Biken in Osttirol
Mountainbike für jeden Geschmack
Die Mountainbike-Region Osttirol bietet unzählige Möglichkeiten für jeden Schwierigkeitsgrad. Besonders die ouren rund um Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, sind sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene ein unvergessliches Erlebnis. Und auch Bikeparkfans kommen auf ihre Kosten: Der Bikepark Lienz öffnet bereits am 18. Mai, der Bikepark Großglockner Resort folgt am 24. Juni.
Egal ob mit Mountainbike, Rennrad oder beim Familienausflug: Umgeben von 266 Dreitausendern präsentiert sich Osttirol als Bike-Destination der Superklasse. Ein Singletrail-Streckennetz mit insgesamt 120 markierten Routen verschiedenster Schwierigkeitsgrade und Höhenprofile, zwei Bikeparks für Enduristi und Downhiller, ein ausgeklügeltes Netz an Ladestationen und Strecken für E-Biker – nicht umsonst kommen einige der besten Mountainbiker der Welt aus Osttirol. Und trotz der perfekten Infrastruktur und der von Anfang Mai bis weit in den Oktober reichenden Saison ist Osttirol immer noch eine Art Geheimtipp: Die Osttiroler haben früh erkannt, dass die Natur die wertvollste aller Ressourcen ist und liegen daher im europaweiten Ranking der umweltfreundlichen Destinationen ganz vorn. Hinzu kommen moderne Unterkünfte, ausgezeichnete regionale Küche und all das zu fairen Preisen.Neun Gebirgsgruppen und zahlreiche verkehrsarme Seitentäler, 266 Dreitausender, der Nationalpark Hohe Tauern – auch wenn das Biken im Vordergrund steht, geizt Osttirol nicht mit spektakulären Herdfacts bzw. den entsprechenden WOW-Panoramen und -Erlebnissen. Besonders beliebt sind Touren in Seitentäler wie das Debanttal oder Timmeltal, die zwar einiges an Kondition erfordern, aber mit unberührter Natur entschädigen. Eine Extraportion Adrenalin versprechen hingegen die beiden Bikeparks Lienz am Hausberg Hochstein und Kals im Großglockner Resort: Einige der angelegten Single Trails eignen sich als Übungsterrain für Anfänger und sogar Familien, die rot und schwarz eingestuften Strecken haben es dagegen in sich: Der Bikepark Kals am Großglockner bietet acht Trails mit 39,7 km Länge und 980 Meter Höhendifferenz. Der Bikepark Lienz hat sich mit seinen vier Trails, dem Flow Family Trail, dem Alban Lakata Trail, dem Peter Sagan Trail und dem Welcome to the Jungle mit einer Gesamtlänge von zwölf Kilometern und fast unendlichem Flow, kniffligen Wurzelpassagen und massiver Airtime eine richtige Fanbase erarbeitet.
Entspannter geht es auf dem klassischen Radwegenetz zu: Auf rund 1.000 km Strecke lässt sich nicht nur ganz Osttirol erfahren, sondern auch das benachbarte Kärnten bis ins slowenische Maribor bzw. bis ins Südtiroler Toblach, in dem die Drau entspringt. Und wer wirklich lange im Sattel sitzen will, der nimmt sich die Parkade vor. Parkade ist das grenzüberschreitende Netz aus Bikerouten, zu dem sich Osttirol, Friaul und Venetien zusammengeschlossen haben. Ein besonderes Abenteuer: In den Osttiroler Bergen starten, am Meer an der Adria ankommen. Die Parkade-App ist dabei ein kostenloser Tourenbegleiter, die den Radler mit Tourenvorschlägen sowie kulturellen und lukullischen Tipps versorgt.Wie man es auch dreht und wendet: Mit dem Bike ist Osttirol einfach immer eine Reise wert.
www.osttirol.com
- Freigegeben in Spots

Endlich konnten Crans-Montana Exploitation (CME) und die Bergbahnen von Crans-Montana (CMA) jetzt auch die blaue Downhill-Linie in Betrieb nehmen. „Es war uns wichtig, eine abwechslungsreiche und sichere Strecke anzubieten“, zeigt sich Romain Espejo, Präsident Crans-Montana Parks, stolz. Vier Monate und tausende Spatenstiche später kann die neue, 3km lange Strecke nun für die Bikeenthusiasten frei gegeben werden.
Wie gewohnt bietet der Bikepark Leogang MTB-Herausforderungen für alle Geschmäcker: Von Downhill-Weltcupstrecken über feinste Trails aller Schwierigkeitsstufen bis hin zum Riders Playground für Einsteiger und Kids gibts auch im Sommer 2020 wieder das volle Programm.
Piccolo Tibet, so wird Livigno auch liebevoll genannt. Die Gemeinde war bis in die fünfziger Jahre nur im Sommer erreichbar und die restlichen 6 Monate von der Außenwelt abgeschnitten. Dank des mautpflichtigen Munt la Schera Tunnels kann man Livigno ganzjährig von der Schweizer Seite aus mit dem Auto erreichen (Achtung! Die Fahrtrichtungen sind vor Allem im Winter nur zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet), ansonsten kommt man auch alternativ über den Passo di Foscagno von Italien aus. Diese spezielle, abgeschiedene Lage hat ihren ganz besonderen Charme. Außer aktiven Familien trifft man hier vermehrt auf Sportler, Wanderer, Mountainbiker, Kletterer und Rabattjäger. Denn sehr zum Vorteil unseres Tankbudgets gibt es in Livigno viele Waren Zollfrei.
