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Petra unterwegs: Mit Bergbahn-Chef Sepp Burger in Kitzbühel

Unterwegs mit Bergbahn-Chef Sepp Burger in Kitzbühel Petra Rapp Unterwegs mit Bergbahn-Chef Sepp Burger in Kitzbühel

Petra Rapp ist, ob Sommer oder Winter, in den Bergen unterwegs und Bergstolz-Freundin der ersten Stunde. Immer wieder mal dürfen wir eine ihrer schönen Storys veröffentlichen (zum Beispiel HIER), so auch in unserer "Unterwegs"-Rubrik. Wie ein Skitag mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bergbahn Kitzbühel AG aussieht, erzählt sie in "Petra unterwegs: Mit Bergbahn-Chef Sepp Burger in Kitzbühel".

20200120 J.Burger Foto Rapp 9Anhalten ist keine Option für Dr. Josef Ernst Burger, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn AG Kitzbühel. Der Sepp, wie sie ihn hier überall nennen, lässt es so richtig krachen auf den Brettern und man muss auch als sehr versierter Skifahrer schauen, dass man dem 68jährigen überhaupt hinterherkommt. Nonstop brettert er von der Bergstation der neuen Fleckalmbahn auf den bestens präparierten Pisten ins Tal und wartet unten mit einem Lachen im Gesicht. Skifahren ist seine große Leidenschaft. Aufgewachsen in Westendorf hat er es damals in den Tiroler Landeskader geschafft, das Rennfahrergen hat er folglich im Blut. Und auch, dass man achtsam mit all seinen Sachen umgeht und gut darauf aufpasst. Er gehört noch zu der Generation, die die eigenen Ski immer selbst herrichten mussten. „Das geht in Fleisch und Blut über“, sagt er, weshalb er auch heute noch ganz vorsichtig über den Weg quert, damit der Belag seiner Bretter ja keinen Schaden von vereinzelten Kieselsteinen nehmen.

20200120 J.Burger Foto Rapp 8Sepp Burger kommt auf bis zu 70 Skitage pro Saison. 50 davon mindestens in „seinem“ KitzSki-Skigebiet, das sich über die Orte Kitzbühel, Kirchberg, Reith, Aurach, Jochberg, Mittersill und Hollersbach erstreckt und den Gästen auch in diesen ansonsten so schneearmen Januartagen insgesamt 234 Abfahrtskilometer bietet. „Ein guter Chef muss sein Produkt und vor allem auch sein Team sehr gut kennen“, sagt er und ein bisschen Wehmut schwingt mit. Ende März wird er sich in den Ruhestand verabschieden. Nach einem langen intensiven Berufsleben, indem er zuvor u.a. in der Luftfahrt u.a. im Vorstand bei Austrian Airlines gearbeitet hat, bevor er 2008 zu den Kitzbüheler Bergbahnen wechselte. Dort hat er die letzten zwölf Jahre viel bewegt. 225 Millionen Euro wurden in der Zeit investiert, 110 Einzelprojekte realisiert. Das jüngste und mit einer Investitionssumme von 27,5 Millionen Euro teuerste Projekt ist die im Dezember 2019 eröffnete neue Fleckalmbahn in Kirchberg.

Benchmark neue Fleckalmbahn in Kirchberg

20200120 web A4 Fleckalmbahn 1Die neue Bahn mit u.a. energiesparendem Direktantriebssystem und ihren 10er-Kabinen aus dem Hause Leitner ist Hightech pur. Im eleganten Pininfarina Design bietet sie größten, derzeit am Markt verfügbaren Fahrgastkomfort. Die ergonomisch geformten Einzelsitze mit Volllederbezug sind, wie bei KitzSki bereits standardmäßig mit Sitzheizung ausgestattet und als Weltneuheit auch im Lendenbereich mit Heizelementen versehen. „Ich bin unbeschreiblich stolz auf unser Team, das in nur 235 Tagen die Errichtung der Tal-, Bergstation und Strecke, einer der längsten Einseilumlaufbahn in den Alpen mit einer Länge von 4,1 km, pünktlich und kostentreu fertiggestellt hat. Die gesamte Planung der Anlage, mit Ausnahme der Seilbahntechnik, wurde von unserem Technik Team unter der Leitung von Florian Wörgetter im Hause durchgeführt. Dies spiegelt die außerordentliche Kompetenz der Bergbahn AG Kitzbühel wider. Die Inbetriebnahme der Fleckalmbahn ist für mich der erfüllendste Moment meiner Tätigkeit bei der Bergbahn AG Kitzbühel und einer der freudigsten in meiner 43-jährigen beruflichen Laufbahn.“

Qualität war ihm immer wichtig. „KitzSki soll immer besser werden, aber nicht größer“, sagt Sepp Burger und brettert hinüber vom Pengelstein in Richtung Hahnenkamm, wo sich in Kürze (24. bis 26. Januar 2020) beim 80. Hahnenkamm-Rennen wieder die besten Weltcupabfahrer die berühmte Streif hinunterstürzen, sich die Slalomfahrer am Ganslernhang messen und sich einmal mehr im Ziel der Jetset aus der ganzen Welt treffen wird. „Den Trubel muss man schon mögen“, meint Sepp Burger, der als Bergbahn-Chef für die Beschneiung und Grundpräparierung der Rennstrecken verantwortlich ist, bevor die FIS und der Kitzbüheler Skiclub als Veranstalter übernimmt.

Günstiger Pistenspaß während des Hahnenkamm-Rennens

20200120 Streif Foto Rapp 8Übrigens: Während in und um Kitzbühel an den Renntagen Ausnahmezustand herrscht, lässt sich im restlichen Skigebiet meist ausgezeichnet und ohne großen Trubel Skifahren. Und das in diesem Jahr auch noch kostengünstig: „Zum 80. Hahnenkamm-Rennen haben wir unter dem Motto ‚Höchstes Preisgeld – niedrigste Tarife‘ eine besondere Tarifaktion gestartet: Die Skitageskarte kostet am 25. und 26. Januar 2020 im gesamten Skigebiet nur 40 Euro für Erwachsene (statt 53), Jugendliche zahlen 20 Euro und Kinder zehn Euro“, sagt Sepp Burger. Als staufreier Einstiegsort ins Skigebiet eignet sich am besten Kirchberg, von wo die neue Fleckalmbahn oder die Maierl-Gondelbahn die Skifahrer schnell und unkompliziert auf die zentral im Skigebiet liegende Ehren-bachhöhe bringt.

Wer das eigene Auto ganz stehen lassen will kann mit dem KitzSki Xpress bequem, günstig und umweltfreundlich von München, Holzkirchen, Rosenheim sowie Augsburg und Nürnberg stressfrei und bequem anreisen. Die Bergbahnen bieten in Zusammenarbeit mit dem Münchner Busreiseveranstalter Geldhauser noch bis 13. April sieben Mal pro Woche eine Busfahrt inklusive Skiticket samt Boardfrühstück zur Fleckalmbahn.

www.kitzski.at
www.kitzbuehel.com
www.kitzskixpress.de
www.tirol.at
www.austria.info

Letzte Änderung amMontag, 20 Januar 2020 08:59

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