Bike Ladies Days von 25. bis 27. August 2023 in Sölden
40, weiblich, Mountainbikerin
Die Bikeparks und Single Trails gehören längst nicht nur mehr den Youngsters. Alle Altersgruppe können mittlerweile dem technischen Biken auf unterschiedlichem Terrain mit Wurzeln, Stufen und anderen Hindernissen viel abgewinnen. Unter ihnen ein hoher Anteil Frauen, und keinesfalls nur jene in ihren Zwanzigern. Girls-Camps mögen zwar gerade boomen, aber Mädchen sind viele, die damit angesprochen werden sollen längst nicht mehr. Bei den Bike Ladies Days setzen die Veranstalter daher seit Anbeginn auf jene Zielgruppe, die eine neue Herausforderung, wie jene des Single Trail Fahrens gezielt mit einer gründlichen Einschulung von Profis und auf Top-Equipment, wie das von Simplon, angehen will. Mit durchschnittlich 40 Jahren sind die Ladies Days Events Teilnehmerinnen auch im besten Alter, um so ein neues Abenteuer zu beginnen.
Nach Stubai, Mutters, Südburgenland und Ischgl nehmen die Bike Ladies Days diesen Sommer alle interessierten Frauen mit in die Bike Republic Sölden. Dort ist der Frauenanteil nach eigenen Angaben überdurchschnittlich hoch. Und das ist bei den flowigen Lines auch kein Wunder. Genau das, was Frauen lieben und wo sie sich entspannt an die fahrtechnischen Herausforderungen anpassen können, bieten die unterschiedlichen Strecken in Sölden. Kommende Saison kommt mit einer grünen Line, auf der laut den Erbauern sogar die Oma mit dem kleinen Enkel fahren kann, die perfekte Schulungs- und Anfängerstrecke dazu.
Die Vielfalt spiegelt sich bei den Bike Ladies Days nicht nur bei den Trails, die an dem Wochenende zur Verfügung stehen, wider. Die Damen kommen zum gemeinsamen Mountainbiken aus allen Teilen des deutschsprachigen Raumes zusammen. Einige mit Freundin, Schwester oder Tochter, andere alleine, aber mit der Gewissheit, dass sie bei den Bike Ladies Days auf alle Fälle Anschluss an eine tolle Gruppe finden werden. Denn schließlich geht es nicht nur ums Radfahren bei den Ladies Days, es geht auch ums Kennenlernen, Vernetzen, Freundschaften schließen, den Genuss und den Spaß. Apropos Spaß: Für den garantieren die ausgebildeten und erfahrenen Bike-Guides rund um Ladies Days Head-Coach Patrick Ribis. Um den Transport ihres Drahtesels nach Sölden müssen sich die Teilnehmerinnen aber genauso wenig Gedanken machen. Für alle Damen bringt der Vorarlberger Hersteller Simplon die neuesten E-Fullys aus seinem Stall am Bodensee für die Damen mit ins Ötztal.
PROGRAMM
Freitag, 25.08.2023:
o ab 15:00 Uhr: Treffpunkt, Kennenlernen, Programmvorstellung
o Ausgabe der SIMPLON Bikes inkl. Einstellung durch Fachpersonal
o gemeinsames Abendessen
Samstag, 26.08.2023:
o ab 09:00 Uhr: Ausrüstung, Cockpit-Einstellungen, Technikübungen (Grundposition, Bremstechnik, Auf-/Absteigen, Balance, ...)
o bis 16:00 Uhr: Technik-Übungen mit ausgebildeten Bike-Guides, vielen praktischen Übungen (Kurvenfahren, Wurzeln, etc.) und Einkehr unterwegs
o 16:30 Uhr: Schlauchwechsel-/Schrauberkurs – kleine Reparaturen selber machen
o gemeinsames Abendessen
Sonntag, 27.08.2023:
o 09:00 bis 15:00 Uhr: Fahrtechnik und Fahrspaß auf den Trails der Bike Republic Sölden mit vielen Tipps von den Bike-Profis, Mittagspause mit Einkehr unterwegs
o Abschlussdrink und Verabschiedung
Unterkunft: Riders In, Dorfstraße 92, A-6450 Sölden, www.ridersin-soelden.at
Fahrtechnische Voraussetzungen: Radfahren können, keine Trail-Erfahrung notwendig
www.ladiesdays.at
- Freigegeben in Events

Kommen wir zu den Fahreindrücken: Mit knappen 14 kg Gewicht geht es gut den Berg hoch. Die Sitzposition mit einem 77 Grad Sitzwinkel ist unverändert geblieben. Der Hinterbau arbeitet sehr antriebsneutral, sodass man sich die Verriegelung des Dämpfers sparen kann. Die bergablastige Geometrie hat ihre Vorteile natürlich ganz klar, wenn es in den Trail geht. Das Fahrwerk ist sportlich straff, die Kinematik wurde überarbeitet und soll so mehr Unterstützung und Rückmeldung, besonders im mittleren Federwegsbereich, bringen. Dies ist deutlich spürbar in felsigem Terrain. Das Fahrwerk fühlt sich knackig hart an, trotzdem springt das Hinterrad nicht, sondern hat immer Bodenkontakt. Der Hinterbau gibt extrem viel Feedback an den Fahrer, dadurch steigt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dies führt so zu mehr Kontrolle und fördert so eine flottere und sichere Fahrweise.
Die Reaktion der Puristen ist klar: Was soll das? Wie komme ich jetzt an den Dämpfer, um die Einstellungen zu ändern? Aber ehrlich gesagt: Wie oft muss man denn die Dämpfereinstellungen ändern? Normalerweise macht man das ja zu Beginn, wenn das Bike neu in den Fahrradkeller einzieht, und das wars meistens. Staub, Schlamm und Schmutz bekommt der Dämpfer hingegen immer ab, und braucht dadurch auch mehr Pflege. Hier hat das Genius einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, und außerdem schaut das Bike einfach sauber und aufgeräumt aus. Für Scott eigentlich eh nur konsequent, schließlich arbeitet man schon seit längerem an der Optik der Bikes. Stichwort OnepieceVorbau, Stichwort innverlegte Züge. Sauber und clean, so soll es sein – volle Punktzahl für die Optik.
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