header bg sommer 26

Euregio- Lawinenprognosebericht avalanche.report startet im Herbst 2018

v.l.n.r. Herbert Walter (Tirol), Rudi Mair (LWD Tirol), LR Tiziano Mellarini (Trentino), Alberto Trento (LWD Trentino), LR Arnold Schüler (Südtirol), Michela Munari (EVTZ) Euregio v.l.n.r. Herbert Walter (Tirol), Rudi Mair (LWD Tirol), LR Tiziano Mellarini (Trentino), Alberto Trento (LWD Trentino), LR Arnold Schüler (Südtirol), Michela Munari (EVTZ)

Tirol, Südtirol und Trentino starten grenzüberschreitendes Informations- und Kompetenzzentrum im Bereich Schnee, Lawinen und Warnung mit Webportal avalache.report

Die Euregio-Länder Tirol, Südtirol und Trentino haben sich zusammengeschlossen, um weltweit ein einzigartiges, innovatives und grenzüberschreitendes Projekt ins Leben zu rufen. Ab Winterbeginn 2018 können WintersportlerInnen innerhalb der Europaregion die Lawinenvorhersage über einen gemeinsamen Webauftritt, avalanche.report, beziehen. Es entsteht ein gemeinsames und in seiner Art einzigartiges Informations- und Kompetenzzentrum im Bereich Schnee, Lawinen und Warnung.

Die Gefahr von Lawinen ist ein ständiger Begleiter für die Menschen, die im Natur- und Lebensraum der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino leben, arbeiten oder Erholung suchen. Seit den späten 1960er Jahren informieren deshalb die drei Lawinenwarndienste innerhalb der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino die Öffentlichkeit über die aktuelle bzw. zukünftige Lawinensituation. Anfang 2017 hab die Lawinenwarndienste der drei Länder, der EVTZ und die Universtiät Wien das INTERREG-Projekt ALBINA (Die weiße Göttin) ins Leben gerufen, um eine neue, innovative, grenzüberschreitende Plattform für Schnee, Lawinen und Warnung der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Menschen innerhalb der Europaregion erhalten dadurch Zugang zu einem Bürger-Service der nächsten Generation.

„Das Ziel ist es, weltweit die modernste Lawinenwarnung den Bürgern zur Verfügung zu stellen und dieses geballte Know-How auch grenzüberschreitend zu teilen“, erzählt Projektleiter Dr. Christoph Mitterer.

Die Koordination der drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino funktioniert multilingual und multikulturell. Der Projektpartner aus der Arbeitsgruppe Kartographie und Geoinformtion des Instituts für Geographie und Raumforschung der Universität Wien, zahlreiche externe Partner, allen voran die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Agentur Transporter, spielen dabei eine wichtige Rolle und ermöglichen es, neue Technologien zu testen und zum Einsatz zu bringen.

Schon in diesem Winter wurde die erste operative Phase (proof-of-concept) im Trentino umgesetzt und fehlerfrei durchgeführt. Die Prognoseberichte funktionieren dort bereits mit der neuen Software und die Nutzer scheinen die Umstellung gut anzunehmen: Die Zugriffszahlen konnten verdoppelt werden.

Mit der Umstellung auf einen euregioweiten, prognostischen, operativen Betrieb ergeben sich weitreichende Änderungen, die eine langfristige Planungssicherheit erfordern und frühzeitig zwischen den beteiligten Partnern vereinbart werden müssen. Aus diesem Grund trafen sich in Trient die Landesräte der drei Länder. Landeshauptmannstv. Josef Geisler (Tirol), Landesrat Arnold Schuler (Südtirol) und Landesrat Tiziano Mellarini (Trentino) unterzeichneten gemeinsam ein Einvernahmeprotokoll zur Zukunft des grenzüberschreitenden Service. Dieses Protokoll sichert die Fortführung des Projektes über das Jahr 2019 hinaus und unterstreicht die Wichtigkeit und Verbundenheit der drei Länder.

Der Zeitpunkt des Starts des gemeinsamen Euregio-Lawinenprognoseberichts „avalanche.report“ ist ebenfalls kein Zufall. Im Oktober tagt der weltweit größte Congress im Bereich Schnee und Lawinen (ISSW: issw2018.com) im Herzen der Alpen. Knapp 1000 Lawinenwarner, Wissenschaftler und Praktiker in diesem Bereich werden sich in Innsbruck treffen, um ihre Erfahrungen und Wissen auszutauschen. An diesen Tagen wird auch das Euregio-Projekt „avalanche.report“ in aller Munde sein und dort den Experten präsentiert. Der operative Betrieb der drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino wird dann aufgenommen und bildet in Zukunft das Innovationszentrum für Schnee, Lawinen und Warnung im Herzen der Alpen.

avalanche.report

Medien

Letzte Änderung amMontag, 09 April 2018 15:06

News

DIE FUNKEN FLIEGEN BEI SWATCH …

Als BMX auf MTB traf Die Funken flogen vergangene Woche in...

24. Juni 2026

Swatch Nines Bike 2026

Halbzeit  Swatch Nines Bike 2026 läuft auf Hochtouren. Noch bis Samstag...

19. Juni 2026

10 Jahre lake.bike

Jubiläumswochenende am Faaker See Was vor zehn Jahren begann, hat sich...

19. Juni 2026

Dips&Drops und SQlab start…

Neue Kooperation Mit einer neuen Partnerschaft gehen das Bike- und Ski-Hotel...

18. Juni 2026

Shimano präsentiert neue DEORE…

Mehr Kontrolle auf dem Trail Shimano erweitert sein Portfolio um zwei...

17. Juni 2026

Goldsbury feiert Premierensieg…

Enduro Weltcup Leogang Mit Regen, rutschigen Trails und mehr als 73...

15. Juni 2026

Events

25 Jahre Epic Bikepark Leogang…

Drei Tage Action, Challenges und Party zum Jubiläum Vor 25 Jahren...

26. Juni 2026

GLEMMRIDE Bike Festival

09.-12.07.2026 Zum Jubiläum verwandelt sich die Bike-Region erneut in einen Treffpunkt...

25. Juni 2026

Swatch Nines Bike startet in S…

MTB trifft BMX In sechs Tagen ist es soweit: Swatch Nines...

10. Juni 2026

Green Days 2026

Saisonstart am Reschenpass Vom 29. bis 31. Mai 2026 eröffnen die...

27. Mai 2026