bergstolz

Unterwegs

Chasing Trail Ep. 29 - Leogang

Andrew Neethling unterwegs auf seinen Lieblingstrails

Seit meinem ersten Downhill-Weltcup im Jahr 2010 komme ich immer wieder in das österreichische Leogang. Diese Alpenregion ist für die Wintermonate berühmt, aber sie entwickelt sich mittlerweile auch zu einem beliebten Reiseziel für Radfahrer. Möglicherweise liegt das an der Mountainbike-Weltmeisterschaft 2002, die unten im Kapruntal in Zell am See ausgetragen wurde. Ich nahm damals bei den Junioren teil und denke immer noch gerne daran zurück. Das war das Rennen, in dem der große Nico Vouilloz seinen 10. und letzten Weltmeistertitel erringen konnte.

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Bergstolz unterwegs: Piccolo Tibet (Livigno)

Egal ob Winter oder Sommer, Livigno ist ein Evergreen und immer eine Reise wert!

Los geht es für uns von München aus über den Fernpass, durch Westtirol, ab ins wunderschöne Unterengadin, vorbei an Scuol, bis nach Zernez. Von dort aus durch einen wirklich einmaligen Tunnel, nach Livigno. Der Empfang ist wie immer prächtig!

050819 V8A7500Livigno 3000 Sommer2019 chansiheckmairPiccolo Tibet, so wird Livigno auch liebevoll genannt. Die Gemeinde war bis in die fünfziger Jahre nur im Sommer erreichbar und die restlichen 6 Monate von der Außenwelt abgeschnitten. Dank des mautpflichtigen Munt la Schera Tunnels kann man Livigno ganzjährig von der Schweizer Seite aus mit dem Auto erreichen (Achtung! Die Fahrtrichtungen sind vor Allem im Winter nur zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet), ansonsten kommt man auch alternativ über den Passo di Foscagno von Italien aus. Diese spezielle, abgeschiedene Lage hat ihren ganz besonderen Charme. Außer aktiven Familien trifft man hier vermehrt auf Sportler, Wanderer, Mountainbiker, Kletterer und Rabattjäger. Denn sehr zum Vorteil unseres Tankbudgets gibt es in Livigno viele Waren Zollfrei.

050819 V8A7420Livigno 3000 Sommer2019 chansiheckmairWie im Winter so ist auch im Sommer der „Mottolino“ Dreh- und Angelpunkt der Szene. Sobald sich eine Gondel öffnet, wimmelt es nur so von Fullface-Helmen und Downhill-Maschinen. Auf den ersten Blick kann der Schein schnell trügen, denn nicht nur Speed-Junkies suchen hier ihren Spaß auch entspannte Trailliebhaber findet man am „Fun-Mountain“. Livigno hat seit dem Downhill-Weltcup 2005 viel Arbeit in ein gut ausgebautes Mountainbike-Streckennetz gesteckt: Mittlerweile kann man auf der Mottolino-Seite des Tals aus über 13 Trails wählen, vom Flow-Trail bis zur World-Cup-Downhillstrecke.

Livigno und seine zwei Seiten

050819 V8A7331Livigno 3000 Sommer2019 chansiheckmairNachdem die Gravity-Gemeinde ihren Spielplatz im Bikepark Mottolino nutzt, setzt Livigno mit dem Neubau der Gondelbahn Carosello 3000 und den geshapten Trails speziell auf Einsteiger, Familien und Enduro-Biker. Für alle, die Livignos Westseite komplett auf dem Bike erkunden wollen, ist die „Tutti Frutti“ Rundtour wie gemacht. Man bewältigt auf 10 Trails eine Distanz von 45 km und 3.500 Tiefenmetern. Vorsicht ist jedoch geboten, denn einige Wege am Carosello 3000 sind „Shared-Trails“, daher werden Highspeed-Downhillbiker auch bewusst an den Mottolino-Bikepark auf der gegenüberliegenden Talseite verwiesen.

