GraVity Card 2018
Mehr Trails. Mehr Spaß. Mehr Bike.
Achtzehn Parks, sechs Länder, eine Karte – GraVity Card ist Europas größter Bikepark-Verbund. Die besten Bikeparks in Deutschland, Österreich, Tschechien, Schweiz, Slowenien und Italien sorgen für den perfekten Strecken-Mix.
Bikepark Leogang, Saalbach Hinterglemm, Bikepark Zauberberg Semmering, Bikepark Wagrain, Bikepark Planai, Bikepark Winterberg, MTB Zone Bikepark Geisskopf, Bikepark Špičák, Bikepark Tirol, Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis, Lenzerheide Bikepark, Bikepark Brandnertal, Bike Park Kranjska Gora, Bikepark Wurbauerkogel, Bike Republic Sölden, Bike Park Krvavec, 3 Länder Enduro Trails und Bikepark Innsbruck haben über 150 Trails im Angebot – von Anfänger- bis hin zu Weltcupstrecken ist für jeden was dabei, egal, ob Downhill-, Enduro- oder Freeride-Fan.Wer regelmäßig in den Bikeparks Europas unterwegs ist, für den rentiert sich die GraVity Card schon nach wenigen Besuchen: Erwachsene zahlen 455 Euro, Jugendliche 345 Euro und Kinder 215 Euro. Neu mit dabei sind 2018 der Bikepark Innsbruck in Österreich und die 3-Länder Enduro Trails am Reschenpass (Österreich, Schweiz, Italien). Sie begeistern mit Trailspaß für Enduro-Spezialisten, über den Freerider und Rookie bis zu den Kids und mit einer wunderschönen Kulisse.
Welche Bikeparks 2018 mit der GraVity Card angesteuert werden können und was es dort Neues gibt, findet Ihr in der folgenden Auflistung:
Deutschland
Bikepark Winterberg:
Schon seit April geöffnet, hat Shaper-Papst Diddie Schneider persönlich wieder einige neue Trails angelegt. Neben einem flowigem Rundkurs gibt es auch neue Tables und Drops für verschiedene Schwierigkeitsgrade. Auch im Northshore Gebiet hat sich einiges getan. Trailbauer Joscha Forstreuter hat in den letzten Monaten 200 Meter neue Holzelemente gezimmert. Nicht verpassen: Das IXS Dirt Masters Freeride Festival mit Kenda Enduro One vom 10.05 – 13.05.2018.MTB Zone Bikepark Geisskopf:
Ob Downhill, Slopestyleline, Jump-, Freeride- oder Flow Country Trail, langweilig wird es am Geisskopf auf den vielfältigen und frisch sanierten Trails bestimmt nicht. Im Sommer soll außerdem noch eine Enduro-Strecke kommen. Das Bike-und Musikfestival „Rock the Hill“ findet vom 8. Bis 10. Juni 2018 statt.
Schweiz
Bikepark Lenzerheide:
Familien und Rookies freuen sich auf die FLOWline und wer auf Herausforderung steht, ist in der SHOREline, STYLEline und PRIMEline mit Steilwandkurven, Wallrides, Northshore-Elementen und Sprüngen bestens aufgehoben. Sich einmal wie beim Weltcup fühlen? Dann rauf auf die STRAIGHTline Downhillstrecke. DAS Event-Highlight des Jahres: Die UCI Mountain Bike World Championships presented by Mercedes-Benz, vom 05. - 09. September 2018!
Österreich
Bikepark Innsbruck:
Von familienfreundlichen leichten bis hin zu technisch-anspruchsvollen Trails kann man sich im Bikepark Innsbruck alles aussuchen, was Spaß macht. Testet doch schon mal the Chainless One, der für jeden Biker geeignet ist. Vom 13. Bis 17. Juni 2018 macht wieder das Crankworx Festival in Innsbruck Station.
