberbrunn die nächste Chance, Punkte zu sammeln. Begleitet wird der Wettkampf von einem großen Rahmenprogramm!
Hohe Felsen, glitzernder Pulverschnee und steile Rinnen: Der Wildseeloder in Fieberbrunn gilt als einer der technischsten und schwierigsten Freeride-Wettkampfhänge der Welt. Bereits seit 2011 ist der Wildseeloder Schauplatz der einzigen Etappe der FWT im deutschsprachigen Raum. Der Weg zum WM-Titel führt nur über dieses bis zu 70 Grad steile 600-Höhenmeter-Face! Aufgrund der Rekordschneefälle dieses Winters sind erstklassige Bedingungen zu erwarten.
Nach starken Leistungen in Hakuba und Kicking Horse führen Markus Eder, Victor De Le Rue, Arianna Tricomi und Marion Haerty in ihren jeweiligen Disziplinen die Gesamtwertung an. Doch die Konkurrenz lauert, und der Kampf um die Krone ist noch völlig offen. Vor allem Snowboard-Titelverteidigerin Manuela Mandl will in Fieberbrunn punkten, um sich Platz eins der Rangliste zu erobern. Aber auch die Vorarlberger Snowboarder Thomas Feurstein und Gigi Rüf sowie Freeskier Fabio Studer haben gute Chancen, beim Heimcontest vorne dabei zu sein.
Neben den internationalen Topstars gehen in Fieberbrunn auch die Freeride-Junioren an den Start. Sie zeigen beim 3-Sterne-Event der Freeride Junior Tour by Dynastar am 23. und 24. Februar ebenfalls am Wildseeloder ihr Können.
Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Fans im Contest Village am Lärchfilzkogel den perfekten Ausblick auf den Contesthang haben. Die Liveübertragung auf Riesenleinwand sowie Verpflegungsstationen stellen sicher, dass das Publikum alles notwendige vor Ort hat, um in perfekter Atmosphäre den Ridern zuzujubeln.
Neben den Wettkämpfen ist auch im Tal jede Menge geboten: Am 22. Februar ab 15.30 Uhr steht „The Weight“ mit ihrem Heavy Rhythm’n’Roll auf der Event-Bühne. Am 23. Februar, dem geplanten Contest-Tag, heizen dann ab 15.30 Uhr „Cotton Underwear“ im Event-Village an der Talstation ein.
Ein neuer Party-Place ist 2019 die Red Bull Energy Station, die ganztägig von 20. bis 24. Februar geöffnet ist. Highlights sind die Movie Night am Mittwoch (20 Uhr), die Autogrammsession am Freitag (16 Uhr) und wechselnde DJs von Donnerstag bis Samstag. Weitere Feier-Hotspots sind die Freeride World Tour Partys am Freitag und Samstag ab 21 Uhr in Enzianhütte und S4 Alm.
Im Event Village an der Talstation Streuböden warten weitere Highlights: Vibram ist mit einem Truck vertreten, in dem man seine Skischuhe neu besohlen lassen kann. Peak Performance hält auf der Terrasse der Enzianhütte eine Non-Stop-Party ab. Und Dynastar, Lange, Black Diamond und Pieps sind mit Testmaterial dabei.
Mittwoch, 20. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
Ab 20.00 Uhr Movienight – Red Bull Station: Home Stories – Mountain Tribe // Japan – Sinkflug Independent // Eis & Palmen – El Flamingo
Donnerstag, 21. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
15.00 – 21.00 Uhr DJ Deep Duen – Red Bull Station
Freitag, 22. Februar 2019
08.30 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
14.00 – 20.00 Uhr DJ Bademeister – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr FWT Eröffnungsfeier – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr Liveband „The Weight” – Bühne Enzianhütte
16.00 – 17.00 Uhr Autogrammstunde – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr DJ Hipbeck & Jackson – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm
Samstag, 23. Februar 2019
06.00 – 24.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
08.30 – 12.00 Uhr FWT Wettbewerb – Wildseeloder mit Zuschauerbereich Lärchfilzkogel
09.00 – 17.00 Uhr FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
12.00 – 12.30 Uhr FWT Flower Ceremony – Zielareal
13.00 – 15.00 Uhr FWT After Contest Lounge – Streuböden Alm
14.00 – 15.00 Uhr A1 eSports Winter Cup powered by Saalbach – Red Bull Station
15.00 – 15.30 Uhr FWT Siegerehrung – Bühne Enzianhütte
15.30 – 17.00 Uhr Liveband „Cotton Underwear” – Bühne Enzianhütte
17.00 – 21.00 Uhr DJ Deep Duen – Red Bull Station
21.00 – 24.00 Uhr DJ Mischgeschick – Red Bull Station
Ab 21.00 Uhr FWT Freeride Party – Enzianhütte & S4 Alm
Sonntag, 24. Februar
09.00 – 17.00 Uhr Red Bull Station geöffnet
09.00 – 12.00 Uhr Freeride Junior Tour by Dynastar Wettbewerb – Wildseeloder
09.00 – 17.00 Uhr FWT Skitest – Talstation Bergbahnen Fieberbrunn
15.00 – 15.30 Uhr Freeride Junior Tour by Dynastar Siegerehrung – Bühne Enzianhütte
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Nur die besten 13 der 24 Skifahrer, sechs der acht Snowboarder, sechs der acht Skifahrerinnen und vier der sieben Snowboarderinnen sind Ende März beim Xtreme Verbier dabei, um den Weltmeister respektive die Weltmeisterin zu ermitteln. Gezählt werden nur die drei besten Resultate vor dem Cut.