Wie im Winter so ist auch im Sommer der „Mottolino“ Dreh- und Angelpunkt der Szene. Sobald sich eine Gondel öffnet, wimmelt es nur so von Fullface-Helmen und Downhill-Maschinen. Auf den ersten Blick kann der Schein schnell trügen, denn nicht nur Speed-Junkies suchen hier ihren Spaß auch entspannte Trailliebhaber findet man am „Fun-Mountain“. Livigno hat seit dem Downhill-Weltcup 2005 viel Arbeit in ein gut ausgebautes Mountainbike-Streckennetz gesteckt: Mittlerweile kann man auf der Mottolino-Seite des Tals aus über 13 Trails wählen, vom Flow-Trail bis zur World-Cup-Downhillstrecke.
Nachdem die Gravity-Gemeinde ihren Spielplatz im Bikepark Mottolino nutzt, setzt Livigno mit dem Neubau der Gondelbahn Carosello 3000 und den geshapten Trails speziell auf Einsteiger, Familien und Enduro-Biker. Für alle, die Livignos Westseite komplett auf dem Bike erkunden wollen, ist die „Tutti Frutti“ Rundtour wie gemacht. Man bewältigt auf 10 Trails eine Distanz von 45 km und 3.500 Tiefenmetern. Vorsicht ist jedoch geboten, denn einige Wege am Carosello 3000 sind „Shared-Trails“, daher werden Highspeed-Downhillbiker auch bewusst an den Mottolino-Bikepark auf der gegenüberliegenden Talseite verwiesen.

Aber auch für motivierte Anfänger ist im Bikepark Innsbruck gesorgt. Bereits ab dem 3. Juni gibt es 15 Wochen lang jeden Montag kostenfreie Mountainbike Einsteiger-Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Möglich macht dies die Initiative „Bewegt im Park“ der Stadt Innsbruck. Langweilig wird es im Bikepark Innsbruck jedenfalls nie - den gesamten Sommer über dreht sich mit Events, Camps, Special-Offers sowie Ferienprogrammen für Kids und Teens alles rund um das Thema Rad.
Sportlich wird es bei der Sellaronda Mountainbike Track Tour: Sie führt über den Campolongo Pass, das Pordoijoch, das Sellajoch und das Grödnerjoch rund um das Sella-Massiv. Die beliebte Trail-Tour begeistert nicht nur mit beeindruckender Bergkulisse – technische Abfahrten und anspruchsvolle Single Trails sorgen für ordentlich Adrenalin. Wer nicht die komplette Strecke selber hochtreten möchte, der kann auch auf die verschiedenen Bergbahnen zurückgreifen, um die 58km lange Tagestour zu bewältigen. Selbstverständlich bieten die Bikeguides im Val di Fassa ebenfalls an.
Bikepark-Fans kommen im Fassa Bike Resort Belvedere voll auf ihre Kosten. Von rasanten Abfahrten, über spektakuläre Sprünge, bis hin zu Holzstegen auf unbekanntem Terrain ist alles dabei – Emotionen und Action pur. Dank organisierter Downhill-, Freeride- und Enduro-Touren kommt wirklich jeder in den Genuss von Schlamm, Kiesel und richtig Speed.
In Serfaus-Fiss-Ladis kommen Kinder und Eltern – gleich ob Einsteiger und erfahrene Biker - auf ihre Kosten: Auf den abwechslungsreiche Trails, als Teilnehmer bei einer der mit Leidenschaft geführten Touren oder mit der 2018 neu gegründeten Bikeschule geht dem Biker das Herz auf.
Der Bikepark wartet auf alle, die sich auf ihren Bikes richtig austoben möchten. Hoch geht es mit der Waldbahn in Fiss. Wer das ein oder andere Ausrüstungsteil noch besorgen muss, ist im Bikeshop direkt an der Talstation der Waldbahn bestens aufgehoben. Ob Bike, Schutzbekleidung oder Ersatzteile, hier findet jeder das Benötigte.
Abseits des Bikeparks sorgen unzählige Trailvarianten für Abwechslung im Bike-Programm. Leichte Einstiegsmöglichkeiten für Anfänger und Familien bietet der Scheidtrail. Auf perfekt gehapten Lines finden Biker ihren Flow und können sich an Northshores und Doppelwellen herantasten. Für Abwechslung sorgen viele Anlieger und spielerische Wellen, die eine freie Linienauswahl zulassen.
Besondere Spannung und Action sind beim Flüstertrail auf 2.433 Metern garantiert. Lose Steine und steile Abfahrten werden von paradiesischem Panorama begleitet. Angefangen beim Schönjoch verläuft die rasante Fahrt hinab über Stock und Stein und unbeschreiblicher Aussicht. Nach dieser adrenalingeladenen Fahrt, werden die Akkus im urigen Heustadel Dorf wieder aufgefüllt und der Spaß geht weiter.