Bikepark Leogang:
Auch in diesem jahr bieten die neun Strecken alles, was das MTB-Herz begehrt, Zb. Können geneigte Biker schon jetzt die Strecke der UCI Mountainbike Downhill WM 2020 testen. Aber auch Anfänger kommen nicht zu kurz und können sich im Riders Playground austoben und ihre ersten Jumps üben. Mit einer Vielzahl an Mountainbike Touren, Singletrails, Freeride oder Northshore-Strecken, hat jeder seinen Spaß. Das Out of Bounds Festival inkl. Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup vom 07. Bis 10. Juni 2018 und das BIKE Festival Saalfelden Leogang vom 31.08. bis 02.09.2018 werden ohne Frage zwei diesjährige Highlights werden.Bikepark Saalbach Hinterglemm:
4 Berge, 4 Seilbahnen und 400km Wege- und Trailnetz – das Bike-Paradies! Adrenalinjunkies können sich auf den Freeride-Strecken mit großen Sprüngen, Northshore-Elementen und Drops austoben oder auf wurzelübersäten Singletrails ihr technisches Können unter Beweis stellen. Zusätzlich gibt’s Pumtrack & Fahrtechnikgelände, Bike Shops, Hütten und Camps. Auch eventmäßig ist einiges geboten: Das GlemmRide Bike Festival vom 12.-15. Juli, der Lake of Charity vom 27.-29. Juli und die World Games of Mountainbiking vom 06.-09. September.
Bikepark Wagrain:
Für alle Könnensstufen ist bei den 10 Trails mit insgesamt 9 Kilometern Länge und 937 Höhenmetern etwas dabei. Besonders der Hard Rock Trail, der mit kurvenreichen Wellen, kurzen Pump Sections & Jumps anfängt und in einem wurzeligen, naturbelassenen Singletrail endet, begeistert die Biker.
Bikepark Schladming:
Mit der Planai Gondelbahn geht es rauf auf 1.830m, wo man sich vor dem Start an dem Ausblick auf das Dachsteinmassiv erfreut. „Rookie Trail“, „Flowline“ oder „Fairy Trail“ bieten dann Abwechslung bergab. Im Tal warten dann noch Pumptrack und Dirtpark. Nicht verpassen sollte man am 19.05.2018 die Pump the Mountain/Austrian Pumptrack Series 2018.
Bikepark Brandnertal:
Der im Vierländereck (Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Österreich) gelegene Bikepark Brandnertal reizt mit 8 verschiedenen Strecken und Varianten, vor allem der Whip-Off Kicker an der Bergstation, die legendäre „Tschak Norris“ Downhillstrecke sowie die „Tschim Beam“ Jumpline mit massig Airtime locken Besucher an. Vom 31. August bis 2. September 2018 findet der iXS European Downhill Cup statt.Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis:
Am 8. Juni 2018 öffnet der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit neuer Landing Bag und dem neuen Trail Supernatural 2.0. In der Familien Region Serfaus-Fiss-Ladis kommen vor allem die Kleinen nicht zu kurz und können sich vom 30.07. - 05.08. beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis & Rookie Camp vergnügen und vom 03.08.-05.08. an den Kona Rookie Games teilnehmen.
Bike Republic Sölden:
Wie mittlerweile bekannt sein dürfte: In Sölden hat jede/r, egal ob Pro oder Einsteiger, seinen Spaß am Bike! Geschmeidige Flow Lines, naturbelassene Trails, zwei Pumptracks mit Skill-Center und zahlreiche Enduro-Touren warten darauf, unter die Stollen genommen zu werden. Neu im Programm ist der Betrieb des 6er Sessellifts Langeggbahn, der als Bikeschaukel „Hin & Heä“ den Transfer vom Gebiet Gaislachkogl rüber zur Giggijoch-Seite und umgekehrt leichter macht. Ein weiteres Highlight ist die neue „Ollweite Line“. Am 15. Juni 2018 steigt das Bike Republic Sölden Opening.
Bikepark Tirol:
Downhill- und Freeridestrecken, wie Red Devil und Crazy Heart sowie eine Slopestyle-Line – Adrenalin pur.
Bikepark Wurbauerkogel:
Familien, Einsteiger, aber auch Profis können sich schon auf die Eröffnung des Bikeparks Wurbauerkogel freuen. „Blue Lollipop“ mit Steilkurven und Rollern, „Big Red“ mit Österreichs größtem Wallride sowie eine Vielzahl von Tables, Sprüngen und Northshore-Drops bieten mehr als genug Spaß. Die Dowhnhill-Fans dürfen sich des Weiteren auf „Red Root-Carpet“ und „Black Widow“ austoben. Neu dazu kommt dieses Jahr der 4,5 km lange Singletrail „Wurzeralm“. Verpasst nicht die Austrian Gravity Series vom 02.-03.06.2018.