Dass etliche Rider am Wildseeloder sehr viel riskieren werden, war bereits vor dem Start des Contest um 8:00 Morgens klar: nach dem Tourstopp in Fieberbrunn würde der Cut erfolgen – nur die besten 12 Skifahrer, sechs Snowboarder und Skifahrerinnen und vier Snowboarderinnen im Gesamtklassement qualifizieren sich für Haines (18. – 25. März 2017) und das Saisonfinale in Verbier (1. – 9. April 2017) bzw. für die World Tour 2018.
Als erstes gingen die Skifahrer in den Bewerb. Schon die ersten Rider zeigten, dass es an diesem Tag um etwas gehen sollte, aber auch, wie schwierig die Bedingungen waren. Der schwere Sturz von Dennis Risvoll, der als vierter in den Hang einfuhr, war leider nicht der einzige. Auch Ivan Malakhov und Jérémie Heitz mussten unliebsame Bekanntschaft mit dem Wildseeloder machen. Glücklicherweise scheinen die Crashes in Anbetracht der Umstände relativ glimpflich ausgegangen zu sein. Am flüssigsten, mit einem gewaltigen Sprung im oberen Steilhang und demnach mit den meisten Punkten löste Kristoffer Turdell (SWE) die Aufgabe, gefolgt von Logan Pehota (CAN) und Reine Barkered (SWE), der unbeeindruckt als Vorletzter Starter richtig aufs Gas drückte. Fabio Studer aus Koblach zeigte einen weiten Sprung üebr ein Felsband im oberen Teil und noch drei schöne Airs und konnte sich so als fünfter in Fieberbunn und zehnter des Gesamtklassements für Alaska und Verbier qualifizieren. „Ich hoffe, wir haben in Alaska gute Bedingungen und freue mich sehr, dass ich den Cut geschafft habe“, freute der Vorarlberger. Bene Mayr konnte seinen Run nicht ganz so gut kontrollieren, stürzte und belegte daher Rang 18 (wie auch in der Gesamtwertung). Verletzungsbedingt nicht am Start waren Felix Wiemers und Stefan Häusl.
Bei den abschließenden Snowboard Damen holte sich die Französin Marion Haerty wie schon beim zweiten FWT-Stopp in Andorra den Sieg. Sie verband schöne Powder-Turns mit stylishen Airs. Zweite wurde Shannan Yates (USA) vor Audrey Hebert (CAN). Manuela Mandl aus Wien (AUT), die beim zweiten FWT-Event am Podium gestanden war, suchte sich eine Linie mit viel frischem Tiefschnee und schloss den oberen Teil mit einem kleinen Sprung ab. Ein sicher gestandener weiter Air im unteren Teil brachte ihr abschließend Platz vier. In der Gesamtwertung erreichte sie Rang fünf. Für sie ist damit die FWT-Saison zwar beendet, sie will aber versuchen, sich über die Qualifier-Events für die FWT im nächsten Jahr zu qualifizieren. Nicola Thost (GER), die mit ihrem verspielten Rang fünfte wurde und sich somit für Haines und Verbier als Gesamt-Vierte qualifiziert hat, verzichtet freiwillig auf die Teilnahme: sie beendet ihre lange Karriere in Fieberbunn, nahe ihres Wohnorts Westendorf.
Im Gebiet sind bis auf wenige Ausnahmen alle Pisten und Lifte offen, die Abfahrten sind in gutem Zustand. Die Verbindung nach Kitzbühel und Brixen klappt reibungslos. Die vielen langen Pisten mit variablem Gefälle für alle Könnerstufen sorgen für Skivergnügen. Brechhornhaus und Alpenrosenhütte sind nach wie vor gute Anlaufstellen für hungrige Gleitholzartisten – den morgendlichen Cappo genießt man mit Pannorama auf der Choralpe.
