Actionreicher Doppel-Weltcup in Saalfelden Leogang
Vali Höll bei ihrem ersten Elite-Rennen trotz Podiumsplatz "enttäuscht"
Bereits zum zehnten Mal fand der UCI Mountainbike Weltcup nun im Pinzgau statt, zum ersten Mal jedoch mit den zwei traditionellen Disziplinen Cross-Country und Downhill im Rahmen des Out of Bounds Festivals. Disziplinen-übergreifend waren insgesamt 629 AthletenInnen aus 44 Nationen beim ersten Doppel-Weltcup im Salzburger Land am Start. Am Freitag, dem ersten Renntag hatte Regen in der Nacht zuvor für anspruchsvolle Abfahrten und herausfordernde Bedingungen im Epic Bikepark Leogang gesorgt, am Wochenende kam schließlich die Sonne heraus.
Für die DownhillerInnen war der Mercedes-Benz UCI Mountainbike Weltcup in Saalfelden Leogang das erste Weltcup-Rennen der Saison. Die neuen, technischen Strecken-Abschnitte im Wald, vor allem Vali’s Hölle, waren die Schlüsselstellen, in denen die besten RiderInnen den Sieg unter sich ausmachten. Am Samstag waren Troy Brosnan und Camille Balanche nicht zu schlagen, wobei „Local“ Valentina Höll in Führung liegend erst kurz vor dem Ziel zu Sturz kam und damit das Nachsehen um den ersten Sieg der Saison hatte. Enttäuscht sicherte sich die junge Saalbacherin dennoch Rang zwei, noch vor der Slowenin Monika Hrastnik.
Der Qualifikationsschnellste Troy Brosnan holte mit einer wahnsinnigen Performance seinen überhaupt dritten Weltcup-Sieg und ersten seit vier Jahren. Er gab alles in der Wald-Sektion und entschied hier das Rennen für sich. Rang zwei beim UCI Mountain Bike Downhill World Cup in Saalfelden Leogang ging an den jungen Franzosen Thibaut Daprela, sein Team-Kollege Amaury Pierron reihte sich hinter ihm auf dem dritten Platz ein.Im olympischen Cross-Country hatten es ebenso die Wald-Abschnitte in sich; die langen, steilen Anstiege zeigten hingegen, wer konditionell in bester Form war. Sowohl das Weltcup-Rennen über die olympische Distanz als auch das Short Track Rennen konnte Mathias Flückiger für sich entscheiden. Bei den Damen holte sich die junge Überfliegerin Loana Lecomte überlegen den Doppel-Sieg.
Über das gesamte Wochenende waren 1.600 Zuschauer/Innen live dabei, die mit viel Jubel an Jubel und Euphorie für eine tolle Stimmung sorgten. Mit einem ausgeklügeltem Sicherheitskonzept konnte das erste Mal seit langer Zeit wieder ein Mountainbike-Weltcup mit ZuschauernInnen stattfinden. Besonders für die AthletenInnen, aber auch MitarbeiterInnen und HelferInnen war dies ein großes Highlight.Downhill Elite Damen UCI Weltcup Gesamtwertung:
1 Camille Balanche (SUI) 220
2 Valentina Höll (AUT) 210
3 Monika Hrastnik (SLO) 156
4 Marine Cabirou (FRA) 155
5 Tahnee Seagrave (GBR) 122
Downhill Elite Herren UCI Weltcup Gesamtwertung:
1 Troy Brosnan (AUS) 220
2 Thibaut Daprela (FRA) 210
3 Amaury Pierron (FRA) 156
4 Reece Wilson (GBR) 155
5 Danny Hart (GBR) 122
Cross Country Elite Damen UCI Weltcup Gesamtwertung:
1 Loana Lecomte (FRA) 1857
2 Pauline Ferrand-Prévot (FRA) 1726
3 Anne Terpstra (NLD) 1350
4 Sina Frei (SUI) 1069
5 Lena Gerault (FRA) 1064
Cross Country Elite Herren UCI Weltcup Gesamtwertung:
1 Nino Schurter (SUI) 1469
2 Mathias Flückiger (SUI) 1394
3 Ondrej Cink (CZE) 1334
4 Jordan Sarrou (FRA) 1302
5 Victor Koretzky (FRA) 1300
www.saalfelden-leogang.com
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In Wolkenstein in Gröden fand der BMW Hero Südtirol Dolomites 2021, der auch Teil der UCI Mountain Bike Marathon Series 2021 ist, statt. In der Kategorie Elite gewann der Deutsche Andreas Seewald vom Canyon Northwave MTB Team, der die 86 Kilometer lange Strecke über das Grödnerjoch, den Campolongo-Pass, das Pordoijoch und den Duron-Pass in 4:26.57 absolviert und dabei 4.500 Höhenmeter bewältigt hat. Zweiter wurde Samuele Porro vom Team Trek Pirelli mit einem Rückstand von 2’13, gefolgt von Leonardo Paez vom Team Giant Polimedical auf dem dritten Platz.