Bikepark Semmering:
12km Streckenvielfalt und Flow, dazu Downhill-Strecken, Pumptracks und Singletrails sowie die Easy Line für Rookies.
3 Länder Enduro Trails am Reschenpass:
Zugegeben, nicht rein Österreichisch sondern in drei Ländern - Österreich, Schweiz, Italien – beheimatet, bietet das Gelände am Reschenpass Enduro-Vergnügen in Reinform: 4 Bahnen, 22 Trails, 44km Trailspaß und 2.500 Tiefenmeter Trailabfahrten. Neu ab diesem Sommer ist der Bergkastltrail mit 5.5km-Länge. Eventmäßig spielt sichs am Reschenpass den ganzen Sommer über ab – am besten auf der Website vorbei schauen.
Slowenien
Bikepark Krvavec:
Mit 30km Länge das größte Trailnetzwerk Sloweniens mit den meisten Tiefenmetern: Lange geschmeidige und spielerische Lines für alle Könnerstufen, der Rock’n’Flow Trail begeistert Profis, und wer sich unter euch zu den Rookies oder ganz Kleinen zählt, wird sich auf dem Bambino und Panorama Trails sowie im Bike Fun Park wohl fühlen. Der berühmte Pussy Trail (Muci) bekommt dieses Jahr mit dem neuen Jezerca Trail weitere 3 km Länge und wird allen, die auf lange, natürlichen Singletrails stehen, ein breites Grinsen schenken.
Bikepark Kranjska Gora:
Auf insgesamt 20 km Trails wird Adrenalin und Spaß ganz groß geschrieben. Wer mit seiner Familie unterwegs ist, sollte die Family Business Strecke ausprobieren. Die Morning Wood-Strecke ist eine klassische Northshore-Line und die Enduro-Liebhaber sollten auf der Funky Jazz abgehen. Wer sich aber lieber in der Luft als am Boden bewegt, für den ist die Luft-Waffe(l)-Strecke mit ihren vielen Jumps genau das Richtige. Dowhnhill-Profis aufgepasst: auch ihr findet euren Spaß am DH Veetranz-Trail.
Tschechien
Bikepark Špičák:
Besonders sind die natürlich gestalteten und auf viel Flow geshapten Trails. Abenteuerlich wird es auf der Downhill-Strecke Struggle mit zahlreichen Wurzeln, Steinen, Drops & Jumps. Black Friday und Forest Virgin sollte man sich merken, wenn es mal etwas ruhiger zugehen soll, während Air&Stone auf alle Northshore-Fans wartet.
www.gravity-card.com
- Freigegeben in News

„Ich habe mit Volker Knaus von Pivot schon in den letzten Jahren hin und her überlegt, wie meine Zukunft nach der aktiven Zeit als Rennfahrerin weitergehen kann. Ich würde gerne dem Downhillsport etwas zurückgeben. Da es häufig für junge Fahrer nicht leicht ist überhaupt an Rennen teilzunehmen und es hier einen großen Unterstützungsbedarf gibt, lag es nahe, dass ich meine Erfahrung und meine Kontakte nutzen kann, um ein Nachwuchsteam zusammen mit Pivot Cycles auf die Beine zu stellen. Wir sind total stolz so ein rundes Team zusammen gestellt zu haben. Und total gespannt wie die Saison verlaufen wird,“ so Karkhof.
Die 19-jährige Abby Hogie fuhr letztes Jahr ihre erste Saison mit Lizenz und stand gleich mehrfach auf dem Podium der Elite Damen. Die gebürtige Amerikanerin aus Heidelberg freut sich sehr, in Zukunft mit der Unterstützung von Pivot an den Start gehen zu können: „Ich bin ultra glücklich, das bringt mich einen großen Schritt näher an meine Ziele und Träume. Support auf diesem Niveau hatte ich noch nie und ich bin mir sicher, dass es mich weiterbringen wird.“
Das Pivot Devo Team wird alle Rennen des IXS European Downhill Cups bestreiten. Die eine oder andere Podiumsplatzierung sollte hier drin sein, ebenso können alle drei Fahrer um die Gesamtwertung mitfahren. Abby und Janis werden zudem auch einige World Cups bestreiten.