Wirklich zu empfehlen ist der Trail hinab ins Val Federia – eines der ursprünglichsten Täler Livignios mit nahezu unberührter Landschaft. Unten angekommen, lädt die Sonnenterasse der Alpe Federia zum Einkehren ein. Das Beste: Der Naturtrail beginnt direkt an der Bergstation des Carossello 3000. Nach Buchweizkuchen und einem Weißbier aus Italiens Höchster Brauerei (Birrificio Livigno 1816) läst man es gemütlich zurück nach Livigno rollen. Am Nachmittag kann man sich die Zeit bis zum Sonnenuntergang im modernen Aquagranda Wellnessbad vertreiben, italienische Dolce Vita in den malerischen Gassen genießen oder die traditionelle Küche zum Beispiel in der "La Calcheira" für sich entdecken.

Infos

Lage

Die Hochebene Livigno befindet sich zwischen Italien und der Schweiz und ist 40 km vom schweizerischen St. Moritz entfernt. Sie ist eine der höchsten Hochebenen Europas, liegt auf 1.816 m und hat ca. 6.500 Einwohner. Bekannt wurde sie vor allem durch den Wintertourismus, mittlerweile zieht die Region aber auch immer mehr Sommerurlauber an.


Bikeverleih und Service

Über den ganzen Ort verstreut findet man Bike-Verleihstationen von den unterschiedlichsten Herstellern. In der Nähe der Mottolino-Gondelbahn gibt es mit David´s Rental eine Verleihstation mit Shop direkt am Bikepark.

www.livigno.eu

www.carosello3000.com

MacAskill & Caluori: Home of Trails

Ein Schotte und ein Schweizer treffen sich auf einem Trail... Was wie der Anfang eines schlechten Witzes klingt, ist in der Tat der Beginn einer großartigen Begegnung.

Was tatsächlich passiert, wenn sich die Mountainbike-Profis Danny MacAskill und Claudio Caluori in Graubünden zum Mountainbiken verabreden, sieht man im neuen Video «Home of Trails». Kein Gipfel ist zu hoch, kein Trail zu steil, keine Schlucht zu tief. Wenn sich diese beiden auf allen fahrbaren Wegen durch Graubünden bewegen, gibt es natürlich viel Action und großartige Aussichten...

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Saisonstart im Bikepark Wagrain

Spotreport: Birgit Ertl

Endlich haben die Bikeparks wieder geöffnet!

20170613 WagrainGestartet sind wir dieses Wochenende im Bikepark Wagrain. Im Gegensatz zu Hinterglemm oder Leogang hat Wagrain zwar nicht so viele Trails zu bieten, dafür sind die Strecken die es gibt in perfektem Zustand.

Man kann entweder von der Mittelstation der Flying Mozart Gondel oder von ganz oben starten. Besonders für Anfänger eignet sich Wagrain, weil die Strecke ab der Mittelstation einen super Flow hat und man keine großen Hindernisse überwinden muss, wenn man nicht will ;)

Von der Bergstation weg sind die Trails steiler und technischer. Es ist also für wirklich jeden etwas geboten.

www.bikewagrain.com

Finale Ligure

Spotreport: Birgit Ertl

Finale Ligure, das italienische Freeride Mekka, war dieses Frühjahr unser erstes Bike-Ziel. Die Geschichten, die wir vor unserem Trip von Finale Ligure gehört haben, versprachen nicht zu viel: Extrem vielseitige Trails, die für alle Könnensstufen etwas zu bieten haben.

20170613 Finale1Man kann sich von einem Shuttledienst auf den Berg fahren lassen, oder selbst hochtreten. Das Beste an dem Ganzen ist, dass man nach einem anstrengenden Tag am Bike ans Meer radeln und einen Aperol Spritzer genießen kann ;-)

Leider ist Finale Ligure nicht unbedingt ein Geheimtipp. Deshalb sollte man die Shuttledienste unbedingt im Vorhinein buchen. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man tagelang keinen Platz bekommt.

20170613 Finale2Wem es in Finale Ligure zu voll wird, der sollte unbedingt die Trails in Nava (mit dem Auto ca. eine Stunde von Finale) ausprobieren. Dort gibt es ein kleines Bike Unternehmen namens Nava Freeride Enduro Paradise, das auf alle Fälle den Ausflug wert ist.
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