Auch die Frauen haben ein großartiges Rennen geboten: Auf der 60 Kilometer langen Strecke, auf der es 3.200 Höhenmeter zu überwinden galt, gipfelte ein emotionsgeladenes Race im Sieg von Katazina Sosna vom Team Torpado-Südtirol International MT, die von Anfang an in Führung lag, als Erste ins Ziel einfuhr und damit die Rangliste 2021 mit einer Zeit von 3:50.45 anführt.
Obwohl beide Kategorien der Spark-Reihe denselben Rahmen haben, unterscheiden sich die Bikes enorm. Im Vergleich zum Spark RC kommt das 900er mit einer Trail-orientierten Ausstattung: einem größeren Dämpfer, einer Gabel mit längerem Federweg, breiterem Lenker und Trail-fokussierten Reifen usw.
Die Bike Republic Sölden wurde 2015 aus einem ganz besonderen Gedanken heraus geboren: Eine Nation für alle Biker. Denn anders als in gewöhnlichen Bikeparks, erstreckt sich das Terrain vom Tal über die Berghänge bis hinauf zum Gipfel. Gelebte Bike-Kultur sozusagen – offen für alle, ob mit oder ohne Bike. Und selbstverständlich ein sensationelles Revier, das keine Wünsche offenlässt. Hier regieren Fairness und Master Flow. Und der*die Bürger*in selbst: Riders Rule! Wer einen Pass hat, darf auch mitsprechen und über die Zukunft mitentscheiden. Die Einbürgerung ist keine schwere Entscheidung, schließlich spricht das riesige Netz in allen Schwierigkeitsgraden mit den Naturtrails, ökologisch gebauten Lines, Touren, Enduro-Routen und Pumptracks für sich.
Extrem anspruchsvoll, mehr als steil, immer am Limit. Oder um es mit den Worten der Ehrenbürgerin der Bike Republic und Mehrfach-Weltmeisterin Laura Stigger zu sagen: „Olm volle“. Immer am Anschlag zu fahren, fordert die 2021 geshapte und nach der Ötztalerin benannte Olm volle Line auf jeden Fall. Die 1,4 Kilometer lange Strecke ist nicht nur schwarz, sondern doppelschwarz. Das steile Gelände ist gespickt mit Wallrides, wilden Wurzeln und Steinpassagen, Step Ups & Step Downs sowie Drops und massiven Sprüngen bis zu 14 Metern. Definitiv nichts für Anfänger also. Für die von der australischen Trailbau-Legende Glen Jacobs konzipierte Line ist daher bislang eine Voranmeldung nötig und sie ist nur für Trainingsteams sowie Foto- und Videoproduktionen freigegeben. Alle anderen dürfen den waghalsigen Profis aber gerne zusehen.
Auch abseits der Bike Republic gibt’s ab 11. Juni wieder Bergerlebnis satt in Sölden: Die cineastische Installation 007 ELEMENTS lädt zum Eintauchen in die Welt von James Bond & Co ein, wobei es nicht nur um Spectre geht sondern um dramatische Klangkulissen, atemberaubende Actionszenen und natürlich die kultigen Charaktere selbst. Ebenfalls im Sommermodus befinden sich die 300 Kilometer an markierten Wanderwegen, vom familienfreundlichen Themenweg bis zu hochalpinen Mehrtagestouren. Der Frühsommer in den Bergen beschert obendrein eine herrliche Blumenpracht und fantastische Aussichten auf unvergesslichen Bergerlebnisse im Ötztal.
Zu schlagen gilt es Emil Johansson: Der Schwede gewann die letzten drei Crankwory Slopestyles und hat Tricks auf einem Level präsentiert, bei dem viele Athleten nur schwer mithalten können. Vor allem der zweifache Sieger aus den Jahren zuvor, Nicholi Rogatkin, wird Emil heuer wieder hart fordern.
Die gesamte Action der 17 Slopestyle-Rider beim Crankworx Innsbruck Slopestyle wird live auf Red Bull TV zu sehen sein. Insgesamt werden fünf Events an den vier Festivaltagen live übertragen.
Die Eckdaten
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