Hi Leah, wie ist es dir seit dem MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis ergangen?
Woher kommt dein Wunsch speziell Enduro zu fahren, gegenüber anderen Mountainbike Disziplinen? Ist das Bergaufpedalieren nicht anstrengend?
Beim Camp scheint das Biken mit einem 360°-Ansatz angegangen zu werden. Warum ist das wichtig für junge Fahrer?
Nachdem Tschuggs Paradedisziplin, das Biker-Cross, 2011 als Weltcup-Disziplin von der UCI gestrichen wurde, hat sich der damals 35jährige aus dem aktiven Renngeschehen zurückgezogen und sich mehr auf Film- und Fotoprojekte im Freeride-Bereich konzentriert. Nach seinem Sieg am vergangenen Wochenende zeigte er sich vor Freude strahlend: „Nach so vielen Jahren wieder im Renngeschehen zu sein, war doch etwas ungewohnt. Ich muss zugeben, dass ich die Stunden vor dem Rennen doch sehr nervös war – als ich jedoch am Start stand, konnte ich auf meine langjährige Erfahrung und mentale Stärke bauen und meine Leistung optimal abrufen. Der emotionalste Moment jedoch war nicht wie erwartet die Siegerehrung und das Überstreifen des Regenbogentrikots, sondern eine Sprachnachricht meiner beiden Kinder: Papa Du schaffst das – wir drücken Dir die Daumen ... ganz fest.“
Als der gelernte Flugbetriebsspezialist 1997 vom Hobby- ins Profilager wechselte, fuhr er die ersten Jahre auch Downhill, ehe er dann 2004 ganz zum Fourcross wechselte und von da an neben diversen Deutschen Meistertiteln mehr als 20 Weltcup-Podiums eingefahren hat – gekrönt vom Weltcup-Sieg 2004 in Fort William (GB) und seinem 2. Platz im Gesamtweltcup 2008. In diesem Jahr übernahm er auch in Andorra die WC-Gesamtführung.
Nachdem Aaron Gwin (USA) und Tahnée Seagrave (GBR) in Leogang Siege einfahren konnten, verspricht die Downhill-Weltcup-Gesamtwertung spannend zu werden. Bei den Herren entwickelt sich ein Zweikampf zwischen dem 35-jährigen Greg Minnaar (RSA) und dem amtierenden Weltcup-Gesamtsieger Aaron Gwin (USA). Danny Hart (GBR), der letztes Jahr in Lenzerheide den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere feiern konnte und im Regenbogen-Trikot des amtierenden Weltmeisters voll angreifen wollte, kommt bisher auf keinen grünen Zweig: Das Wetter und die Mechanik machten ihm in den letzten Rennen einen Strich durch die Rechnung.
Bei den Frauen feierte Tahnée Seagrave in Leogang ihren ersten World Cup Sieg und ist damit Tracey Hannah (AUS) dicht auf den Fersen. Die Australierin landete bisher bei jedem Rennen auf dem Podium und führt in der Gesamtwertung. Rachel Atherton (GBR) wird nach ihrer Schulterverletzung höchstwahrscheinlich in Lenzerheide wieder am Start sein und darauf brennen, als Schnellste in den letzten Streckenteil einzubiegen – es gilt einen Weltmeistertitel zu verteidigen.
Auf der Cross-Country-Strecke kommt es dann am 10. Juli, zum Wiedersehen mit dem Olympiasieger Nino Schurter. Der Schweizer wurde zwar in den bisherigen Rennen immer wieder von der Konkurrenz unter Druck gesetzt, ließ sich aber nicht vom Sieg abhalten. Während Schurter bei den Herren dominiert, zeichnet sich bei den Frauen ein anderes Bild ab. Die 24-jährige Yana Belomoina ist die erste ukrainische Athletin, die ein Weltcup-Rennen gewinnen konnte und führt die Gesamtwertung an. Doch nur 80 Punkte trennen die Ukrainerin von den namhaften Konkurrentinnen wie Maja Wloszczowska (POL), Annika Langvad (DEN), Sabine Spitz (GER) und Linda Indergand (SUI), die vor allem die Schweizer Fans in Ekstase versetzen möchte. Dazu hat sie bei der diesjährigen Auflage 500 Meter mehr Streckenlänge, inklusive Überholmöglichkeiten, zur Verfügung. Die Cross Country-Strecke wird eine weitere Schlaufe erhalten, in der die Athleten mit steinigen Passagen, einem Drop und einem 40 Meter langen Anstieg mit 22% Steigung konfrontiert werden.