Wer früh genug dran ist, kann am Vormittag einige Zeit das Skigebiet beinahe alleine genießen. Das bisschen „Zuckerguss“ neben den Pisten ist zwar fast vollständig verschwunden, die Kunstschneeproduktion hat aber zumindest wegen des trockenen und kalten Wetters ganz gut funktioniert. Bis Mittag geht’s recht ordentlich zum Skifahren, danach sollte man sich eher einen Platz an der Sonne sichern... Durch die Bank gut verpflegt wird man auf der Tanzbodenalm, die auch der Treffpunkt für die Pistentourengeher ist. In der Kummereralm werden von Montag bis Donnerstag täglich wechselnde Tiroler Schmankerl kredenzt.
Am Programm für das Wochenende stehen wieder verschiedene Workshops am Berg mit den Trainern, Bergführern und Snowboardführern vom risk´n´fun Team. Zentrales Anliegen ist es, den Teilnehmern nochmals eine Plattform für Fragen und fachliche Inputs zu bieten. Den Auftakt macht am Freitagabend (18.3.2016), Lea Hartl, Meterologin und Chefredakteurin der Freerideplattform powderguide.com, mit einem Vortag zu den Themenbereichen „Wetter – Klima – Schnee“. Am Samstag und Sonntag werden dann Hikes und Touren genutzt, um Inputs zu Erste Hilfe, Notfall Lawine, LVS Suche und Entscheidungsfindung zu thematisieren. Weiters können nochmals sämtliche Produkte aus dem umfangreichen Testpool der Firmen Salewa, Black Diamond, BCA, Pieps, Mammut und ABS kostenlos getestet werden. Im Liegestuhl, beim gemeinsamen Abendessen oder an der Bar im Riverhouse geht es dann ab dem späteren Nachmittag weiter. Insgesamt erwartet die FreeriderInnen ein Freeridewochenende der Extraklasse.
In Fieberbrunn im Herzen der Kitzbüheler Alpen fällt die Entscheidung, wer sich für die weiteren Etappen der wichtigsten Freeride-Tour der Welt und zugleich für die FWT 2017 qualifiziert: Nur die besten 14 von 26 Skifahrern, sieben von 14 Skifahrerinnen, sieben von 14 Snowboardern und fünf von acht Snowboarderinnen der Gesamtwertung werden am Ende jubeln. Dabei kommen nur die besten zwei Resultate der ersten drei FWT-Tourstopps in Vallnord-Arcalís (AND), Chamonix-Mont-Blanc (FRA) und Fieberbrunn Kitzbüheler Alpen (AUT) in die Wertung.
Am Nordhang des Wildseeloder (2.118 m) erwartet die Freeskier und Snowboarder abwechslungsreiches Gelände mit Felsen, Rinnen und offenen Passagen. 620 Meter Höhenunterschied sowie eine Hangneigung von bis zu 70 Grad sind zu überwinden. Eine Jury bewertet die Läufe nach den Kriterien Linienwahl, Flüssigkeit, Air & Style, Kontrolle und Technik. Die Fans können im Zuschauerareal am Lärchfilzkogel mit den Freeridern mitfiebern.
In den ersten Wochen der FWT 2016 hat es schon einige Überraschungen gegeben: Champions wurden vom Thron gestürzt und Newcomer holten unerwartete Siege. Die weiblichen und männlichen Skifahrer und Snowboarder zeigten eindrucksvolle Leistungen – am Sonntag, 6. März 2016, ist der legendäre Nordhang des Wildseeloder (2.118 m) ab 9 Uhr wieder ihre Arena, auf der sie die Juroren und Zuschauer begeistern werden. Dank der Schneefälle der letzten Woche sind am „Loder“ prächtige Verhältnisse zu erwarten.
Die Statements der Rider verdeutlichen, dass das Event-Highlight in Fieberbrunn einen besonderen Stellenwert genießt: „Auf Fieberbrunn in meiner neuen Wahlheimat Tirol freue ich mich ganz besonders“, sagte Nicola Thost (GER), die 2015 den Xtreme Verbier bei den Snowboarderinnen gewinnen konnte. „Hier hat letztes Jahr für mich die Freeride World Tour begonnen. Im Sommer war ich für eine Bergtour am Wildseeloder. Das Panorama dort ist ein Traum – ohne Schnee kann man sich kaum vorstellen, diesen beeindruckenden Berg runterzufahren. Ich drücke uns die Daumen für viel Schnee und tolles Wetter!“
Freeskier Benedikt Mayr aus München (GER), diese Saison mit einer Wildcard erstmals auf der Tour am Start, sagte: „Ich bin echt happy, dass ich heuer bei der FWT dabei bin. Für mich ist es nach der Karriere im Slopestyle eine neue Herausforderung. Die FWT ist eine ganz neue Geschichte für mich, die ich mit großem Respekt angehen werde. Insbesondere freue ich mich natürlich auf Fieberbrunn, denn es liegt vor meiner Haustür und ist sozusagen mein Heimevent.“








