Pivot Shuttle LT
Nach einigen Jahren Pause im Sektor E-Bike bringt Pivot in diesem Jahr gleich zwei neue E-Bikes auf den Markt. Mit den Shuttle SL ein Light E-Bike der Sonderklasse (siehe unseren Test in der März Ausgabe) und dem großen Bruder, dem Shuttle LT. Pivot hat beim Shuttle LT mal richtig in die Vollen gegriffen. Mit 170/160 mm Federweg und 756 Wh Akku Leistung sind sie ganz weit vorne dabei. Das Shuttle gibt es in zwei Ausstattungsvarianten, dem Team XTR und den SLX/XT Kit. Wir hatten die Möglichkeit, dass Pivot Shuttle LT mit SLX/XT Kit zufahren.
Die Ausstattung am Shuttle LT ist sehr zweckmäßig. Mit der Fox Performance 38 Federgabel und Float X Dämpfer und dem Sag Indikator ist das Fahrwerk schnell und einfach einzustellen. Mit Shimano SLX Bremsen und 223mm/203mm Galfer Bremsscheiben ist reichlich Bremsleistung vorhanden. Die stabilen Newman Alulaufräder mit Maxxis Assegai Reifen sorgen für viel Vortrieb und den nötigen Grip in den Kurven. Die Akkuleistung von 756 Wh und der sparsame Shimano EP8 Motor sorgen für neue Höhenmeterrekorde und ordentlich Bumms. So kommen wir auf ein Gewicht von 23,8 kg in der Größe M. Das für ein Bike mit der Ausstattung ein super Wert ist.

Nun zu den Fahreindrücken: Man sitzt mittig und gut ausbalanciert im Bike, die Position ist relativ aufrecht und mit dem steilen Sitzwinkel von 77 Grad bringt man viel Kraft aufs Pedal. So sind lange Auffahrten ein Kinderspiel und wir schafften es sogar, die 2500 Höhenmetermarke zu knacken. Allerdings nur im Ecomodus, bei einem Fahrergewicht von 72 kg und entsprechender Fitness. Nach etwas Justierarbeit in der Shimano App, wo sich die einzelnen Fahrstufen individuell anpassen lassen, kann man selbst steilste Trails prima hochfahren. Der sensibel ansprechende Hinterbau und der Maxxis Assegai Reifen sorgen für sehr viel Traktion, so sind enorme Steigungen realisierbar.
Das wahre Potenzial liegt beim Shuttle LT natürlich im Downhill, hier zeigt sich, was in dem Bike steckt. Die Federung ist straff, aber nicht holprig. Man poppt wunderbar über die Hindernisse drüber und kann an Stufen super abziehen, ohne das Fahrwerk zu überfordern. So ist eine sportliche Fahrweise sehr gut möglich. Die Laufräder sind sehr steif und die Maxxis Assegai Reifen sorgen für den nötigen Grip. Da ist Fahrsicherheit bei hoher Geschwindigkeit garantiert. Man ist jederzeit Herr der Lage und es macht richtig Spaß, das Shuttle zu shredden. Das Bike hat wahnsinnige Nehmerqualitäten, aber wer lieber lange Touren mit viel Komfort fahren möchte, kann dies natürlich auch machen. Mit einem etwas komfortableren Setup spricht der Hinterbau sehr sensibel an und schluckt alle Wurzeln und Hindernisse. Lange Touren mit technischen Trails sind damit genauso gut zu meistern, wie schnelle, ruppige Downhills. Das große Einsatzspektrum des Shuttle LT lassen es zu einem super bergablastigen Allrounder werden, der keine Wünsche offenlässt. Pivot sichert sich mit dem Shuttle LT einen Platz in der Topliga der besten E-Mountainbikes.
www.pivotcycles.com
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Der neue Kurs der Swatch Nines 2023 besteht aus miteinander verflochtenen Freeride- und Slopestyle-Linien mit einer Vielzahl von verschiedenen Sprüngen und Drops, auf denen die eingeladenen Fahrerinnen und Fahrer ihr Können zeigen werden. Das Highlight ist ein 40 Meter langer Skatepark in den Bäumen, der auf einer erhöhten Plattform inmitten der Baumkronen Bike- und Skateboard-Features vereint. Die Freeride- und Slopestyle-Linien enden mit einem Big-Air-Kicker, der drei Absprungmöglichkeiten bietet.
Mit Emil Johansson (SWE) und der 16-jährigen Patricia Druwen (GER) aus Bergisch-Gladbach haben die beiden derzeit Führenden der FMB World Tour ebenso ihre Teilnahme an den Swatch Nines MTB bestätigt wie die UCI-Downhill-Weltmeisterin 2022 und 2023, Valentina Höll aus Saalbach (AUT). Die vollständige Startliste mit 15 Mountainbikerinnen und 28 Mountainbikern sowie fünf Skateboarderinnen und Skateboardern findest du unter www.thenines.cc/riders-mtb.
Der ehemalige britische Downhill-Champion Dan Atherton hat das gesamte vergangene Jahr gemeinsam mit Ollie Davey damit zugebracht, den Kurs für das Red Bull Hardline erneut anzupassen: Ein Teil Downhill, ein Teil Freeride-Track – und das ganze im unvorhersehbaren, klassisch Walisischen Wetter.
2022 waren erstmals seit 2019 auch wieder Zuschauer dabei, die erlebten, wie Junior WC Sieger Jackson Goldstone einen Fehler Bernard Kerrs ausnutzte und sich selbst zum Champion krönte. Jess Blewitt war außerdem die erste Frau, die am Hardline teilnahm.
Wer am liebsten downhill unterwegs ist, fährt mit einer der Seilbahnen bei kostenloser Bike-Beförderung zum Alpincenter am Kitzsteinhorn auf 2.450 Meter oder auf den Maiskogel auf 1.570 Meter. Von dort geht es über unterschiedliche Freeride-Trails wieder hinunter in das Tal. Mountainbikern, die gerne selbst bergauf treten, stehen mehrere Routen zur Auswahl, die sie mit reiner Muskelkraft, unterstützt durch E-Motor oder auch kombiniert mit Seilbahn-Panoramafahrten bewältigen können. In jedem Fall warten in diesem einzigartigen Naturraum an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern großartige alpine Landschaften unterschiedlichster Vegetationszonen vom Tal bis ins Hochgebirge.
Am Kitzsteinhorn sind je nach Schneelage von Mitte Juni bis Mitte September drei Freeride-Trails für erfahrene Mountainbiker geöffnet, die über insgesamt 11,8 Kilometer und 2.005 Höhenmeter vom hochalpinen Terrain bis hinunter ins Tal führen. Geissstein Trail (3,4 km, 492 Hm), Wüstlau Trail (6,5 km, 1.100 Hm) und Bachler Trail (2 km, 413 Hm) erfordern ausgezeichnete Bikebeherrschung, hohes technisches Fahrkönnen und eine entsprechende Ausrüstung. Ein weiterer, familienfreundlicher Trail wartet am Maiskogel (3,7 km, 381 Hm).