Von 3. Bis 9. Juli stehen die französischen Alpen wieder im Zeichen der Downhill-Bikes. Highlight ist natürlich der Marathon-Downhill am 9. Juli 2017, bei dem so ziemlich alle Qualitäten eines Bikers ordentlich gefordert werden: Geschicklichkeit, Mut, technisches Können und nicht zuletzt Kraft und Ausdauer. So oder so ist die Abfahrt vom 3.300 Meter hohen Pic Blanc – bei jeder Witterung – eine Herausforderung. 2.600 Höhenmeter im Renntempo bergab machen das Megavalanche zu einem der bekanntesten Downhill-Events weltweit.
Besonders stark ist in diesem Jahr das Pro-Lager besetzt. Favorisiert wird der 12fache Megavalanche-Gewinner Remy Absalon, der alleine in Alpe d’Huez schon fünf Mal auf dem Siegertreppchen stand. Doch es gibt einige, die ihm den Sieg durchaus streitig machen wollen, allen voran Damien Oton, der 2016 den zweiten Platz holen und schon das Maxivalanche in Vallnord-Andorra 2017 für sich entscheiden konnte. Dazu kommen noch sicher der vierfache DH-Weltmeister Sam Hill, die Downhill-Legenden Matti Lehikoinen und Cedric Garcia, Thomas Lapeyrie, dem 2015 nur der zweite Rang blieb und viele mehr.
Wie immer findet sich das Tec Village rund um das Kongresshaus in Alpe d’Huez, wo FahrerInnen nochmal das Bike durchchecken bzw. zu Bruch Gegangenes reparieren und ersetzen lassen können. Außerdem sind auch die Partner und Sponsoren des Megavalanche dort mit Ständen vertreten. Damit das Training nicht zu kurz kommt, gibt es außerdem ein Megavalnche-Liftticket für 50 Euro, das schon ab dem 1. Juli gültig ist.
Beim Rookie Camp dreht sich für 30 Kids im Alter von 11 bis 18 Jahren Anfang August alles ums Shredden! Im Park und auf dem Frommestrail geht’s um die fahrerische Weiterentwicklung, aber auch um neue Freundschaften mit anderen Bikern aus ganz Europa. Neben Schrauber-Workshops im Kona Pit und Servicecenter, Technik- und Medien-Training gibt es auch viele weitere Highlights.
Abgerundet wird die Woche mit jeder Menge Rennaction. Im vergangenen Jahr reisten fast 200 junge Biker nach Serfaus-Fiss-Ladis, um bei den „Kona Rookie Games“ um die Wette zu fahren. Die Spiele bieten ein Rahmenprogramm voller Action und bringen jedes Gravity-Herz zum Pochen. Dabei stellen nicht nur die Camp-Teilnehmer ihre Skills unter Beweis, denn das Sommer-Highlight ist für alle Bike- und Downhill-Begeisterten zugänglich.
Ab Samstag geht es dann beim „Specialized Rookies Cup“ um die richtige Linienwahl und den puren Geschwindigkeitsrausch. Die erste Wettkampf-Erfahrung vom Samstag kann sich am Sonntag ab 12 Uhr bei den inoffiziellen Nachwuchs-Weltmeisterschaften „iXS International Rookies Championships“ auszahlen. Am Sonntag können sogar Verwandte im Rahmen der „Family Challenge“ ins Geschehen eingreifen. In Zweier-Teams mit Sohn, Tochter, Nichte oder Neffe werden die gefahrenen Zeiten der Erwachsenen am Sonntagmorgen mit den gefahrenen Zeiten der Nachwuchs-Athleten im Wettbewerb addiert. Das schnellste Gespann gewinnt!
In diesem Jahr dürfen sich Saisonkarten-Inhaber über gleich drei neue Zugänge freuen: Die Bike Republic Sölden (AUT), der Bikepark Wurbauerkogel (AUT) und der Bikepark Krvavec (SLO) haben sich Europas größtem Bike-Verbund angeschlossen und bereichern das Portfolio der GraVity Card ab diesem Sommer um noch mehr Trails. Enduro-Fans dürften sich insbesondere über den Neuzugang Bike Republic Sölden freuen, denn Sölden ist ein wahres Enduro-Eldorado. Auch in Saalbach Hinterglemm kommen Enduristen voll auf ihre Kosten.
Im Bikepark Winterberg in Nordrhein-Westfalen gibt’s einen neuen Flow Country Trail für Einsteiger, der bis zum Sommer fertig gestellt wird. Am Geisskopf im bayerischen Wald wird ebenfalls Gas gegeben: von 16. Bis 18. Juni beim Rock The Hill Bike- und Musikfestival, bei dem auf dem „E-Bike Uphill Flowtrail“ der Flowtrail nach oben geradelt wird. Auch die 10 österreichischen Bikeparks haben sich etliche Neuerungen für 2017 einfallen lassen: von der Dropzone im Brandnertal über die GoPro Lounge in Leogang und Sanierungs- bzw. Reshape-Arbeiten am Semmering und in Saalbach Hinterglemm bis hin zu neuen Pumptracks und etlichen Workshops und Fahrtechnikkursen ist alles dabei. Der slowenische Neuzugang Bike Park Krvavec wartet nicht nur mit neuen Lines sondern auch mit Öffnungszeiten bis 20 Uhr Dienstags und Donnerstags auf. Auch im Bikepark Špičák in Tschechien wurden die Trails überarbeitet.
Early Bird Tickets gibt es noch bis zum 31. Mai online. Wer jetzt noch zugreift, spart 25% auf den Ticketpreis und sichert sich damit nicht nur jede Menge Renn-Action, sondern ist hautnah dabei, wenn die Downhill World Champions Danny Hart und Rachel Atherton sowie Cross-Country Olympiasieger Nino Schurter und Jenny Rissveds die Strecken unsicher machen und um wichtige World Cup Punkte fahren.
„Mit acht Jahren, als ich begann, BMX-Rennen zu bestreiten, konnte ich kein einziges davon gewinnen. Ein Mädchen namens Charlie Philipps, die Schwester des ehemaligen Weltmeisters Liam Philipps, hat mich jedes einzelne Mal geschlagen. So hab ich immer am Weg zu den rennen den irischen Folksong ‚To Win Just Once‘ gesungen. Ich wünschte mir diesen Sieg so sehr!
Der größte Einfluss auf meine Karriere liegt aber sicher näher an Zuhause – ich verdanke so ziemlich mein gesamtes Leben, wie es heute ist, meinen beiden Brüdern Dan und Gee. Ich hätte niemals mit Mountainbike begonnen, wenn sie es nicht getan hätten. Am Beginn hat Dan vor den Rennen immer zu mir gesagt: „Wenn du die Beste sein willst, dann musst du auch ohne Rennen Radfahren und mehr üben.“ Aber ich wollte immer nur in den rennen starten und dann zurück zum Schulsport. Irgendwann haben Dan und Gee dann plötzlich Rennen gewonnen und ich dacht nur „Das will ich auch!“ Das war mein persönliches Schlüsselerlebnis.
Ich denke es bringt das Beste in jedem Athleten zum Vorschein, wenn du jemandem hinterher jagen musst, der ein klein wenig schneller als du selbst ist – egal, ob das ein Mann oder eine Frau ist. Damals waren meine Brüder stärker, geübter und technisch besser als ich, also musste ich mich jedes Mal höllisch anstrengen um dran zu bleiben.
Mittlerweile sind wir alle erwachsen geworden, wir wohnen nicht mehr zusammen, Dan fährt keine Downhillrennen mehr und ich trainiere alleine. Jeder verbringt mehr Zeit für sich und ich folge meinen Brüdern nicht mehr überallhin. Ich weiß, wie ich trainieren muss und kann selbst ein Bike fahren, und ich will, dass Frauen überall die Anerkennung und den Respekt bekommen, dass wir das selbst können.








